• Tarifbewegung Bau 2017

    Heute wird verhandelt

     

    2. Tarifverhandlung über die Mindestlöhne im Bauhauptgewerbe (BHG)

    Hier ein erster Eindruck aus der Vorbesprechung unserer Tarifkommission. Verhandlungsführer und Stellvertretender Bundesvorsitzender der IG BAU, Dietmar Schäfers, fasst den derzeitigen Verhandlungsstand ausführlich zusammen. Hier noch mal unsere Forderung:
    – Ratifizierung von 2 Mindestlöhnen in Ost und West, d.h. den Mindestlohn 2 im Osten wieder einführen.
    – der Mindestlohn 2 muss die Fachlichkeit berücksichtigen und einen Ansatz zur Tarifbindung beinhalten
    – der Mindestlohn 2 soll rund 80 Prozent des Lohnes eines Spezialbaufacharbeiters (LG 4) betragen
    – der Mindestlohn 1 soll rund 80 Prozent des Mindestlohns 2 betragen.

     

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  • Tarifbewegung Bau 2017

    Infoveranstaltung auf der Kölner Messe-City

     

    Sie ist ein 750-Millionen-Euro-Projekt und soll ein ganzes Quartier aufwerten: Die Messe-City in Köln-Deutz. Heute war die Großbaustelle jedoch zum Schauplatz der Infoveranstaltung. Auf dem großen Grundstück zwischen dem Deutzer Bahnhof und den Messehallen soll bis 2020 ein ganzes Büroviertel entstehen. Auf der Baustelle ist neben dem deutschen Generalunternehmer ZÜBLIN auch der polnische Subunternehmer Magropol aktiv.

     

    Die IG BAU Köln-Bonn hat die Bauarbeiter über die morgige Verhandlungsrunde, die in Berlin stattfindet, informiert. Mit der Aktion in Köln wollen wir den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

    Die IG BAU fordert für die Branche bundesweit die Erhöhung der zwei Mindestlöhne, sowie die Einführung des Mindestlohnes 2 im Osten.

     

    Die Aktion war von den Kölner Bundestagabgeordneten Matthias Birkwald (Die LINKE) und Martin Dörmann (SPD) unterstützt. Die beide Kölner MdB wünschen der Verhandlungskommission morgen viel Erfolg!!!

    Für deutsche und ausländische Bauarbeiter muss gleichermaßen gelten. Wer wie an der Messe-City Prestige-Projekte hochzieht, hat dafür auch eine ordentliche Bezahlung verdient“ und wir sind bereit dafür zu kämpfen!!!

    Fotos: Rheinland

    Viel Erfolg morgen in Berlin!!!

     

     

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  • Super Video: „30 Autobahnkilometer Baustellen rot umgestaltet“

    Autobahn 14 Halle-Bernburg: 50 km, davon 30 km Baustelle.

    Protestaktion der Bauarbeiter von STRABAG,  Max Bögl, Wolff und Müller und den Subunternehmen.

    Warum?

    Für einen gerechten Mindestlohn 1 und 2 am Bau.

    Für Wertschätzung von Facharbeit.

    Für die Würde des Bauarbeiters.

    Für fairen Wettbewerb.

    Arbeitgeber bewegt Euch in der morgigen Tarifverhandlung!

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  • Prestigeobjekt zum Mindestlohn …. immer noch zu teuer!

    An der Baustelle Stadtquartier Schloßstrasse in Mülheim / Ruhr steht gut lesbar, daß dieses neue Gebäude von der Firma Baresel aus Süddeutschland gebaut wird.

    In Wahrheit wird die Leistung aber von etwa 40 -60 Arbeitnehmern aus Polen erbracht, die für die Firma Allbau arbeiten.

    Mit Entsetzen hören sie den Bericht der IG BAU, daß die deutschen Bauarbeitgeber von ihrem Vorhaben den Mindestlohn 2 abzuschaffen nicht zurückschrecken. Sie sollen also in Zukunft die gleiche Arbeit für 3,40 € pro Stunde weniger machen. Bei den üblichen 200 Stunden pro  Monat macht das 680,- € aus, die für die Familien im Heimatland fehlen.

    Rheinland

    Einige Kollegen denken laut darüber nach, ob es sich dann noch lohnt soweit zu reisen.

    Sie unterstützen die Forderung der IG BAU einheitliche Mindestlöhne in ganz Deutschland zu verankern, die etwa 80 Prozent des Facharbeiterlohness betragen sollen.

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  • Tarifbewegung Bau 2017

    Finger weg vom Mindestlohn 2 im Westen!!!

    Die aus Polen stammenden Kollegen, die bei der STRABAG GROßPROJEKTE NORD WEST arbeiten, sind sich einig, dass der Mindestlohn im Westen nicht abgeschafft werden darf.

    „Wir bekommen unseren Tariflohn und wir sind froh, dass das so ist!!! Wenn aber der Mindestlohn im Westen abgeschafft wird, haben wir die starke Befürchtung, dass unsere Tariflöhne durch die Lohn-Dumping-Firmen, die nur den Mindestlohn 1 zahlen werden, nach unten gedrückt werden.“

    Der Mindestlohn sollte nicht nur bleiben, sondern er sollte ERHÖHT werden!

    Foto: DW

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  • Tarifbewegung Bau 2017

    IG BAU Berlin informiert: Die Kollegen sind fassungslos über das Angebot der Arbeitgeber

    Fassungslos haben die Beschäftigten auf der Baustelle „Neubau Konrad Adenauer Stiftung“ auf das „Angebot“ der Arbeitgeber in der 1. Verhandlungsrunde reagiert. Eine Abschaffung des Mindestlohns 2, hätte fatale Folgen auf die Tariflöhne und somit auch auf ihre Einkommen. Die Forderung der IG BAU den Mindestlohn 2 auf 80 Prozent des Tariflohns eines Spezialbaufacharbeiters anzuheben, soll ja gerade die tarifgebundenen Unternehmen vor der Dumpingkonkurenz schützen.

    Nicht nur das! Die Abschaffung von Mindestlohn 2 würde für die Kollegen in Berlin bedeuten, dass die Stundenlöhne um 3€ reduziert werden. Aber nicht mit den BAU-Jungs in Berlin. BERLIN bleibt BERLIN, basta!

    In einer lebhaften und leidenschaftlichen Diskussion der Kollegen von Wolf und Müller kam schnell die Frage auf. Warum agiert die arbeitgeberseitige Verhandlungskommission so? Am Verhandlungstisch sitzen doch nur Vertreter von tarifgebundenen Unternehmen. Die müssen doch ein Interesse haben das Tarifsystem zu stärken.

    Die Kollegen von Wolff und Müller so der einhellige Tenorstehen hinter den Forderungen ihrer IG BAU.

    WIR in Berlin – Brandenburg sind für ZWEI Mindestlöhne…

    Foto: D. Kuske

    Foto: D. Kuske

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  • Tarifbewegung Bau 2017

    Wir stellen die Zeitmaschine der Arbeitgeber auf Zukunft

    Freitag, 11.August 2017. Bausommernacht des Baugewerbeverbandes in Dresden. Hier feiert sich die Branche. Natürlich hat auch die IG BAU die Einfahrt schick dekoriert und auf die Mindestlohntarifrunde aufmerksam gemacht. Den Mindestlohn abschaffen? Das ruiniert die ganze Baubranche und ein Rückfall in dunkle Zeiten. Wir brauchen fairen Wettbewerb!

    Darum: Zeitmaschine auf Zukunft stellen!

     

    Video und Text: S.W.

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  • Tarifbewegung Bau 2017

    Bonn: Ohne Regeln geht es nicht!!!

    Foto: DW

    Die polnischen Kollegen, die bei einer luxemburgischen Firma eingestellt sind, wurden zur Arbeit nach Deutschland entsandt. Im Gespräch bestätigten sie, dass die Regeln in der Bauwirtschaft in Deutschland und in ganz Europa verbessern werden müssen. Der Bau-Mindestlohn ist so ein Mittel, der fairen Wettbewerb ermöglicht… Der Abstand zum Tariflohn sollte so klein wie möglich gehalten werden. Sie wünschen der Verhandlungskommission für morgen viel Erfolg.

    DIE MINDESTLÖHNE am BAU müssen steigen!

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  • Tarifbewegung Bau 2017

    Köln: Natürlich, dass wir besser verdienen wollen….

    Die polnischen Kollegen von der Fa. BS Immo, die für das Aachener Unternehmen in Köln arbeiten sind gestern über den ersten Verhandlungstermin informiert worden.

    Foto: Daniel

    Sie haben sich deutlich für die Erhöhung des BAU-Mindestlohnes ausgesprochen. Sie finden die Forderung der IG BAU berechtigt und sie wollen die 80 % des Tariflohnes als Minimum verdienen. „Wir bauen gleich wie die Kollegen aus Deutschland und wir wollen das Gleiche verdienen, was die Kollegen aus Deutschland!“, so Marek.

    Foto: Daniel

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  • „Wir ekeln uns vor Schmutz-…

    …-konkurrenz am Bau!“ Darum fordern die thüringer Kollegen der Eurovia in Gotha von den Arbeitgebern in der Verhandlung am 15. August 2017 die Einführung zeitgemäßer Mindestlöhne. Diese sollen es der Schmutz- und Billigkonkurrenz schwer machen, an Aufträge zu kommen. „Billig, billiger, am billigsten“ bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen hat nur eines zur Folge: Pfusch, Pfusch, Pfusch. Das schädigt langfristig nur dem Ansehen der Baubranche und erhöht den Facharbeitermangel.Klingt eklig, oder?

    Foto und Text: S.W.

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  • Tarifbewegung Bau 2017

    Dem alten Gewerkschaftshaus in Essen einen Besuch abstatten

     

    Foto: IVIV

    Am Dienstag, den 8. August, hat die IG BAU Rheinland  das „alte Gewerkschaftshaus“ aufgesucht- auf dem Gelände des ehemaligen DGB-Hauses wird bald ein neues Hotel Essens Innenstadt schmücken.

    Die IG BAU hat die polnischen Kollegen über die Tarifrunde Mindestlohn informiert- wie sehen unsere Forderungen aus, was passiert im Januar, wenn wir keine Bau-Mindestlöhne haben sollten?

    Drohen den Kollegen Lohneinbußen? Nach der regen Diskussion mit den polnischen Bauarbeitern war eins klar- NICHT MIT UNS! Für den gesetzlichen Mindestlohn will sich keiner auf dem Weg nach Deutschland machen!

     

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  • Tarifbewegung Bau 2017

    Aktionstag zur Tarifrunde im Bauhauptgewerbe

    Gladbeck-Markt, Samstag,05.08.2017,

    die tariflichen Mindestlöhne im Baugewerbe schützen unsere Arbeitsplätze und unser normales tarifliches Einkommen vor Billiglohnkonkurrenz und Lohndumping.
    Das soll auch in Zukunft so sein!
    Doch bereits in der Tarifrunde 2016 haben die Arbeitgeber angekündigt den Mindestlohn 2 (14,70 ¿) auch im Westen abzuschaffen. Darüber hinaus sehen wir eine Verzögerungstaktik der Arbeitgeber. Denn wir wollten mit den Verhandlungen bereits im März beginnen, damit rechtzeitig zum Ende 2017 ein für Alle verbindlicher Tarifvertrag steht. Doch vor dem 15. August wollten/konnten die Arbeitgeber nicht mit uns Verhandeln!

    Es darf keine Zeit ohne die tariflichen Mindestlöhne geben! Denn dann gilt nur noch 8,84 ¿ als unterste Lohngrenze! Damit ist der Billiglohnkonkurrenz Tür und Tor geöffnet!!! Jeder kann sich ausmalen, was das für deinen Arbeitsplatz und dem zukünftigen tariflichen Einkommen bedeutet (Weiteres, siehe Anhang).

    Wir lassen uns den Mindestlohn nicht klauen!!!

    Wir setzen mit unserer spontanen Aktion ein erstes Zeichen!


    Fotos & Video:Wolgang Berkes

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  • Tarifbewegung Bau 2017

    IG BAU unterwegs – Aktionstag im Rheinland am 27. Juli 2017

    Am frühen Morgen vor Arbeitsbeginn informiert die IG BAU in Aachen Kollegen aus Entsendebetrieben über ihre Rechte und den Kampf um Mindestlöhne.

    Weiter geht’s auf der Autobahn. Das BAU-Team informiert die Kollegen über den Stand der Mindestlohntarifrunde.

     

    Frisch gestärkt in die Mindestlohn-Tarifrunde – Grillen auf der Autobahnbahnbrücke

    Weil Informationen sich mit vollem Magen besser verdauen lassen, hat das BAU-Team für die Kollegen auf der Baustelle an der A61 in der Mittagspause ein kleines Grillfest veranstaltet. Die rund 20 Kollegen ließen sich bei Würstchen und Koteletts über die Forderungen der IG BAU zur Mindestlohn-Tarifrunde und die Probleme, die ein Wegfall der allgemeinverbindlichen Mindestlöhne auf dem Bau für alle Beschäftigten bedeuten würde, informieren.

     

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  • #HOXIT -HOCHTIEF-: JA zum Tarifvertrag!

     

    Kolleginnen und Kollegen von HOCHTIEF haben auf eindrucksvolle Weise ihrem Arbeitgeber gezeigt, was durch  große Solidarität innerhalb der Belegschaft durchgesetzt werden kann.

    Über alle Abteilungen und Niederlassungen hinweg haben die aktiven Kolleginnen und Kollegen aus den einzelnen Standorten bewiesen, dass man fast alles erreichen kann wenn man zusammenhält.

    IG BAU Region Nord

     

    IG BAU Region Hessen

    Gemeinsam mit dem erfahrenen Verhandlungsteam der IG BAU hat die Tarifkommission nach zwölf Stunden intensiver und zum Teil emotionaler Verhandlungen ein vorläufiges Tarifergebnis erzielt . Die Tarifkommission wurde zu Beginn der Verhandlung auf zahlreichen Mitgliederversammlungen in ganz Deutschland gewählt.

    Mit vielen eindrucksvollen Aktionen über die ganze Bundesrepublik verteilt, haben die Bauleute wie immer bewiesen wie kreativ sie seien können. Dies hat der Verhandlungskommission einen am Verhandlungstisch deutlich spürbaren Rückhalt gegeben.

    IG BAU Region Rheinland

    IG BAU Region Bayern

    IG BAU Region Hessen

    Nur durch die engagierte Unterstützung der Belegschaft konnte ein vorläufiges Verhandlungsergebnis erzielt werden, das sich sehen lassen kann.

    Vereinbaren konnten wir im Einzelnen:

    › Der Urlaub bleibt unangetastet. 30 Arbeitstage für ALLE!
    › Die Regelungen des RTV zum 24. und 31. Dezember bleiben für Angestellte weiterhin unangetastet.
    › Der Arbeitgeber erkennt die derzeit gültigen Flächentarifverträge des Bauhauptgewerbes an, inklusive der derzeit gültigen Tarifverträge für Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütungen.
    › 2,2 Prozent mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütungen für 2017.
    › Die Entgeltverhandlungen 2018 finden im Frühjahr 2018 statt.
    › Die Lohn- und Gehalts-Mauer zwischen Ost und West für gewerbliche Arbeitnehmer und Angestellte ist gefallen.
    › Eine verbesserte tarifliche Regelung zu Unterkunft und Verpflegungsmehraufwand bei Auswärtsbeschäftigung ist vereinbart. Grundsätzlich Einzelzimmer für Alle! 28 Euro Verpflegungszuschuss – bei erforderlicher Anreise auch am Sonntag.
    › Wir konnten einen ersten Schritt zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf gemeinsam gehen. In Form eines Tarifvertrags über mobiles Arbeiten „Homeoffice“ für Angestellte.

    Die finale Textierung der Tarifverträge soll bis Mitte August 2017 stehen. Damit genügend Zeit für die Erstellung der Tarifverträge und die endgültigen Beratungen in den Tarifkommissionen und Vorständen bleibt, haben die Verhandlungspartner eine Erklärungsfrist bis zum 15. September 2017 vereinbart.

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  • Tarifbewegung Bau 2017

    Ein Riesenspaß für die Betriebsgruppen der STRABAG Direktion HH/S-H sowie Groth & Co. Pinneberg in der Region Nord.

    Das Betriebsgruppenarbeit auch mal etwas anders ablaufen kann, haben die Betriebsgruppen der STRABAG Direktion  HH/S-H sowie Groth & Co. Pinneberg mit der Unterstützung ihrer IG BAU Bezirksverbände Hamburg und Holstein in der Region Nord am Samstag den 20.05.2017  bei einem Fußballspiel gegen einander bewiesen.

    Während beide Mannschaften der Betriebsgruppen auf dem Fußballplatz um die „Ehre“ kämpften, haben anwesende Familienangehörige sowie Freunde ihre Mannschaften durch heftige Anfeuerungsrufe immer wieder nach vorn gepeitscht.

    IG BAU Kollegen der zwei Bezirksverbände haben den Grill aufgebaut, Wurst und Fleisch draufgelegt sowie Getränke bereit gestellt, damit beide Mannschaften sowie auch die Angehörigen, nach dem Spiel wieder zu Kräften kamen.

    Alle waren sich einig, das hat so viel Spaß gemacht, das müssen wir nächstes Jahr unbedingt wiederholen.

    Übrigens das Spiel hat die Betriebsgruppe Groth & Co. Pinneberg mit 5:2 für sich entschieden.

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  • Wettbewerb darf nur über Know-How ausgetragen werden – nicht über Lohndrückerei

    Die STRABAGianer der Direktion Magdeburg-Hannover machen sich stark für einen gerechten und zeitgemäßen Mindestlohn. Gerade Firmen, die sich an Tariflöhne halten brauchen einen gerechten Wettbewerb, der ausschließlich von Konkurrenz in Wissen und Können und nicht von Lohndrückerei geprägt ist! Darum kann es nur Eines geben: Mindestlohn I und II in gesamt Deutschland!

     

    Fotos und Text: S.W.

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  • Mai-Fieber ist gewichen: Viele Daumen nach oben!

    (Stadtverband Bremerhaven–Cuxhaven im Mai-Fieber !)

    So war es entlang des Demonstrationszuges und auf der Kundgebung. Viele Demonstranten waren freudig überrascht, das dass Thema „Rente mit 67“ auch so realitätsnah dargestellt werden kann.

     

    „Wir sind viele. Wir sind eins.“ Unter diesem Motto rief der Deutsche Gewerkschaftsbund zur Teilnahme an der Demonstration und Kundgebung auch in Bremerhaven auf. Der DGB wollte damit ein Signal für mehr soziale Gerechtigkeit setzen, und es geht der Gewerkschaft um eine bessere gesetzliche Rente. Genau zu diesem Thema passte unser Motto am Mai-Wagen 2017 der sehr viel Aufmerksamkeit und Bewunderung bei den Kollegen/innen des Demonstrationszuges fand.  Die Hauptrede hielt Stefan Körzell, vom DGB Bundesvorstand. Er machte deutlich dass es in Deutschland zu viele befristete Arbeitsverhältnisse gebe. „Wir sagen ganz klar: Schluss mit der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen“, mehr Mitbestimmung der Arbeitnehmer sowie ein gerechteres Steuersystem für alle.

     

    ebbe-Foto’s

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  • Tarifbewegung Bau 2017

    Einstimmung auf Mindestlohnverhandlungen in Franken

    „Das ist politisch so gewollt“


    © IG BAU
    28.04.2017
    Als eine der ersten Regionen haben sich die IG BAU-Mitglieder in Franken auf die nahenden Mindestlohnverhandlungen im Bauhauptgewerbe eingestimmt. An der Auftaktkonferenz nahm auch eine Vertreterin der SOKA-BAU teil.

    Seit 1997 besteht der Mindestlohn im Bauhauptgewerbe. Er wurde eingeführt, um ausländische Arbeitnehmer vor Ausbeutung zu schützen und der billigen Konkurrenz aus dem Ausland Grenzen aufzuzeigen.

    Leider ist es keinesfalls so, dass Gewerkschaftsmitglieder nicht vom Mindestlohn betroffen sind.

    Als Vertreterin der Abteilung Europa/Entsendung bei der SOKA-BAU nahm Brigitte Elfner an der Konferenz teil. Sie hat täglich mit denen zu tun, die der Mindestlohn schützen soll: Europäische Arbeitnehmer, die in Deutschland zu deutlich niedrigeren Löhnen beschäftigt werden, als es üblich wäre.

    „Inzwischen betreuen wir Arbeitnehmer aus 39 Nationen in ihren jeweiligen Sprachen“, sagte sie. „Dabei arbeiten wir auch eng mit dem Zoll zusammen.“ Versuche, den Mindestlohn zu unterlaufen, sind dabei auch immer wieder ein Thema.

    „Das eigentliche Problem sind die nicht vorhandenen Kontrollen vor Ort“, waren sich viele der Teilnehmer einig. „Ich bin seit 30 Jahren auf dem Bau und habe nie eine Kontrolle gesehen“, sagte ein Kollege.

    Eine so geringe Dichte der Kontrollen durch den Zoll konnten sich viele nur durch einen Grund erklären: „Das ist politisch so gewollt.“

    Gestützt wurde die These der Kollegen in Bayern, da in ihrem Bundesland die Kontrolleure, die bereits durch die zusätzliche Kontrolle des gesetzlichen Mindestlohns einer höheren Belastung ausgesetzt sind, künftig auch die Verwaltung der kommenden PKW-Maut übernehmen sollen. Für viele unverständlich und nur ein weiterer Schritt zu weniger Kontrollen auf Baustellen.

    Auch die Vorstellung von „Fernkontrollen“ der Baustellen, wie sie sich der Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) vorstellt, sorgte für großen Unmut. „Das ist realitätsfern“, hieß es.

    IG BAU-Sekretär Stefan Gerbig erklärte die Problematik hinter dieser Idee: „Ein Großteil der Schwarzarbeit findet gar nicht über unangemeldete Arbeitnehmer statt“, sagte er. „Vielmehr werden Arbeitnehmer angemeldet, und die Arbeitszeiten nur so aufgeschrieben, dass auf dem Papier alles seine Richtigkeit hat. Eigentlich aber arbeiten die Kollegen länger und haben deswegen auch einen höheren Lohnanspruch. Wenn die Baustellen nicht überwacht werden, können wir das auch in Zukunft nicht verhindern.“

    Lösungsvorschläge gibt es bereits. Eine elektronische Arbeitszeiterfassung mithilfe einer sogenannten „Bau-Card“ ist in anderen Ländern bereits erfolgreich erprobt worden. „Lange wurde diese Idee diskutiert. Mit dem Fortschritt der Technik spricht inzwischen kaum noch etwas dagegen“, erklärte Gerbig.

    Die IG BAU bleibt natürlich am Thema dran.

    IG BAU – die tun was!

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  • Mehr Geld für Maler und Lackierer

    Am 1. Mai 2017 steigen die Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk. Ungelernte Beschäftigte müssen dann mindestens 10,35 Euro verdienen, gelernte Arbeitnehmer in Ostdeutschland 11,85 Euro. Und: Weitere Entgelterhöhungen sind vorgesehen.

    Der Mindestlohn gilt allerdings nicht für Fahrzeug- und Metalllackierer.

     

    Die rund 200.000 Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk erhalten ab 1. Mai 2017 mehr Geld. Und auch für die nächsten Jahre bis 2020 wurde eine stufenweise Anhebung des Mindestlohns beschlossen. Darauf haben sich die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz geeinigt.

    Im Maler- und Lackiererhandwerk ist der Mindestlohn für alle Arbeitgeber der Branche als Lohnuntergrenze verbindlich, unabhängig davon, ob sie tariflich gebunden sind. Der Mindestlohn gilt als allgemeinverbindlich. Außerdem sind auch Betriebe mit Sitz im Ausland verpflichtet den Mindestlohn zu bezahlen, wenn sie Beschäftigte nach Deutschland entsenden.

    Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2021.

    DIE NEUEN MINDESTLÖHNE IM ÜBERBLICK

    FÜR „UNGELERNTE ARBEITNEHMER“ – MINDESTLOHN I

    ab 1. Mai 2017 10,35 Euro
    ab 1. Mai 2018 10,60 Euro
    ab 1. Mai 2019 10,85 Euro
    ab 1. Mai 2020 11,10 Euro

    FÜR „GELERNTE ARBEITNEHMER“ (GESELLEN) – MINDESTLOHN II

    in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland- Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein:

    ab 1. Mai 2017 13,10 Euro
    ab 1. Mai 2018 13,30 Euro
    ab 1. Mai 2020 13,50 Euro

    in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen:

    ab 1. Mai 2017 11,85 Euro
    ab 1. Mai 2018 12,40 Euro
    ab 1. Mai 2019 12,95 Euro
    ab 1. Mai 2020 13,50 Euro

    UNTERSCHIEDE „UNGELERNTE ARBEITNEHMER“ UND „GESELLEN“

    „Gelernte Arbeitnehmer (Gesellen)“ sind Arbeitnehmer, die:

    • für das Maler- und Lackiererhandwerk oder ein anderes Handwerk einschlägige handwerkliche Tätigkeiten des Maler- und Lackiererhandwerks, ausführen
    • den Gesellenbrief im Maler- und Lackiererhandwerk oder einen vergleichbaren anderen Ausbildungsabschluss haben
    • einen staatlich anerkannten Berufsabschluss bzw. einen entsprechenden Nachweis (Zertifikat) aus dem Ausland, der zu Maler- und Lackiererarbeiten qualifiziert, haben.

    „Ungelernte Arbeitnehmer“ arbeiten unter Aufsicht und Anleitung (insbesondere von Gesellen bzw. Vorarbeitern) und führen einfache Hilfstätigkeiten aus.

    FÜR WEN DER MINDESTLOHN GILT UND FÜR WEN NICHT

    Der Mindestlohn gilt für alle gewerblichen Arbeitnehmer der Branche (Maler-, Lackierer-, Tüncher-, Weißbinder-, Schildermaler-, Fahrzeug- und Metalllackierer-, Gerüstbau-, Entrostungs- und Eisenanstrich-, Wärmedämmverbundsystem-, Betonschutz-, Oberflächensanierungs-, Asbestbeschichtungs-, Fahrbahnmarkierungs- sowie Bodenbeschichtungs- und -belagsarbeiten) die eine versicherungspflichtige Tätigkeit ausüben.

    Nicht erfasst werden jedoch:

    • Fahrzeug- und Metalllackierer, die in stationären Werkstätten tätig sind,
    • Personen, die nachweislich: Schüler einer allgemeinbildenden, weiterführenden Schule oder – im Rahmen ihrer Erstausbildung – einer berufsvorbereitenden Schule sind oder – aufgrund einer Schul-, Ausbildungs- oder Studienverordnung ein Praktikum absolvieren oder – innerhalb von 12 Monaten nach Beendigung ihrer Schulausbildung bis zu einer Gesamtdauer von 50 Arbeitstagen zum Zwecke der Berufsfindung beschäftigt sind,
    • gewerbliches Reinigungspersonal und anderes gewerbefremdes Hilfspersonal, das ausschließlich in den Verwaltungs-, Verkaufs- und Sozialräumen des Betriebs tätig ist.
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  • Stadtverband Bremerhaven–Cuxhaven im Mai-Fieber !

    Zur Gestaltung des Maiwagen 2017  trafen sich am 24.04.2017 Ehrenamtliche auf dem Hof von Helmut Arends um kräftig Hand anzulegen. Motto in diesem Jahr: Rente muss zum Leben reichen! Wir haben Angst, dass unsere Rente zum Leben und auch zum Sterben nicht auskömmlich ist:

    Das gesetzliche Rentenniveau sinkt, weil die Rentenformel geändert wurde. Niedriglöhne und prekäre Beschäftigung führen dazu, dass viele nur Mini-Renten zu erwarten haben oder das Rentenalter gar nicht mehr erreichen. Seit Jahresbeginn wird die „Rente mit 67“ eingeführt, und schon an der Rente mit 70 gearbeitet.  Besonders betroffen von diesen Entwicklungen sind Arbeitnehmer am Bau und im Baunebengewerbe, in der Agrar- und Forstwirtschaft und in der Gebäudereinigung.

    Um dieses etwas bildlich darzustellen leihen wir uns einen PKW-Anhänger und erstellen darauf eine kleine Kapelle mit Glockenturm (und Glocke), davor platziert, steht ein offener Sarg mit einem Skelett als Inhalt und einem Grabstein als Beigabe. Einen ersten Eindruck vom Baufortschritt seht ihr hier:

    Es ist schon fast alles bereit für den “ Tag der Arbeit “ – wir werden euch davon berichten .

    Und was macht Ihr so zum 1.Mai ??

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    SAST-Bauarbeiter fordern einen hohen Mindeslohn und beraten über Aktionen.

    Brehna-Sandersdorf, 08.04.2017

    Mit einer Auftaktberatung beginnt die SATS-Region die Aktionen zur Erhaltung des ML1 und Einführung des ML2 im Osten

    Das Interesse ist groß – Der Tagungsraum  Brehna ist voll besetzt.

    Mitglieder der Fachgruppen des BHG aus der ganzen SATS-Region diskutieren ihre Forderungen:
    Satte Erhöhung des Mindestlohnes und Einführung des Mindestlohnes für Facharbeiten auch im Osten.

    Dietmar Schäfers macht bildhaft deutlich, was es auf die Jahre bedeutet, wenn auch nur ein Euro am Stundenlohn fehlt. Da ist fix ein Eigenheim nicht verdient. 

    Unser BuVo-Mitglied und Tarifverhandlungsführer Dietmar Schäfers erklärt, warum der Einsatz für den Erhalt des Mindestlohn am Bau so wichtig ist.:
    „Wenn zum Jahresende der Mindestlohntarif ausläuft, dann fallen die Beschäftigten im Mindestlohnbereich von jetzt 11,30 € auf den gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 € zurück.

     

     

    Schaue auch hier:

    http://www.erfurt.igbau.de/Weiter_Mindestlohn_im_Bauhauptgewerbe_als_sichere_Lohnuntergrenze_auch_2018.html

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  • Faire Arbeit. JETZT! Tarifbewegung Bau 2016

    Tolle Auftaktkonferenz im Baugewerbe zur Tarifrunde Mindestlohn am 01. April 2017 in Bad Staffelstein

    Bild: Margarete Wille

    40 Kollegen aus fränkischen Baubetrieben haben klare Forderungen in Richtung Arbeitgeber formuliert:

    • Nennt der IG BAU kurzfristig Verhandlungstermine für die Mindestlohnverhandlungen
    • Der Bau-Mindestlohn muss wieder allgemein verbindlich erklärt werden
    • WIR wollen faire Mindestlöhne für einen fairen Wettbewerb
    • Ein hoher Mindestlohn am Bau sichert unser Tarifsystem und die Facharbeiterqualifizierung
    • Gute Arbeit – gute Löhne – gute QualitätMit dabei waren Devin Can, Junge Bau Hessen und Frau Elfner von der SOKA, Hans Beer Regionalleiter der IG BAU Franken, Niko Kuhn und Fred Nwosu von der Junge Bau, Andreas Batke Vors. der Bundesfachgruppe Angestellte, Armin Bärnreuther und Dieter Ehrenfels von der Bundesfachgruppe gew. Arbeitnehmer sowie viele Beschäftigte aus den fränkischen Betrieben. Die Konferenzleitung übernahmen Kathrin Winkler, Bauteamleiterin und Christian Beck.
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  • Faire Arbeit. JETZT! Maler-Tarifbewegung 2016 Tarifbewegung Bau 2016

    FAIR – Der Song (live)

    Die Kolleginnen und Kollegen der Malerfachgruppe Bremen und der Junge Bau Bremen sind sehr aktive Gewerkschafter und haben die „Schnauze voll“ von der sozialen Ungerechtigkeit in unserem Land – sprich Mindestlohn, Niedriglohn, prekäre Beschäftigung im Allgemeinen! Darüber handelt der Song. Wir wollen Faire Arbeit – Fairen Lohn!
    Fair, der Song:     https://youtu.be/-JM7_cZO8zA
    Hier kann man den Song käuflich erwerben:  
    Oliver Mikos
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  • Maler-Tarifbewegung 2016

    IG BAU setzt gleichen Mindestlohn für Gesellen in Ost und West durch


    © IG BAU (Paul Schimweg)
    Frankfurt am Main, 23.11.2016

    Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat für die rund 200 000 Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk höhere Mindestlöhne durchgesetzt. In der zweiten Verhandlungsrunde einigten sich gestern Abend die IG BAU und der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz auf eine stufenweise Anhebung.
    „Die Angleichung der Branchen-Mindestlöhne für Gesellen in Ost und West war überfällig. Die Erfahrung mit der bereits angeglichenen Lohnuntergrenze für Ungelernte zeigt, dass es den Betrieben nicht schadet und gleichzeitig den Wettbewerb fairer gestaltet, weil eine Konkurrenz auf Kosten der Beschäftigten verboten ist“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers.

    Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2021. Die Erklärungsfrist der Tarifvertragsparteien endet am 9. Dezember 2016.

    Folgende Anhebungsschritte wurden im Einzelnen vereinbart:

    Mindestlohn I (für ungelernte Arbeiter) im gesamten Bundesgebiet

    derzeit (seit 1. Mai 2016): 10,10 EURO

    ab 1. Mai 2017: 10,35 EURO

    ab 1. Mai 2018: 10,60 EURO

    ab 1. Mai 2019: 10,85 EURO

    ab 1. Mai 2020: 11,10 EURO

    Mindestlohn II (für Gesellen)

    West (inkl. Berlin ) Ost
    derzeit (seit 1. Mai 2016) 13,10 EURO (Berlin 12,90 EURO) 11,30 EURO
    ab 1. Mai 2017 13,10 EURO 11,85 EURO
    ab 1. Mai 2018 13,30 EURO 12,40 EURO
    ab 1. Mai 2019 13,30 EURO 12,95 EURO
    ab 1. Mai 2020
    13,50 EURO
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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Dachdecker: Schlichtungsspruch angenommen

    21.10.2016
    Mit Ablauf der Erklärungsfrist heute haben sowohl der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und – nach intensiver Diskussion innerhalb der Bundesfachgruppe – auch die IG BAU den Schlichterspruch vom 5. Oktober 2016 angenommen.

    Damit steigt der Ecklohn im Dachdeckerhandwerk (außer Bayern), ab 1. Oktober 2016 auf 17,82 € und ab 1. Mai 2017 auf 18,08 €.

    Für das bayrische Dachdeckerhandwerk finden separate Verhandlung zur Erhöhung des Ecklohnes statt.

    Ebenfalls zum 1. Oktober 2016 erhöhen sich die Ausbildungsvergütungen bundesweit auf

    650 EURO im ersten Ausbildungsjahr

    800 EURO im zweiten Ausbildungsjahr

    1.050 EURO im dritten Ausbildungsjahr.

    Die Auszahlung des um 26 Stundenlöhne erhöhten 13. Monatseinkommens erfolgt erst ab dem kommenden Jahr. Bezogen auf den Ecklohn erhöht sich der Auszahlbetrag um ca. 470,-€.

    Die Tarifverträge befinden sich derzeit im Abstimmungsverfahren. Sie werden zeitnah zur Verfügung gestellt.

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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Dachdecker sind sauer – Lohn-Plus ist muss!!

    Die Dachdecker-Mannschaft von Berner macht die Abdichtungsarbeiten im Industriepark Hoechst in Frankfurt. Wer schonmal Aufträge für die Chemische Industrie ausgeführt hat, weiß wie hoch die Anforderungen an die Qualität der ausgeführten Arbeit und dem Arbeitsschutz gesetzt werden.  Die Mannschaft von Berner erfüllt die Anforderungen – wir sind eben gut, so die einhellige Meinung.  Auch Flachdach- und Steildach-Arbeiten fallen hier teilweise an und werden erfolgreich ausgeführt. Aber für diese Spitzenarbeit wollen die Männer von Berner auch ordentlich bezahlt werden.

      Foto: Alfons

    Dass die Dachdecker-Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen blocken und sogar die Tarife selbst gekündigt haben, mach die Leute von Berner sauer.  Für unsere Arbeit wollen auch unsere Lohnerhöhung. Die Arbeitgeber sollten sich mal fragen wo sie in Zukunft noch gute Leute herbekommen wollen, wenn sie nicht ordentlich entlohnen.  Die Berner-Mannschaft unterstützt ihre Gewerkschaft und will weiter mithelfen die Lohnerhöhung durchzusetzen.  (Alfons)

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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Dachdecker wollen mehr Geld in die Tüte

    Die Baustellenmannschaft von Berner bei Merck-Darmstadt arbeitet in allen Standorten des Werkes und führt dort nicht nur Flach- und Steildacharbeiten, sondern auch alle Abdichtungsarbeiten aus. Gerade in einem Werk der chemischen Industrie werden besondere Anforderungen an die Qualität der Arbeit gestellt. Viele Auftragnehmer sind hier schon gescheitert. Aber die Mannschaft von Berner ist sehr gut und kann, was der Auftraggeber verlangt. Dafür erwarten die Arbeitnehmer aber auch eine ordentliche Vergütung.

    Foto:  alfsch

    Richtig sauer war die Mannschaft aber als sie vom Verlauf der 1. Tarifverhandlung für das Dachdecker-Handwerk hörte. Nullrunde geht mit uns gar nicht. Wir wollen unseren Anteil am Kuchen. Alle Dachdeckergesellen merken wie es brummt am Bau – die Auftragsbücher sind voll. Wenn die Branche in Zukunft noch gute Leute haben will, dann müssen die Meister beim Lohn noch ordentlich was drauflegen – dass war die einhellige Meinung auf der Baustelle. Die Baustellen-Mannschaft ist bereit sich auch an weiteren Aktionen ihrer Gewerkschaft zu beteiligen. (alfsch)

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  • Lohnprotest der Dachdecker – Schieferherzen für mehr Lohn

    Mit wenigen Schlägen eine Schiefertafel zum Herz formen. Das sieht leicht aus, wenn erfahrene Dachdecker das anpacken. Mancher Passant in der Koblenzer Innenstadt versuchte sich selbst und merkte, wie viel Geschick und Übung es braucht, um ein vorzeigbares Schieferherz herzustellen. Die gestrige Aktion der IG BAU hatte einen ernsten Hintergrund: In der Lohnrunde für die bundesweit rund 96 000 Dachdecker sind die Fronten schon vor Auftakt am kommenden Mittwoch verhärtet. Die Arbeitgeber wollen eine Nullrunde. Dagegen will die IG BAU verhindern, dass Dachdecker von der Lohnentwicklung abgekoppelt werden und fordert 5,6 Prozent mehr Geld. Zum Beginn der Tarifverhandlungen machten die Dachdecker deshalb mit der Schieferherzen-Aktion auf ihre Situation aufmerksam.

    Am Morgen hatten sie zudem versucht, Vertretern der Arbeitgeber vor dem Haus der Kreishandwerkerschaft eine Protestnote zu überreichen. Von der Dachdeckerinnung kam aber weder ein Vertreter hinaus noch durften die Dachdecker ins Haus. Dabei war an der Note nichts Gefährliches oder Beleidigendes. Die Dachdecker kritisieren mit ihr lediglich die Haltung des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks. „Die Vorstellung einer Nullrunde ist eine Provokation. Sie passt nicht zu vollen Auftragsbüchern. Vielmehr vergrault solch eine Forderung den dringend gebrauchten Nachwuchs“, sagte  IG BAU-Gewerkschaftssekretär Michael Köther. „Junge Menschen entscheiden ihre Berufswahl selbstverständlich auch nach Verdienstaussichten.“

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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Dachdecker von Berner Frankfurt: „Wir wollen unsere Lohnerhöhung!“

    (Foto: Johannes Schader IG BAU)

    Die Dachdeckergesellen der Berner GmbH aus Frankfurt sind derzeit mit einem Großauftrag an der Baustelle Henninger Turm in Frankfurt beschäftigt. Die Dächer von einigen 100 Neubau-Wohnungen in modernen Mehrfamilienhäusern und die Dachflächen des Neubaus des Henninger Turms werden gedeckt und abgedichtet. Das Wetter der letzten Wochen hängt den Dachdeckern von Berner noch nach: Gewitter – Starkregen – Windböen – und das in luftiger Höhe am Sachsenhäuser Berg. Hier wird Spitzenleistung gebracht. Dafür erwarten die Dachdeckergesellen von Berner auch Spitzenlöhne. Die Auftragsbücher der Arbeitgeber sind voll. Keiner will mehr Dachdecker lernen. Und jetzt kommen die Dachdecker-Arbeitgeber und wollen eine Nullrunde durchsetzen – nicht mit den Leuten von Berner. Die Baustellen-Mannschaft ist sich einig: im Konfliktfall auch mit weiteren Aktionen gemeinsam mit der Gewerkschaft.

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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Lohnprotest in Koblenz – Einladung zur Dachdecker-Aktion am 20. Juni 2016, ab 10.30 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    für die rund 96 000 Dachdecker in Deutschland steht die Tarifrunde kurz bevor. Zum ersten Mal überhaupt haben die Arbeitgeber ihrerseits den Tarifvertrag gekündigt. Sie verfolgen trotz guter Auftragslage und hohen Umsätzen in der Branche das Ziel, die Löhne zu drücken. Ihre Vorstellung: Die Dachdecker gehen leer aus. Das wollen sie mit einer Nullrunde erreichen. Die IG BAU fordert dagegen 5,6 Prozent mehr Lohn. Schon vor der Verhandlung am 22. Juni 2016 wollen Dachdecker in Koblenz den Arbeitgebern deutlich machen, dass sie eine faktische Lohnsenkung nicht hinnehmen. Dazu übergeben sie der Dachdeckerinnung eine Protestnote und veranstalten in der Koblenzer Innenstadt eine „Schieferherz-Aktion“. Sie sind als Pressevertreter herzlich eingeladen daran teilzunehmen:

    am Montag, den 20. Juni 2016
    ab 10.30 Uhr

    vor dem Haus der Kreishandwerkerschaft,

    Hoevelstr. 19, 56073 Koblenz

    ab ca. 11.30 Uhr, „Schieferherz-Aktion“

    Löhrrondel, gegenüber der Herz-Jesu Kirche

     

    Für Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

    Michael Köther

    IG BAU-Gewerkschaftssekretär

    0172 9074 867

    sowie Dachdecker aus der Region

     

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  • Maler-Tarifbewegung 2016

    Kollegen aus Kassel fordern ordentliches Lohnplus!

    (Foto: Ralf Helwerth IG BAU)

    Die Maler und Lackierer der Firma Schalles aus Kassel wurden auf einer Betriebsversammlung über die gescheiterten Tarifverhandlungen im Maler- und Lackiererhandwerk informiert. Das sehr bescheidene Angebot der Arbeitgeber wurde als beschämend aufgenommen. Die Beschäftigten waren der Ansicht, dass jetzt etwas geschehen muss  um zu einer akzeptablen Lohnerhöhung  und vernünftige Tarife zukommen.

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  • Tarifvorschlag angenommen!

    Heute haben die beiden Arbeitgeberverbände Hauptverband der deutschen Bauindustrie (HDB) und Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB) den Tarifvorschlag vom 18. Mai 2016 zugestimmt.
    Somit gibt es einen Tarifabschluss für die 785 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe.
    Vielen Dank an Alle die aktiv an diesem Erfolg mitgearbeitet haben!

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    Kollegen von W.Feickert fordern Annahme des Tarifvorschlags

    (Foto: Johannes Schader IG BAU)

    Gut kommt der Tarifvorschlag bei den Leuten von W.Feickert auf der Baustelle Fliegerhorst Erlensee an. Die Männer sind zufrieden mit den vorgesehenen Lohn-Prozenten. Auch dass der Arbeitgeber in Zukunft die Unterkunft kostenlos stellen muss finden die Männer gut: „Wenn wir schon auswärts arbeiten, muss sich das auch lohnen.“

    Jetzt wünscht sich die Baumannschaft nur noch, dass auch die langen Fahrzeiten bezahlt werden. Die Leute bedanken sich bei der Gewerkschaft und der Verhandlungskommission.

     

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    Wir haben noch ein paar Baustellen!

    (Foto: Máximo Lorenzo IG BAU)

    Unsere Kollegen der Fa. Ernst Weber aus Rechtenbach schaffen Wohnraum im Herzen Hessens. In Lich entsteht ein neues Baugebiet, für Jung und Alt. Mit dem Tarifvorschlag kann man leben, sagen die Kollegen vor Ort, aber es gäbe noch Baustellen die man sich vornehmen müsste.

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  • In die Zukunft investiert – Gewinn-Bau-Messe im BIW Erfurt

    600 Schüler besuchen Baumesse im Ausbildungszentrum Erfurt.

    Am 3. Juni fand die erste Schülermesse für bauinteressierte junge Leute in Erfurt statt. Sie kamen mit Bussen aus dem gesamten Thüringer Raum angereist. Neben dem Stand der IG BAU und Soka Bau waren noch circa 60 Firmen vertreten. Es wurden vor Ort sogar Ausbildungsverträge abgeschlossen. Neben Praxisworkshops in den einzelnen Gewerken war ein besonderes Highlight eine Hamburgerbaustelle und eine Modenschau für Berufskleidung.

    Für uns als IG BAU war es wichtig, Aufklärungsarbeit über die Arbeitswelt aus Arbeitnehmersicht zu leisten. Unser Credo:

    Gewerkschaft gehört zur Ausbildung. Von Anfang an.

    Wir freuen uns auf die nächste Messe. Hier wird Zukunft gemacht!

     

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