• Maler-Tarifbewegung 2016

    IG BAU setzt gleichen Mindestlohn für Gesellen in Ost und West durch


    © IG BAU (Paul Schimweg)
    Frankfurt am Main, 23.11.2016
    Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat für die rund 200 000 Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk höhere Mindestlöhne durchgesetzt. In der zweiten Verhandlungsrunde einigten sich gestern Abend die IG BAU und der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz auf eine stufenweise Anhebung.

    „Die Angleichung der Branchen-Mindestlöhne für Gesellen in Ost und West war überfällig. Die Erfahrung mit der bereits angeglichenen Lohnuntergrenze für Ungelernte zeigt, dass es den Betrieben nicht schadet und gleichzeitig den Wettbewerb fairer gestaltet, weil eine Konkurrenz auf Kosten der Beschäftigten verboten ist“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers.

    Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2021. Die Erklärungsfrist der Tarifvertragsparteien endet am 9. Dezember 2016.

    Folgende Anhebungsschritte wurden im Einzelnen vereinbart:

    Mindestlohn I (für ungelernte Arbeiter) im gesamten Bundesgebiet

    derzeit (seit 1. Mai 2016) 10,10 EURO
    ab 1. Mai 2017 10,35 EURO
    ab 1. Mai 2018 10,60 EURO
    ab 1. Mai 2019 10,85 EURO
    ab 1. Mai 2020 11,10 EURO

    Mindestlohn II (für Gesellen)

    West (inkl. Berlin ) Ost
    derzeit (seit 1. Mai 2016) 13,10 EURO (Berlin 12,90 EURO) 11,30 EURO
    ab 1. Mai 2017 13,10 EURO 11,85 EURO
    ab 1. Mai 2018 13,30 EURO 12,40 EURO
    ab 1. Mai 2019 13,30 EURO 12,95 EURO
    ab 1. Mai 2020

    13,50 EURO
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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Dachdecker: Schlichtungsspruch angenommen

    21.10.2016
    Mit Ablauf der Erklärungsfrist heute haben sowohl der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und – nach intensiver Diskussion innerhalb der Bundesfachgruppe – auch die IG BAU den Schlichterspruch vom 5. Oktober 2016 angenommen.

    Damit steigt der Ecklohn im Dachdeckerhandwerk (außer Bayern), ab 1. Oktober 2016 auf 17,82 € und ab 1. Mai 2017 auf 18,08 €.

    Für das bayrische Dachdeckerhandwerk finden separate Verhandlung zur Erhöhung des Ecklohnes statt.

    Ebenfalls zum 1. Oktober 2016 erhöhen sich die Ausbildungsvergütungen bundesweit auf

    650 EURO
    im ersten Ausbildungsjahr

    800 EURO
    im zweiten Ausbildungsjahr

    1.050 EURO
    im dritten Ausbildungsjahr.

    Die Auszahlung des um 26 Stundenlöhne erhöhten 13. Monatseinkommens erfolgt erst ab dem kommenden Jahr. Bezogen auf den Ecklohn erhöht sich der Auszahlbetrag um ca. 470,-€.

    Die Tarifverträge befinden sich derzeit im Abstimmungsverfahren. Sie werden zeitnah zur Verfügung gestellt.

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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Dachdecker sind sauer – Lohn-Plus ist muss!!

    Die Dachdecker-Mannschaft von Berner macht die Abdichtungsarbeiten im Industriepark Hoechst in Frankfurt. Wer schonmal Aufträge für die Chemische Industrie ausgeführt hat, weiß wie hoch die Anforderungen an die Qualität der ausgeführten Arbeit und dem Arbeitsschutz gesetzt werden.  Die Mannschaft von Berner erfüllt die Anforderungen – wir sind eben gut, so die einhellige Meinung.  Auch Flachdach- und Steildach-Arbeiten fallen hier teilweise an und werden erfolgreich ausgeführt. Aber für diese Spitzenarbeit wollen die Männer von Berner auch ordentlich bezahlt werden.

      Foto: Alfons

    Dass die Dachdecker-Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen blocken und sogar die Tarife selbst gekündigt haben, mach die Leute von Berner sauer.  Für unsere Arbeit wollen auch unsere Lohnerhöhung. Die Arbeitgeber sollten sich mal fragen wo sie in Zukunft noch gute Leute herbekommen wollen, wenn sie nicht ordentlich entlohnen.  Die Berner-Mannschaft unterstützt ihre Gewerkschaft und will weiter mithelfen die Lohnerhöhung durchzusetzen.  (Alfons)

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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Dachdecker wollen mehr Geld in die Tüte

    Die Baustellenmannschaft von Berner bei Merck-Darmstadt arbeitet in allen Standorten des Werkes und führt dort nicht nur Flach- und Steildacharbeiten, sondern auch alle Abdichtungsarbeiten aus. Gerade in einem Werk der chemischen Industrie werden besondere Anforderungen an die Qualität der Arbeit gestellt. Viele Auftragnehmer sind hier schon gescheitert. Aber die Mannschaft von Berner ist sehr gut und kann, was der Auftraggeber verlangt. Dafür erwarten die Arbeitnehmer aber auch eine ordentliche Vergütung.

    Foto:  alfsch

    Richtig sauer war die Mannschaft aber als sie vom Verlauf der 1. Tarifverhandlung für das Dachdecker-Handwerk hörte. Nullrunde geht mit uns gar nicht. Wir wollen unseren Anteil am Kuchen. Alle Dachdeckergesellen merken wie es brummt am Bau – die Auftragsbücher sind voll. Wenn die Branche in Zukunft noch gute Leute haben will, dann müssen die Meister beim Lohn noch ordentlich was drauflegen – dass war die einhellige Meinung auf der Baustelle. Die Baustellen-Mannschaft ist bereit sich auch an weiteren Aktionen ihrer Gewerkschaft zu beteiligen. (alfsch)

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  • Lohnprotest der Dachdecker – Schieferherzen für mehr Lohn

    Mit wenigen Schlägen eine Schiefertafel zum Herz formen. Das sieht leicht aus, wenn erfahrene Dachdecker das anpacken. Mancher Passant in der Koblenzer Innenstadt versuchte sich selbst und merkte, wie viel Geschick und Übung es braucht, um ein vorzeigbares Schieferherz herzustellen. Die gestrige Aktion der IG BAU hatte einen ernsten Hintergrund: In der Lohnrunde für die bundesweit rund 96 000 Dachdecker sind die Fronten schon vor Auftakt am kommenden Mittwoch verhärtet. Die Arbeitgeber wollen eine Nullrunde. Dagegen will die IG BAU verhindern, dass Dachdecker von der Lohnentwicklung abgekoppelt werden und fordert 5,6 Prozent mehr Geld. Zum Beginn der Tarifverhandlungen machten die Dachdecker deshalb mit der Schieferherzen-Aktion auf ihre Situation aufmerksam.

    Am Morgen hatten sie zudem versucht, Vertretern der Arbeitgeber vor dem Haus der Kreishandwerkerschaft eine Protestnote zu überreichen. Von der Dachdeckerinnung kam aber weder ein Vertreter hinaus noch durften die Dachdecker ins Haus. Dabei war an der Note nichts Gefährliches oder Beleidigendes. Die Dachdecker kritisieren mit ihr lediglich die Haltung des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks. „Die Vorstellung einer Nullrunde ist eine Provokation. Sie passt nicht zu vollen Auftragsbüchern. Vielmehr vergrault solch eine Forderung den dringend gebrauchten Nachwuchs“, sagte  IG BAU-Gewerkschaftssekretär Michael Köther. „Junge Menschen entscheiden ihre Berufswahl selbstverständlich auch nach Verdienstaussichten.“

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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Dachdecker von Berner Frankfurt: „Wir wollen unsere Lohnerhöhung!“

    (Foto: Johannes Schader IG BAU)

    Die Dachdeckergesellen der Berner GmbH aus Frankfurt sind derzeit mit einem Großauftrag an der Baustelle Henninger Turm in Frankfurt beschäftigt. Die Dächer von einigen 100 Neubau-Wohnungen in modernen Mehrfamilienhäusern und die Dachflächen des Neubaus des Henninger Turms werden gedeckt und abgedichtet. Das Wetter der letzten Wochen hängt den Dachdeckern von Berner noch nach: Gewitter – Starkregen – Windböen – und das in luftiger Höhe am Sachsenhäuser Berg. Hier wird Spitzenleistung gebracht. Dafür erwarten die Dachdeckergesellen von Berner auch Spitzenlöhne. Die Auftragsbücher der Arbeitgeber sind voll. Keiner will mehr Dachdecker lernen. Und jetzt kommen die Dachdecker-Arbeitgeber und wollen eine Nullrunde durchsetzen – nicht mit den Leuten von Berner. Die Baustellen-Mannschaft ist sich einig: im Konfliktfall auch mit weiteren Aktionen gemeinsam mit der Gewerkschaft.

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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Lohnprotest in Koblenz – Einladung zur Dachdecker-Aktion am 20. Juni 2016, ab 10.30 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    für die rund 96 000 Dachdecker in Deutschland steht die Tarifrunde kurz bevor. Zum ersten Mal überhaupt haben die Arbeitgeber ihrerseits den Tarifvertrag gekündigt. Sie verfolgen trotz guter Auftragslage und hohen Umsätzen in der Branche das Ziel, die Löhne zu drücken. Ihre Vorstellung: Die Dachdecker gehen leer aus. Das wollen sie mit einer Nullrunde erreichen. Die IG BAU fordert dagegen 5,6 Prozent mehr Lohn. Schon vor der Verhandlung am 22. Juni 2016 wollen Dachdecker in Koblenz den Arbeitgebern deutlich machen, dass sie eine faktische Lohnsenkung nicht hinnehmen. Dazu übergeben sie der Dachdeckerinnung eine Protestnote und veranstalten in der Koblenzer Innenstadt eine „Schieferherz-Aktion“. Sie sind als Pressevertreter herzlich eingeladen daran teilzunehmen:

    am Montag, den 20. Juni 2016
    ab 10.30 Uhr

    vor dem Haus der Kreishandwerkerschaft,

    Hoevelstr. 19, 56073 Koblenz

    ab ca. 11.30 Uhr, „Schieferherz-Aktion“

    Löhrrondel, gegenüber der Herz-Jesu Kirche

     

    Für Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

    Michael Köther

    IG BAU-Gewerkschaftssekretär

    0172 9074 867

    sowie Dachdecker aus der Region

     

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  • Lohn- und Gehaltsabrechnungen prüfen

    Nachdem der Tarifvertrag im Bauhauptgewerbe am 10. Juni Gültigkeit erlangt hat und rückwirkend zum 1. Mai 2016 gilt heißt es nun: Lohn- und Gehaltsabrechnungen prüfen!

    Mitglieder der IG BAU, die in der Mai-Abrechnung noch nicht die neuen Löhne und Gehälter erhalten haben müssen den Differenzbetrag im Juni nachgezahlt bekommen.

     

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  • Maler-Tarifbewegung 2016

    Kollegen aus Kassel fordern ordentliches Lohnplus!

    (Foto: Ralf Helwerth IG BAU)

    Die Maler und Lackierer der Firma Schalles aus Kassel wurden auf einer Betriebsversammlung über die gescheiterten Tarifverhandlungen im Maler- und Lackiererhandwerk informiert. Das sehr bescheidene Angebot der Arbeitgeber wurde als beschämend aufgenommen. Die Beschäftigten waren der Ansicht, dass jetzt etwas geschehen muss  um zu einer akzeptablen Lohnerhöhung  und vernünftige Tarife zukommen.

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  • Tarifvorschlag angenommen!

    Heute haben die beiden Arbeitgeberverbände Hauptverband der deutschen Bauindustrie (HDB) und Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB) den Tarifvorschlag vom 18. Mai 2016 zugestimmt.
    Somit gibt es einen Tarifabschluss für die 785 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe.
    Vielen Dank an Alle die aktiv an diesem Erfolg mitgearbeitet haben!

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    Kollegen von W.Feickert fordern Annahme des Tarifvorschlags

    (Foto: Johannes Schader IG BAU)

    Gut kommt der Tarifvorschlag bei den Leuten von W.Feickert auf der Baustelle Fliegerhorst Erlensee an. Die Männer sind zufrieden mit den vorgesehenen Lohn-Prozenten. Auch dass der Arbeitgeber in Zukunft die Unterkunft kostenlos stellen muss finden die Männer gut: „Wenn wir schon auswärts arbeiten, muss sich das auch lohnen.“

    Jetzt wünscht sich die Baumannschaft nur noch, dass auch die langen Fahrzeiten bezahlt werden. Die Leute bedanken sich bei der Gewerkschaft und der Verhandlungskommission.

     

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    Wir haben noch ein paar Baustellen!

    (Foto: Máximo Lorenzo IG BAU)

    Unsere Kollegen der Fa. Ernst Weber aus Rechtenbach schaffen Wohnraum im Herzen Hessens. In Lich entsteht ein neues Baugebiet, für Jung und Alt. Mit dem Tarifvorschlag kann man leben, sagen die Kollegen vor Ort, aber es gäbe noch Baustellen die man sich vornehmen müsste.

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  • In die Zukunft investiert – Gewinn-Bau-Messe im BIW Erfurt

    600 Schüler besuchen Baumesse im Ausbildungszentrum Erfurt.

    Am 3. Juni fand die erste Schülermesse für bauinteressierte junge Leute in Erfurt statt. Sie kamen mit Bussen aus dem gesamten Thüringer Raum angereist. Neben dem Stand der IG BAU und Soka Bau waren noch circa 60 Firmen vertreten. Es wurden vor Ort sogar Ausbildungsverträge abgeschlossen. Neben Praxisworkshops in den einzelnen Gewerken war ein besonderes Highlight eine Hamburgerbaustelle und eine Modenschau für Berufskleidung.

    Für uns als IG BAU war es wichtig, Aufklärungsarbeit über die Arbeitswelt aus Arbeitnehmersicht zu leisten. Unser Credo:

    Gewerkschaft gehört zur Ausbildung. Von Anfang an.

    Wir freuen uns auf die nächste Messe. Hier wird Zukunft gemacht!

     

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  • Dachdecker machen mobil für die Tarifrunde

    Die Kündigung des Tarifvertrags von Seiten der Arbeitgeber sorgt für Diskussionen bei der Mitgliederversammlung der Bezirksverbände Koblenz-Bad Kreuznach und Rheinhessen-Vorderpfalz. Schlecht war die Stimmung dennoch nicht denn die Kollegen sind zuversichtlich einen guten Abschluss verhandeln zu können. Gerade die Tatsache, dass die Arbeitgeberseite den Tarifvertrag gekündigt hat, motiviert die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und auf den Baustellen aktiv zu werden, so die ersten Erfahrungsberichte der Dachdecker und eine Verschlechterung der Bedingungen ist keine Verhandlungsgrundlage. „Wir sind mehr Wert und wenn wir uns diese Anerkennung erkämpfen müssen, wir sind gut aufgestellt“, so ein Rheinhessischer Kollege bei der Veranstaltung.

    Die Tarifverhandlungen beginnen am 22.06.2016 und die Forderungen der Dachdecker in der IG BAU steht: 5,6% mehr.

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  • Maler-Tarifbewegung 2016

    BONN: Wo ist die Wertschätzung für unsere Arbeit!

    Foto: Damian

    Die Kollegen von der Firma Füssenich aus Bonn sind über das Angebot vom Arbeitgebern völlig empört. 1 % für eine Laufzeit von 12 Monaten und nochmals 1% für weitere 12 Monate ist einfach lächerlich und hat mit Wertschätzung nichts zu tun. Sie appellieren an die Kollegen aus der Branche die Tarifrunde im Maler- und Lackiererhandwerk aktiv zu unterstützen! DU BIST ES WERT!!!

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  • … nun zur richtigen Eingruppierung !

    Bauarbeitnehmer der Fa. EUROVIA Erfurt, sowie eine Spezial Firma‎ kämpfen sich durch massiven Felsen! Selbst durch Wind und Wetter lassen sie sich davon nicht abbringen! Das Verhandlungsergebnis ist akzeptabel und sollte angenommen werden. Aber sie sind der Meinung, dass, aufgrund der von Ihnen erbrachten Leistung, Schluss sein muss mit der Lohn Tarifmauer Ost/West ! Denn Wir sind es Wert, dies stellen wir tagtäglich unter Beweis.

    Jetzt gilt es das Ergebnis auch in den Firmen mit der richtigen Eingruppierung umzusetzen.

    Wir kommen wieder, und wenn es sein muss mit schwerem Gerät! An alle Bauarbeiter draußen, wer wenn nicht Wir?

    “ Wenn Dein starker Arm es will, stehen alle Räder still! „

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    Kollegen von Schäfer3 für Tarifvorschlag

    (Foto: Johannes Schader IG BAU)

    Die Nachtschichten im Real-Markt sind jetzt erstmal zu Ende – das nimmt schon mal Druck. Als die Baumannschaft von Schäfer3 und Dubnica die Einzelheiten zum Tarifvorschlag erfährt, ist die Stimmung bei den Schäfer-Leuten ganz gut. Die Lohn-Prozente stimmen. Aber die andere Hälfte der Mannschaft will dass der Mindestlohn2 ausgebaut wird – und nicht abgeschafft. Hier zeigt sich schon jetzt was im nächsten Jahr bei den Mindestlohn-Verhandlungen ansteht.

     

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    Dank an die Verhandlungskommission

    (Foto: Johannes Schader IG BAU)

    Die Baustellenmannschaft der Firma Peter Groß auf der Baustelle TU Darmstadt Lichtwiese ist zufrieden mit dem Tarifvorschlag. Die ausgehandelten Lohnprozente werden von den Beschäftigten erfreut aufgenommen. Nach den Angeboten der Arbeitgeber hatten die Leute eher mit einem Scheitern der Verhandlungen gerechnet. Der Aufschlag auf die Ost-Löhne ist zu niedrig – so wird die Angleichung von Ost und West ja immer weiter verzögert. Die Baumannschaft ist aber insgesamt zufrieden  mit dem Vorschlag und dankt der Verhandlungskommission.

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  • Maler-Tarifbewegung 2016

    Firma Ambrock Hagen – Die Wut wächst……

    …..über die „Angebote“ der Arbeitgeber bei der 2.Tarifverhandlung im Maler und Lackierer-Handwerk. Als den Kolleginnen und Kollegen der Firma Ambrock aus Hagen bei ihrer heutigen Betriebsversammlung der aktuelle Stand der Tarifverhandlungen vorgetragen wurde , machte sich große Wut und Enttäuschung über das „Angebot“ der Arbeitgeber in der Runde breit.Die Meinung der Kolleginnen und Kollegen ist klar…..WIR SIND MEHR WERT !!!! WIR stehen hinter unseren berechtigten Forderungen und erwarten von den Arbeitgebern endlich ein verhandelbares Angebot !!!!! 

    Fotos H.M

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  • Fa. Stolz aus Thüringen für Annahme

    Die Baubeschäftigten  der Fa. Stolz  finden den Tarifforschlag annehmbar, und wertschätzen das Angagement der Bundestarifkommission! Jetzt müssen alle Ost Bauarbeitnehmer in ihren Betrieben dafür sorgen, dass sie ihren‎ angemessenen TV Lohn auch erhalten! Die Protokollnotiz zur Eingruppierung sollte dabei sehr hilfreich sein. Jedoch das Ziel eines Fairen Lohnes ist noch lange nicht erfüllt! Nun haben es die Ost Arbeitgeber in der Hand bis 2018 die Tarifmauer Ost/West verschwinden zu lassen, ansonsten sind wir wieder auf der Matte……. Oder auch nicht?

    Wer macht dann die Arbeit am Bau?

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  • Für die Annahme des Tarifergebnisses …aber…!

    Die Bauarbeitnehmer der Firma Strabag Dir.Erfurt und die Bauleute der Fa. Strobel West/ Coburg sind gemeinsam für die Annahme des Tarifergebnisses! 
    Wir bedanken uns bei den Kollegen der Bundestarifkommission und dem Verhandlungsteam. 
    
    Wir sind stolz auf euch, dass ihr das achtbare Ergebniss "erhandeln" konntet. 
    Aber, wir sind noch nicht bei dem was wir grundsätzlich regeln wollten! 
    Wir arbeiten hier auf der Baustelle gemeinsam Kollegen aus Ost und West. 
    Wir fordern nach wie vor, gleich Arbeit gleicher Lohn! Die Tarifmauer Ost West muss weg! 
    
    
    
    Deswegen treten auch drei neue Mitglieder in die Gewerkschaft IG BAU ein. 
    
    Wir kommen wieder mit unseren Forderungen, ganz bestimmt, aber dann........... .!
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  • Maler-Tarifbewegung 2016

    1% Nö – Unterirdisch für Kollegen in Bremen

     

    Hallo Kolleginnen und Kollegen, wir Maler und Lackierer haben die Schnauze voll von dem miserablen Angebot der Arbeitgeber und einer Lohnerhöhung von nur 1 %. Deswegen hat unser BR-Vorsitzender der Fa. August Hespenheide Bremen und Vorsitzende der Malerfachgruppe Bremen (Thomas Sengewald) heute eine Baustellenbegehung unternommen, um die Meinung der Kollegen dazu zu erfahren! Herausgekommen ist ein sehr emotionales Video und klare Vorstellungen den Befragten!!! Mit uns nicht! Wir sind Mehr Wert als 1%!

    Forderung der IG BAU:

    Zu Beginn der Tarifverhandlungen zum Ecklohn im Maler- und Lackiererhandwerk, am 31. März 2016, hat die IG BAU folgendes gefordert:

    5,9 Prozent mehr Lohn für 12 Monate.

    Ausbildung: Arbeitgeber-finanzierte Altersvorsorgeregelung (Malerrente) für die Auszubildenden der Branche.

    Ost-West-Gefälle: Beinahe 30 Jahre nach der Wiedervereinigung endlich eine deutliche Angleichung der Löhne von Ost an West.

    Darüber hinaus wollen wir mit den Arbeitgebern Ergebnisse erzielen zu den Themen…

    Weihnachten: Arbeitsfrei bei vollen Bezügen am 24. und am 31. Dezember für alle Beschäftigten. Bisher gelten diese Tage als normale Arbeitstage.

    Verbindlichkeit der Lohnabschlüsse: In einigen Landesinnungen konnten in der Vergangenheit nur mit erheblichem Zeitverzug oder kein Landeslohntarifvertrag abgeschlossen werden. Die IG BAU forderte deshalb eine höhere Verbindlichkeit der Lohnabschlüsse für die Zukunft ein.

    Bilder und Film Olaf Damerow

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  • Betriebsräte von Bennert sagen „JA!“ zum Tarifvorschlag

    Der Betriebsrat und alle organisierten Mitglieder der Firma Bennert Bauwerkssicherung GmbH bei Erfurt stehen hinter dem erzielten Tarifvorschlag im Bauhauptgewerbe.
    Sowohl im Betriebsrat als auch auf den Baustellen wurde der Tarifvorschlag intensiv diskutiert und für sehr gut befunden. Dass dieses Ergebnis in freien Verhandlungen noch möglich war, ist bemerkenswert, angesichts der unterirdischen Angebote der Arbeitgeber in den Verhandlungen.

    Jetzt ist es an der Zeit, dass wir mehr Mitglieder gewinnen um auch künftig gute Tarifergebnisse zu erzielen.

    Einige Rechnungen sind noch offen. Nach der Tarifrunde ist vor der Tarifrunde!

    Text: H-J. T.

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    Nur aus Bewegung resultiert Kraft

    Fa. Wallbrecht: Baustelle in Hannover/Gehrden

    Sie bauen Häuser für Familien: Mit Stolz, unter Zeitdruck, bei jedem Wetter aber immer in Topqualität, so wie hier auf der Baustelle in Gehrden. Seite an Seite mit ihrer IG BAU stehen sie für den Tarifvorschlag, auch wenn längst nicht alle Forderungen erfüllt wurden. Deshalb rufen sie alle die noch abseits stehen auf, mitzumachen und Mitglied der IG BAU zu werden. „Dann ist für uns noch mehr drin“, sind sich die Kollegen sicher.

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  • Kollegen aus Hannover wollen ein Ergebnis…

    …und bauen auf den Tarifvorschlag vom 18. Mai.
    Nach den Provokationen der Arbeitgeber haben die Bauarbeiter umso mehr ein Recht auf Anerkennung und Wertschätzung verdient.

    …mit Stolz Flagge zeigen!

    „Deshalb ist es gut, dass beide Seiten zusammengerückt und zu einem ordentlichen Ergebnis gekommen sind“, so die Kollegen von Besbard und Wallbrecht aus dem Raum Hannover.

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    Heute haben es nun nur die Arbeitgeber in der Hand. Oder es wird heikel…

    Marzahn 2016

    Berliner Bouletten in Rüdersdorf in Brandenburg! Parallel zu den Tarifverhandlungen in Wiesbaden fand auf der Termin-Baustelle DHL Paketzentrum in Rüdersdorf eine ausgiebige Mittagpause statt. Alle auf der Baustelle können es nicht verstehen, warum die Arbeitgeber so blockieren. Die Rahmenbedingungen der Bauwirtschaft ist hyper gut. Überall volle Auftragsbücher und satte Gewinne für die Bauunternehmen. Aber diese gute wirtschaftliche Lage, spiegelt sich in den Tarifverhandlungen leider überhaupt nicht wieder. Wo ist denn die Wertschätzung der Bosse für die Beschäftigten auf den Baustellen in Deutschland. So nicht liebe Arbeitgeber. Sollte heute kein vernünftiges Angebot vorliegen, dann können wir es auch anders.

    DU BIST ES WERT. WIR SIND ES WERT. WIR ERHALTEN UND SCHAFFEN WERTE…

    Marzahn 2016

    Marzahn 2016

    Marzahn 2016

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    Kollegen auf dem Aachener Kreuz erwarten Heute ein wertschätzendes Angebot der Arbeitgeber

    Auf der Baustelle am Aachener Kreuz zeigen sich die Kollegen von Oevermann solidarisch mit der Forderung der IG BAU.

    Zusammen mit den anderen Kollegen im Straßenbau sorgen wir dafür, dass der Verkehr auf deutschen Autobahnen weiter laufen kann.

    Da muss mehr drin sein als 1,3%.

    Auch hier erwarten die Kollegen Heute ein wesentlich besseres Angebot der Arbeitgeber als bei der letzten Tarifverhandlung.

    T.Krumscheid

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