• Tarifbewegung Bau 2017

    IG BAU unterwegs – Aktionstag im Rheinland am 27. Juli 2017

    Am frühen Morgen vor Arbeitsbeginn informiert die IG BAU in Aachen Kollegen aus Entsendebetrieben über ihre Rechte und den Kampf um Mindestlöhne.

    Weiter geht’s auf der Autobahn. Das BAU-Team informiert die Kollegen über den Stand der Mindestlohntarifrunde.

     

    Frisch gestärkt in die Mindestlohn-Tarifrunde – Grillen auf der Autobahnbahnbrücke

    Weil Informationen sich mit vollem Magen besser verdauen lassen, hat das BAU-Team für die Kollegen auf der Baustelle an der A61 in der Mittagspause ein kleines Grillfest veranstaltet. Die rund 20 Kollegen ließen sich bei Würstchen und Koteletts über die Forderungen der IG BAU zur Mindestlohn-Tarifrunde und die Probleme, die ein Wegfall der allgemeinverbindlichen Mindestlöhne auf dem Bau für alle Beschäftigten bedeuten würde, informieren.

     

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  • #HOXIT -HOCHTIEF-: JA zum Tarifvertrag!

     

    Kolleginnen und Kollegen von HOCHTIEF haben auf eindrucksvolle Weise ihrem Arbeitgeber gezeigt, was durch  große Solidarität innerhalb der Belegschaft durchgesetzt werden kann.

    Über alle Abteilungen und Niederlassungen hinweg haben die aktiven Kolleginnen und Kollegen aus den einzelnen Standorten bewiesen, dass man fast alles erreichen kann wenn man zusammenhält.

    IG BAU Region Nord

     

    IG BAU Region Hessen

    Gemeinsam mit dem erfahrenen Verhandlungsteam der IG BAU hat die Tarifkommission nach zwölf Stunden intensiver und zum Teil emotionaler Verhandlungen ein vorläufiges Tarifergebnis erzielt . Die Tarifkommission wurde zu Beginn der Verhandlung auf zahlreichen Mitgliederversammlungen in ganz Deutschland gewählt.

    Mit vielen eindrucksvollen Aktionen über die ganze Bundesrepublik verteilt, haben die Bauleute wie immer bewiesen wie kreativ sie seien können. Dies hat der Verhandlungskommission einen am Verhandlungstisch deutlich spürbaren Rückhalt gegeben.

    IG BAU Region Rheinland

    IG BAU Region Bayern

    IG BAU Region Hessen

    Nur durch die engagierte Unterstützung der Belegschaft konnte ein vorläufiges Verhandlungsergebnis erzielt werden, das sich sehen lassen kann.

    Vereinbaren konnten wir im Einzelnen:

    › Der Urlaub bleibt unangetastet. 30 Arbeitstage für ALLE!
    › Die Regelungen des RTV zum 24. und 31. Dezember bleiben für Angestellte weiterhin unangetastet.
    › Der Arbeitgeber erkennt die derzeit gültigen Flächentarifverträge des Bauhauptgewerbes an, inklusive der derzeit gültigen Tarifverträge für Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütungen.
    › 2,2 Prozent mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütungen für 2017.
    › Die Entgeltverhandlungen 2018 finden im Frühjahr 2018 statt.
    › Die Lohn- und Gehalts-Mauer zwischen Ost und West für gewerbliche Arbeitnehmer und Angestellte ist gefallen.
    › Eine verbesserte tarifliche Regelung zu Unterkunft und Verpflegungsmehraufwand bei Auswärtsbeschäftigung ist vereinbart. Grundsätzlich Einzelzimmer für Alle! 28 Euro Verpflegungszuschuss – bei erforderlicher Anreise auch am Sonntag.
    › Wir konnten einen ersten Schritt zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf gemeinsam gehen. In Form eines Tarifvertrags über mobiles Arbeiten „Homeoffice“ für Angestellte.

    Die finale Textierung der Tarifverträge soll bis Mitte August 2017 stehen. Damit genügend Zeit für die Erstellung der Tarifverträge und die endgültigen Beratungen in den Tarifkommissionen und Vorständen bleibt, haben die Verhandlungspartner eine Erklärungsfrist bis zum 15. September 2017 vereinbart.

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  • Tarifbewegung Bau 2017

    Ein Riesenspaß für die Betriebsgruppen der STRABAG Direktion HH/S-H sowie Groth & Co. Pinneberg in der Region Nord.

    Das Betriebsgruppenarbeit auch mal etwas anders ablaufen kann, haben die Betriebsgruppen der STRABAG Direktion  HH/S-H sowie Groth & Co. Pinneberg mit der Unterstützung ihrer IG BAU Bezirksverbände Hamburg und Holstein in der Region Nord am Samstag den 20.05.2017  bei einem Fußballspiel gegen einander bewiesen.

    Während beide Mannschaften der Betriebsgruppen auf dem Fußballplatz um die „Ehre“ kämpften, haben anwesende Familienangehörige sowie Freunde ihre Mannschaften durch heftige Anfeuerungsrufe immer wieder nach vorn gepeitscht.

    IG BAU Kollegen der zwei Bezirksverbände haben den Grill aufgebaut, Wurst und Fleisch draufgelegt sowie Getränke bereit gestellt, damit beide Mannschaften sowie auch die Angehörigen, nach dem Spiel wieder zu Kräften kamen.

    Alle waren sich einig, das hat so viel Spaß gemacht, das müssen wir nächstes Jahr unbedingt wiederholen.

    Übrigens das Spiel hat die Betriebsgruppe Groth & Co. Pinneberg mit 5:2 für sich entschieden.

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  • Wettbewerb darf nur über Know-How ausgetragen werden – nicht über Lohndrückerei

    Die STRABAGianer der Direktion Magdeburg-Hannover machen sich stark für einen gerechten und zeitgemäßen Mindestlohn. Gerade Firmen, die sich an Tariflöhne halten brauchen einen gerechten Wettbewerb, der ausschließlich von Konkurrenz in Wissen und Können und nicht von Lohndrückerei geprägt ist! Darum kann es nur Eines geben: Mindestlohn I und II in gesamt Deutschland!

     

    Fotos und Text: S.W.

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  • Mai-Fieber ist gewichen: Viele Daumen nach oben!

    (Stadtverband Bremerhaven–Cuxhaven im Mai-Fieber !)

    So war es entlang des Demonstrationszuges und auf der Kundgebung. Viele Demonstranten waren freudig überrascht, das dass Thema „Rente mit 67“ auch so realitätsnah dargestellt werden kann.

     

    „Wir sind viele. Wir sind eins.“ Unter diesem Motto rief der Deutsche Gewerkschaftsbund zur Teilnahme an der Demonstration und Kundgebung auch in Bremerhaven auf. Der DGB wollte damit ein Signal für mehr soziale Gerechtigkeit setzen, und es geht der Gewerkschaft um eine bessere gesetzliche Rente. Genau zu diesem Thema passte unser Motto am Mai-Wagen 2017 der sehr viel Aufmerksamkeit und Bewunderung bei den Kollegen/innen des Demonstrationszuges fand.  Die Hauptrede hielt Stefan Körzell, vom DGB Bundesvorstand. Er machte deutlich dass es in Deutschland zu viele befristete Arbeitsverhältnisse gebe. „Wir sagen ganz klar: Schluss mit der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen“, mehr Mitbestimmung der Arbeitnehmer sowie ein gerechteres Steuersystem für alle.

     

    ebbe-Foto’s

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  • Tarifbewegung Bau 2017

    Einstimmung auf Mindestlohnverhandlungen in Franken

    „Das ist politisch so gewollt“


    © IG BAU
    28.04.2017
    Als eine der ersten Regionen haben sich die IG BAU-Mitglieder in Franken auf die nahenden Mindestlohnverhandlungen im Bauhauptgewerbe eingestimmt. An der Auftaktkonferenz nahm auch eine Vertreterin der SOKA-BAU teil.

    Seit 1997 besteht der Mindestlohn im Bauhauptgewerbe. Er wurde eingeführt, um ausländische Arbeitnehmer vor Ausbeutung zu schützen und der billigen Konkurrenz aus dem Ausland Grenzen aufzuzeigen.

    Leider ist es keinesfalls so, dass Gewerkschaftsmitglieder nicht vom Mindestlohn betroffen sind.

    Als Vertreterin der Abteilung Europa/Entsendung bei der SOKA-BAU nahm Brigitte Elfner an der Konferenz teil. Sie hat täglich mit denen zu tun, die der Mindestlohn schützen soll: Europäische Arbeitnehmer, die in Deutschland zu deutlich niedrigeren Löhnen beschäftigt werden, als es üblich wäre.

    „Inzwischen betreuen wir Arbeitnehmer aus 39 Nationen in ihren jeweiligen Sprachen“, sagte sie. „Dabei arbeiten wir auch eng mit dem Zoll zusammen.“ Versuche, den Mindestlohn zu unterlaufen, sind dabei auch immer wieder ein Thema.

    „Das eigentliche Problem sind die nicht vorhandenen Kontrollen vor Ort“, waren sich viele der Teilnehmer einig. „Ich bin seit 30 Jahren auf dem Bau und habe nie eine Kontrolle gesehen“, sagte ein Kollege.

    Eine so geringe Dichte der Kontrollen durch den Zoll konnten sich viele nur durch einen Grund erklären: „Das ist politisch so gewollt.“

    Gestützt wurde die These der Kollegen in Bayern, da in ihrem Bundesland die Kontrolleure, die bereits durch die zusätzliche Kontrolle des gesetzlichen Mindestlohns einer höheren Belastung ausgesetzt sind, künftig auch die Verwaltung der kommenden PKW-Maut übernehmen sollen. Für viele unverständlich und nur ein weiterer Schritt zu weniger Kontrollen auf Baustellen.

    Auch die Vorstellung von „Fernkontrollen“ der Baustellen, wie sie sich der Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) vorstellt, sorgte für großen Unmut. „Das ist realitätsfern“, hieß es.

    IG BAU-Sekretär Stefan Gerbig erklärte die Problematik hinter dieser Idee: „Ein Großteil der Schwarzarbeit findet gar nicht über unangemeldete Arbeitnehmer statt“, sagte er. „Vielmehr werden Arbeitnehmer angemeldet, und die Arbeitszeiten nur so aufgeschrieben, dass auf dem Papier alles seine Richtigkeit hat. Eigentlich aber arbeiten die Kollegen länger und haben deswegen auch einen höheren Lohnanspruch. Wenn die Baustellen nicht überwacht werden, können wir das auch in Zukunft nicht verhindern.“

    Lösungsvorschläge gibt es bereits. Eine elektronische Arbeitszeiterfassung mithilfe einer sogenannten „Bau-Card“ ist in anderen Ländern bereits erfolgreich erprobt worden. „Lange wurde diese Idee diskutiert. Mit dem Fortschritt der Technik spricht inzwischen kaum noch etwas dagegen“, erklärte Gerbig.

    Die IG BAU bleibt natürlich am Thema dran.

    IG BAU – die tun was!

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  • Mehr Geld für Maler und Lackierer

    Am 1. Mai 2017 steigen die Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk. Ungelernte Beschäftigte müssen dann mindestens 10,35 Euro verdienen, gelernte Arbeitnehmer in Ostdeutschland 11,85 Euro. Und: Weitere Entgelterhöhungen sind vorgesehen.

    Der Mindestlohn gilt allerdings nicht für Fahrzeug- und Metalllackierer.

     

    Die rund 200.000 Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk erhalten ab 1. Mai 2017 mehr Geld. Und auch für die nächsten Jahre bis 2020 wurde eine stufenweise Anhebung des Mindestlohns beschlossen. Darauf haben sich die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz geeinigt.

    Im Maler- und Lackiererhandwerk ist der Mindestlohn für alle Arbeitgeber der Branche als Lohnuntergrenze verbindlich, unabhängig davon, ob sie tariflich gebunden sind. Der Mindestlohn gilt als allgemeinverbindlich. Außerdem sind auch Betriebe mit Sitz im Ausland verpflichtet den Mindestlohn zu bezahlen, wenn sie Beschäftigte nach Deutschland entsenden.

    Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2021.

    DIE NEUEN MINDESTLÖHNE IM ÜBERBLICK

    FÜR „UNGELERNTE ARBEITNEHMER“ – MINDESTLOHN I

    ab 1. Mai 2017 10,35 Euro
    ab 1. Mai 2018 10,60 Euro
    ab 1. Mai 2019 10,85 Euro
    ab 1. Mai 2020 11,10 Euro

    FÜR „GELERNTE ARBEITNEHMER“ (GESELLEN) – MINDESTLOHN II

    in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland- Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein:

    ab 1. Mai 2017 13,10 Euro
    ab 1. Mai 2018 13,30 Euro
    ab 1. Mai 2020 13,50 Euro

    in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen:

    ab 1. Mai 2017 11,85 Euro
    ab 1. Mai 2018 12,40 Euro
    ab 1. Mai 2019 12,95 Euro
    ab 1. Mai 2020 13,50 Euro

    UNTERSCHIEDE „UNGELERNTE ARBEITNEHMER“ UND „GESELLEN“

    „Gelernte Arbeitnehmer (Gesellen)“ sind Arbeitnehmer, die:

    • für das Maler- und Lackiererhandwerk oder ein anderes Handwerk einschlägige handwerkliche Tätigkeiten des Maler- und Lackiererhandwerks, ausführen
    • den Gesellenbrief im Maler- und Lackiererhandwerk oder einen vergleichbaren anderen Ausbildungsabschluss haben
    • einen staatlich anerkannten Berufsabschluss bzw. einen entsprechenden Nachweis (Zertifikat) aus dem Ausland, der zu Maler- und Lackiererarbeiten qualifiziert, haben.

    „Ungelernte Arbeitnehmer“ arbeiten unter Aufsicht und Anleitung (insbesondere von Gesellen bzw. Vorarbeitern) und führen einfache Hilfstätigkeiten aus.

    FÜR WEN DER MINDESTLOHN GILT UND FÜR WEN NICHT

    Der Mindestlohn gilt für alle gewerblichen Arbeitnehmer der Branche (Maler-, Lackierer-, Tüncher-, Weißbinder-, Schildermaler-, Fahrzeug- und Metalllackierer-, Gerüstbau-, Entrostungs- und Eisenanstrich-, Wärmedämmverbundsystem-, Betonschutz-, Oberflächensanierungs-, Asbestbeschichtungs-, Fahrbahnmarkierungs- sowie Bodenbeschichtungs- und -belagsarbeiten) die eine versicherungspflichtige Tätigkeit ausüben.

    Nicht erfasst werden jedoch:

    • Fahrzeug- und Metalllackierer, die in stationären Werkstätten tätig sind,
    • Personen, die nachweislich: Schüler einer allgemeinbildenden, weiterführenden Schule oder – im Rahmen ihrer Erstausbildung – einer berufsvorbereitenden Schule sind oder – aufgrund einer Schul-, Ausbildungs- oder Studienverordnung ein Praktikum absolvieren oder – innerhalb von 12 Monaten nach Beendigung ihrer Schulausbildung bis zu einer Gesamtdauer von 50 Arbeitstagen zum Zwecke der Berufsfindung beschäftigt sind,
    • gewerbliches Reinigungspersonal und anderes gewerbefremdes Hilfspersonal, das ausschließlich in den Verwaltungs-, Verkaufs- und Sozialräumen des Betriebs tätig ist.
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  • Stadtverband Bremerhaven–Cuxhaven im Mai-Fieber !

    Zur Gestaltung des Maiwagen 2017  trafen sich am 24.04.2017 Ehrenamtliche auf dem Hof von Helmut Arends um kräftig Hand anzulegen. Motto in diesem Jahr: Rente muss zum Leben reichen! Wir haben Angst, dass unsere Rente zum Leben und auch zum Sterben nicht auskömmlich ist:

    Das gesetzliche Rentenniveau sinkt, weil die Rentenformel geändert wurde. Niedriglöhne und prekäre Beschäftigung führen dazu, dass viele nur Mini-Renten zu erwarten haben oder das Rentenalter gar nicht mehr erreichen. Seit Jahresbeginn wird die „Rente mit 67“ eingeführt, und schon an der Rente mit 70 gearbeitet.  Besonders betroffen von diesen Entwicklungen sind Arbeitnehmer am Bau und im Baunebengewerbe, in der Agrar- und Forstwirtschaft und in der Gebäudereinigung.

    Um dieses etwas bildlich darzustellen leihen wir uns einen PKW-Anhänger und erstellen darauf eine kleine Kapelle mit Glockenturm (und Glocke), davor platziert, steht ein offener Sarg mit einem Skelett als Inhalt und einem Grabstein als Beigabe. Einen ersten Eindruck vom Baufortschritt seht ihr hier:

    Es ist schon fast alles bereit für den “ Tag der Arbeit “ – wir werden euch davon berichten .

    Und was macht Ihr so zum 1.Mai ??

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    SAST-Bauarbeiter fordern einen hohen Mindeslohn und beraten über Aktionen.

    Brehna-Sandersdorf, 08.04.2017

    Mit einer Auftaktberatung beginnt die SATS-Region die Aktionen zur Erhaltung des ML1 und Einführung des ML2 im Osten

    Das Interesse ist groß – Der Tagungsraum  Brehna ist voll besetzt.

    Mitglieder der Fachgruppen des BHG aus der ganzen SATS-Region diskutieren ihre Forderungen:
    Satte Erhöhung des Mindestlohnes und Einführung des Mindestlohnes für Facharbeiten auch im Osten.

    Dietmar Schäfers macht bildhaft deutlich, was es auf die Jahre bedeutet, wenn auch nur ein Euro am Stundenlohn fehlt. Da ist fix ein Eigenheim nicht verdient. 

    Unser BuVo-Mitglied und Tarifverhandlungsführer Dietmar Schäfers erklärt, warum der Einsatz für den Erhalt des Mindestlohn am Bau so wichtig ist.:
    „Wenn zum Jahresende der Mindestlohntarif ausläuft, dann fallen die Beschäftigten im Mindestlohnbereich von jetzt 11,30 € auf den gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 € zurück.

     

     

    Schaue auch hier:

    http://www.erfurt.igbau.de/Weiter_Mindestlohn_im_Bauhauptgewerbe_als_sichere_Lohnuntergrenze_auch_2018.html

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  • Faire Arbeit. JETZT! Tarifbewegung Bau 2016

    Tolle Auftaktkonferenz im Baugewerbe zur Tarifrunde Mindestlohn am 01. April 2017 in Bad Staffelstein

    Bild: Margarete Wille

    40 Kollegen aus fränkischen Baubetrieben haben klare Forderungen in Richtung Arbeitgeber formuliert:

    • Nennt der IG BAU kurzfristig Verhandlungstermine für die Mindestlohnverhandlungen
    • Der Bau-Mindestlohn muss wieder allgemein verbindlich erklärt werden
    • WIR wollen faire Mindestlöhne für einen fairen Wettbewerb
    • Ein hoher Mindestlohn am Bau sichert unser Tarifsystem und die Facharbeiterqualifizierung
    • Gute Arbeit – gute Löhne – gute QualitätMit dabei waren Devin Can, Junge Bau Hessen und Frau Elfner von der SOKA, Hans Beer Regionalleiter der IG BAU Franken, Niko Kuhn und Fred Nwosu von der Junge Bau, Andreas Batke Vors. der Bundesfachgruppe Angestellte, Armin Bärnreuther und Dieter Ehrenfels von der Bundesfachgruppe gew. Arbeitnehmer sowie viele Beschäftigte aus den fränkischen Betrieben. Die Konferenzleitung übernahmen Kathrin Winkler, Bauteamleiterin und Christian Beck.
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  • Faire Arbeit. JETZT! Maler-Tarifbewegung 2016 Tarifbewegung Bau 2016

    FAIR – Der Song (live)

    Die Kolleginnen und Kollegen der Malerfachgruppe Bremen und der Junge Bau Bremen sind sehr aktive Gewerkschafter und haben die „Schnauze voll“ von der sozialen Ungerechtigkeit in unserem Land – sprich Mindestlohn, Niedriglohn, prekäre Beschäftigung im Allgemeinen! Darüber handelt der Song. Wir wollen Faire Arbeit – Fairen Lohn!
    Fair, der Song:     https://youtu.be/-JM7_cZO8zA
    Hier kann man den Song käuflich erwerben:  
    Oliver Mikos
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  • Maler-Tarifbewegung 2016

    IG BAU setzt gleichen Mindestlohn für Gesellen in Ost und West durch


    © IG BAU (Paul Schimweg)
    Frankfurt am Main, 23.11.2016

    Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat für die rund 200 000 Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk höhere Mindestlöhne durchgesetzt. In der zweiten Verhandlungsrunde einigten sich gestern Abend die IG BAU und der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz auf eine stufenweise Anhebung.
    „Die Angleichung der Branchen-Mindestlöhne für Gesellen in Ost und West war überfällig. Die Erfahrung mit der bereits angeglichenen Lohnuntergrenze für Ungelernte zeigt, dass es den Betrieben nicht schadet und gleichzeitig den Wettbewerb fairer gestaltet, weil eine Konkurrenz auf Kosten der Beschäftigten verboten ist“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers.

    Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2021. Die Erklärungsfrist der Tarifvertragsparteien endet am 9. Dezember 2016.

    Folgende Anhebungsschritte wurden im Einzelnen vereinbart:

    Mindestlohn I (für ungelernte Arbeiter) im gesamten Bundesgebiet

    derzeit (seit 1. Mai 2016): 10,10 EURO

    ab 1. Mai 2017: 10,35 EURO

    ab 1. Mai 2018: 10,60 EURO

    ab 1. Mai 2019: 10,85 EURO

    ab 1. Mai 2020: 11,10 EURO

    Mindestlohn II (für Gesellen)

    West (inkl. Berlin ) Ost
    derzeit (seit 1. Mai 2016) 13,10 EURO (Berlin 12,90 EURO) 11,30 EURO
    ab 1. Mai 2017 13,10 EURO 11,85 EURO
    ab 1. Mai 2018 13,30 EURO 12,40 EURO
    ab 1. Mai 2019 13,30 EURO 12,95 EURO
    ab 1. Mai 2020
    13,50 EURO
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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Dachdecker: Schlichtungsspruch angenommen

    21.10.2016
    Mit Ablauf der Erklärungsfrist heute haben sowohl der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und – nach intensiver Diskussion innerhalb der Bundesfachgruppe – auch die IG BAU den Schlichterspruch vom 5. Oktober 2016 angenommen.

    Damit steigt der Ecklohn im Dachdeckerhandwerk (außer Bayern), ab 1. Oktober 2016 auf 17,82 € und ab 1. Mai 2017 auf 18,08 €.

    Für das bayrische Dachdeckerhandwerk finden separate Verhandlung zur Erhöhung des Ecklohnes statt.

    Ebenfalls zum 1. Oktober 2016 erhöhen sich die Ausbildungsvergütungen bundesweit auf

    650 EURO im ersten Ausbildungsjahr

    800 EURO im zweiten Ausbildungsjahr

    1.050 EURO im dritten Ausbildungsjahr.

    Die Auszahlung des um 26 Stundenlöhne erhöhten 13. Monatseinkommens erfolgt erst ab dem kommenden Jahr. Bezogen auf den Ecklohn erhöht sich der Auszahlbetrag um ca. 470,-€.

    Die Tarifverträge befinden sich derzeit im Abstimmungsverfahren. Sie werden zeitnah zur Verfügung gestellt.

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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Dachdecker sind sauer – Lohn-Plus ist muss!!

    Die Dachdecker-Mannschaft von Berner macht die Abdichtungsarbeiten im Industriepark Hoechst in Frankfurt. Wer schonmal Aufträge für die Chemische Industrie ausgeführt hat, weiß wie hoch die Anforderungen an die Qualität der ausgeführten Arbeit und dem Arbeitsschutz gesetzt werden.  Die Mannschaft von Berner erfüllt die Anforderungen – wir sind eben gut, so die einhellige Meinung.  Auch Flachdach- und Steildach-Arbeiten fallen hier teilweise an und werden erfolgreich ausgeführt. Aber für diese Spitzenarbeit wollen die Männer von Berner auch ordentlich bezahlt werden.

      Foto: Alfons

    Dass die Dachdecker-Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen blocken und sogar die Tarife selbst gekündigt haben, mach die Leute von Berner sauer.  Für unsere Arbeit wollen auch unsere Lohnerhöhung. Die Arbeitgeber sollten sich mal fragen wo sie in Zukunft noch gute Leute herbekommen wollen, wenn sie nicht ordentlich entlohnen.  Die Berner-Mannschaft unterstützt ihre Gewerkschaft und will weiter mithelfen die Lohnerhöhung durchzusetzen.  (Alfons)

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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Dachdecker wollen mehr Geld in die Tüte

    Die Baustellenmannschaft von Berner bei Merck-Darmstadt arbeitet in allen Standorten des Werkes und führt dort nicht nur Flach- und Steildacharbeiten, sondern auch alle Abdichtungsarbeiten aus. Gerade in einem Werk der chemischen Industrie werden besondere Anforderungen an die Qualität der Arbeit gestellt. Viele Auftragnehmer sind hier schon gescheitert. Aber die Mannschaft von Berner ist sehr gut und kann, was der Auftraggeber verlangt. Dafür erwarten die Arbeitnehmer aber auch eine ordentliche Vergütung.

    Foto:  alfsch

    Richtig sauer war die Mannschaft aber als sie vom Verlauf der 1. Tarifverhandlung für das Dachdecker-Handwerk hörte. Nullrunde geht mit uns gar nicht. Wir wollen unseren Anteil am Kuchen. Alle Dachdeckergesellen merken wie es brummt am Bau – die Auftragsbücher sind voll. Wenn die Branche in Zukunft noch gute Leute haben will, dann müssen die Meister beim Lohn noch ordentlich was drauflegen – dass war die einhellige Meinung auf der Baustelle. Die Baustellen-Mannschaft ist bereit sich auch an weiteren Aktionen ihrer Gewerkschaft zu beteiligen. (alfsch)

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  • Lohnprotest der Dachdecker – Schieferherzen für mehr Lohn

    Mit wenigen Schlägen eine Schiefertafel zum Herz formen. Das sieht leicht aus, wenn erfahrene Dachdecker das anpacken. Mancher Passant in der Koblenzer Innenstadt versuchte sich selbst und merkte, wie viel Geschick und Übung es braucht, um ein vorzeigbares Schieferherz herzustellen. Die gestrige Aktion der IG BAU hatte einen ernsten Hintergrund: In der Lohnrunde für die bundesweit rund 96 000 Dachdecker sind die Fronten schon vor Auftakt am kommenden Mittwoch verhärtet. Die Arbeitgeber wollen eine Nullrunde. Dagegen will die IG BAU verhindern, dass Dachdecker von der Lohnentwicklung abgekoppelt werden und fordert 5,6 Prozent mehr Geld. Zum Beginn der Tarifverhandlungen machten die Dachdecker deshalb mit der Schieferherzen-Aktion auf ihre Situation aufmerksam.

    Am Morgen hatten sie zudem versucht, Vertretern der Arbeitgeber vor dem Haus der Kreishandwerkerschaft eine Protestnote zu überreichen. Von der Dachdeckerinnung kam aber weder ein Vertreter hinaus noch durften die Dachdecker ins Haus. Dabei war an der Note nichts Gefährliches oder Beleidigendes. Die Dachdecker kritisieren mit ihr lediglich die Haltung des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks. „Die Vorstellung einer Nullrunde ist eine Provokation. Sie passt nicht zu vollen Auftragsbüchern. Vielmehr vergrault solch eine Forderung den dringend gebrauchten Nachwuchs“, sagte  IG BAU-Gewerkschaftssekretär Michael Köther. „Junge Menschen entscheiden ihre Berufswahl selbstverständlich auch nach Verdienstaussichten.“

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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Dachdecker von Berner Frankfurt: „Wir wollen unsere Lohnerhöhung!“

    (Foto: Johannes Schader IG BAU)

    Die Dachdeckergesellen der Berner GmbH aus Frankfurt sind derzeit mit einem Großauftrag an der Baustelle Henninger Turm in Frankfurt beschäftigt. Die Dächer von einigen 100 Neubau-Wohnungen in modernen Mehrfamilienhäusern und die Dachflächen des Neubaus des Henninger Turms werden gedeckt und abgedichtet. Das Wetter der letzten Wochen hängt den Dachdeckern von Berner noch nach: Gewitter – Starkregen – Windböen – und das in luftiger Höhe am Sachsenhäuser Berg. Hier wird Spitzenleistung gebracht. Dafür erwarten die Dachdeckergesellen von Berner auch Spitzenlöhne. Die Auftragsbücher der Arbeitgeber sind voll. Keiner will mehr Dachdecker lernen. Und jetzt kommen die Dachdecker-Arbeitgeber und wollen eine Nullrunde durchsetzen – nicht mit den Leuten von Berner. Die Baustellen-Mannschaft ist sich einig: im Konfliktfall auch mit weiteren Aktionen gemeinsam mit der Gewerkschaft.

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  • Dachdecker-Tarifbewegung 2016

    Lohnprotest in Koblenz – Einladung zur Dachdecker-Aktion am 20. Juni 2016, ab 10.30 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    für die rund 96 000 Dachdecker in Deutschland steht die Tarifrunde kurz bevor. Zum ersten Mal überhaupt haben die Arbeitgeber ihrerseits den Tarifvertrag gekündigt. Sie verfolgen trotz guter Auftragslage und hohen Umsätzen in der Branche das Ziel, die Löhne zu drücken. Ihre Vorstellung: Die Dachdecker gehen leer aus. Das wollen sie mit einer Nullrunde erreichen. Die IG BAU fordert dagegen 5,6 Prozent mehr Lohn. Schon vor der Verhandlung am 22. Juni 2016 wollen Dachdecker in Koblenz den Arbeitgebern deutlich machen, dass sie eine faktische Lohnsenkung nicht hinnehmen. Dazu übergeben sie der Dachdeckerinnung eine Protestnote und veranstalten in der Koblenzer Innenstadt eine „Schieferherz-Aktion“. Sie sind als Pressevertreter herzlich eingeladen daran teilzunehmen:

    am Montag, den 20. Juni 2016
    ab 10.30 Uhr

    vor dem Haus der Kreishandwerkerschaft,

    Hoevelstr. 19, 56073 Koblenz

    ab ca. 11.30 Uhr, „Schieferherz-Aktion“

    Löhrrondel, gegenüber der Herz-Jesu Kirche

     

    Für Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

    Michael Köther

    IG BAU-Gewerkschaftssekretär

    0172 9074 867

    sowie Dachdecker aus der Region

     

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  • Maler-Tarifbewegung 2016

    Kollegen aus Kassel fordern ordentliches Lohnplus!

    (Foto: Ralf Helwerth IG BAU)

    Die Maler und Lackierer der Firma Schalles aus Kassel wurden auf einer Betriebsversammlung über die gescheiterten Tarifverhandlungen im Maler- und Lackiererhandwerk informiert. Das sehr bescheidene Angebot der Arbeitgeber wurde als beschämend aufgenommen. Die Beschäftigten waren der Ansicht, dass jetzt etwas geschehen muss  um zu einer akzeptablen Lohnerhöhung  und vernünftige Tarife zukommen.

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  • Tarifvorschlag angenommen!

    Heute haben die beiden Arbeitgeberverbände Hauptverband der deutschen Bauindustrie (HDB) und Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB) den Tarifvorschlag vom 18. Mai 2016 zugestimmt.
    Somit gibt es einen Tarifabschluss für die 785 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe.
    Vielen Dank an Alle die aktiv an diesem Erfolg mitgearbeitet haben!

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    Kollegen von W.Feickert fordern Annahme des Tarifvorschlags

    (Foto: Johannes Schader IG BAU)

    Gut kommt der Tarifvorschlag bei den Leuten von W.Feickert auf der Baustelle Fliegerhorst Erlensee an. Die Männer sind zufrieden mit den vorgesehenen Lohn-Prozenten. Auch dass der Arbeitgeber in Zukunft die Unterkunft kostenlos stellen muss finden die Männer gut: „Wenn wir schon auswärts arbeiten, muss sich das auch lohnen.“

    Jetzt wünscht sich die Baumannschaft nur noch, dass auch die langen Fahrzeiten bezahlt werden. Die Leute bedanken sich bei der Gewerkschaft und der Verhandlungskommission.

     

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    Wir haben noch ein paar Baustellen!

    (Foto: Máximo Lorenzo IG BAU)

    Unsere Kollegen der Fa. Ernst Weber aus Rechtenbach schaffen Wohnraum im Herzen Hessens. In Lich entsteht ein neues Baugebiet, für Jung und Alt. Mit dem Tarifvorschlag kann man leben, sagen die Kollegen vor Ort, aber es gäbe noch Baustellen die man sich vornehmen müsste.

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  • In die Zukunft investiert – Gewinn-Bau-Messe im BIW Erfurt

    600 Schüler besuchen Baumesse im Ausbildungszentrum Erfurt.

    Am 3. Juni fand die erste Schülermesse für bauinteressierte junge Leute in Erfurt statt. Sie kamen mit Bussen aus dem gesamten Thüringer Raum angereist. Neben dem Stand der IG BAU und Soka Bau waren noch circa 60 Firmen vertreten. Es wurden vor Ort sogar Ausbildungsverträge abgeschlossen. Neben Praxisworkshops in den einzelnen Gewerken war ein besonderes Highlight eine Hamburgerbaustelle und eine Modenschau für Berufskleidung.

    Für uns als IG BAU war es wichtig, Aufklärungsarbeit über die Arbeitswelt aus Arbeitnehmersicht zu leisten. Unser Credo:

    Gewerkschaft gehört zur Ausbildung. Von Anfang an.

    Wir freuen uns auf die nächste Messe. Hier wird Zukunft gemacht!

     

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  • Dachdecker machen mobil für die Tarifrunde

    Die Kündigung des Tarifvertrags von Seiten der Arbeitgeber sorgt für Diskussionen bei der Mitgliederversammlung der Bezirksverbände Koblenz-Bad Kreuznach und Rheinhessen-Vorderpfalz. Schlecht war die Stimmung dennoch nicht denn die Kollegen sind zuversichtlich einen guten Abschluss verhandeln zu können. Gerade die Tatsache, dass die Arbeitgeberseite den Tarifvertrag gekündigt hat, motiviert die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und auf den Baustellen aktiv zu werden, so die ersten Erfahrungsberichte der Dachdecker und eine Verschlechterung der Bedingungen ist keine Verhandlungsgrundlage. „Wir sind mehr Wert und wenn wir uns diese Anerkennung erkämpfen müssen, wir sind gut aufgestellt“, so ein Rheinhessischer Kollege bei der Veranstaltung.

    Die Tarifverhandlungen beginnen am 22.06.2016 und die Forderungen der Dachdecker in der IG BAU steht: 5,6% mehr.

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  • Maler-Tarifbewegung 2016

    BONN: Wo ist die Wertschätzung für unsere Arbeit!

    Foto: Damian

    Die Kollegen von der Firma Füssenich aus Bonn sind über das Angebot vom Arbeitgebern völlig empört. 1 % für eine Laufzeit von 12 Monaten und nochmals 1% für weitere 12 Monate ist einfach lächerlich und hat mit Wertschätzung nichts zu tun. Sie appellieren an die Kollegen aus der Branche die Tarifrunde im Maler- und Lackiererhandwerk aktiv zu unterstützen! DU BIST ES WERT!!!

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  • … nun zur richtigen Eingruppierung !

    Bauarbeitnehmer der Fa. EUROVIA Erfurt, sowie eine Spezial Firma‎ kämpfen sich durch massiven Felsen! Selbst durch Wind und Wetter lassen sie sich davon nicht abbringen! Das Verhandlungsergebnis ist akzeptabel und sollte angenommen werden. Aber sie sind der Meinung, dass, aufgrund der von Ihnen erbrachten Leistung, Schluss sein muss mit der Lohn Tarifmauer Ost/West ! Denn Wir sind es Wert, dies stellen wir tagtäglich unter Beweis.

    Jetzt gilt es das Ergebnis auch in den Firmen mit der richtigen Eingruppierung umzusetzen.

    Wir kommen wieder, und wenn es sein muss mit schwerem Gerät! An alle Bauarbeiter draußen, wer wenn nicht Wir?

    “ Wenn Dein starker Arm es will, stehen alle Räder still! „

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    Kollegen von Schäfer3 für Tarifvorschlag

    (Foto: Johannes Schader IG BAU)

    Die Nachtschichten im Real-Markt sind jetzt erstmal zu Ende – das nimmt schon mal Druck. Als die Baumannschaft von Schäfer3 und Dubnica die Einzelheiten zum Tarifvorschlag erfährt, ist die Stimmung bei den Schäfer-Leuten ganz gut. Die Lohn-Prozente stimmen. Aber die andere Hälfte der Mannschaft will dass der Mindestlohn2 ausgebaut wird – und nicht abgeschafft. Hier zeigt sich schon jetzt was im nächsten Jahr bei den Mindestlohn-Verhandlungen ansteht.

     

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  • Tarifbewegung Bau 2016

    Dank an die Verhandlungskommission

    (Foto: Johannes Schader IG BAU)

    Die Baustellenmannschaft der Firma Peter Groß auf der Baustelle TU Darmstadt Lichtwiese ist zufrieden mit dem Tarifvorschlag. Die ausgehandelten Lohnprozente werden von den Beschäftigten erfreut aufgenommen. Nach den Angeboten der Arbeitgeber hatten die Leute eher mit einem Scheitern der Verhandlungen gerechnet. Der Aufschlag auf die Ost-Löhne ist zu niedrig – so wird die Angleichung von Ost und West ja immer weiter verzögert. Die Baumannschaft ist aber insgesamt zufrieden  mit dem Vorschlag und dankt der Verhandlungskommission.

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  • Maler-Tarifbewegung 2016

    Firma Ambrock Hagen – Die Wut wächst……

    …..über die „Angebote“ der Arbeitgeber bei der 2.Tarifverhandlung im Maler und Lackierer-Handwerk. Als den Kolleginnen und Kollegen der Firma Ambrock aus Hagen bei ihrer heutigen Betriebsversammlung der aktuelle Stand der Tarifverhandlungen vorgetragen wurde , machte sich große Wut und Enttäuschung über das „Angebot“ der Arbeitgeber in der Runde breit.Die Meinung der Kolleginnen und Kollegen ist klar…..WIR SIND MEHR WERT !!!! WIR stehen hinter unseren berechtigten Forderungen und erwarten von den Arbeitgebern endlich ein verhandelbares Angebot !!!!! 

    Fotos H.M

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  • Fa. Stolz aus Thüringen für Annahme

    Die Baubeschäftigten  der Fa. Stolz  finden den Tarifforschlag annehmbar, und wertschätzen das Angagement der Bundestarifkommission! Jetzt müssen alle Ost Bauarbeitnehmer in ihren Betrieben dafür sorgen, dass sie ihren‎ angemessenen TV Lohn auch erhalten! Die Protokollnotiz zur Eingruppierung sollte dabei sehr hilfreich sein. Jedoch das Ziel eines Fairen Lohnes ist noch lange nicht erfüllt! Nun haben es die Ost Arbeitgeber in der Hand bis 2018 die Tarifmauer Ost/West verschwinden zu lassen, ansonsten sind wir wieder auf der Matte……. Oder auch nicht?

    Wer macht dann die Arbeit am Bau?

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  • Für die Annahme des Tarifergebnisses …aber…!

    Die Bauarbeitnehmer der Firma Strabag Dir.Erfurt und die Bauleute der Fa. Strobel West/ Coburg sind gemeinsam für die Annahme des Tarifergebnisses! 
    Wir bedanken uns bei den Kollegen der Bundestarifkommission und dem Verhandlungsteam. 
    
    Wir sind stolz auf euch, dass ihr das achtbare Ergebniss "erhandeln" konntet. 
    Aber, wir sind noch nicht bei dem was wir grundsätzlich regeln wollten! 
    Wir arbeiten hier auf der Baustelle gemeinsam Kollegen aus Ost und West. 
    Wir fordern nach wie vor, gleich Arbeit gleicher Lohn! Die Tarifmauer Ost West muss weg! 
    
    
    
    Deswegen treten auch drei neue Mitglieder in die Gewerkschaft IG BAU ein. 
    
    Wir kommen wieder mit unseren Forderungen, ganz bestimmt, aber dann........... .!
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  • Maler-Tarifbewegung 2016

    1% Nö – Unterirdisch für Kollegen in Bremen

     

    https://youtu.be/TsHjvyuQCFs

    Hallo Kolleginnen und Kollegen, wir Maler und Lackierer haben die Schnauze voll von dem miserablen Angebot der Arbeitgeber und einer Lohnerhöhung von nur 1 %. Deswegen hat unser BR-Vorsitzender der Fa. August Hespenheide Bremen und Vorsitzende der Malerfachgruppe Bremen (Thomas Sengewald) heute eine Baustellenbegehung unternommen, um die Meinung der Kollegen dazu zu erfahren! Herausgekommen ist ein sehr emotionales Video und klare Vorstellungen den Befragten!!! Mit uns nicht! Wir sind Mehr Wert als 1%!

    Forderung der IG BAU:

    Zu Beginn der Tarifverhandlungen zum Ecklohn im Maler- und Lackiererhandwerk, am 31. März 2016, hat die IG BAU folgendes gefordert:

    5,9 Prozent mehr Lohn für 12 Monate.

    Ausbildung: Arbeitgeber-finanzierte Altersvorsorgeregelung (Malerrente) für die Auszubildenden der Branche.

    Ost-West-Gefälle: Beinahe 30 Jahre nach der Wiedervereinigung endlich eine deutliche Angleichung der Löhne von Ost an West.

    Darüber hinaus wollen wir mit den Arbeitgebern Ergebnisse erzielen zu den Themen…

    Weihnachten: Arbeitsfrei bei vollen Bezügen am 24. und am 31. Dezember für alle Beschäftigten. Bisher gelten diese Tage als normale Arbeitstage.

    Verbindlichkeit der Lohnabschlüsse: In einigen Landesinnungen konnten in der Vergangenheit nur mit erheblichem Zeitverzug oder kein Landeslohntarifvertrag abgeschlossen werden. Die IG BAU forderte deshalb eine höhere Verbindlichkeit der Lohnabschlüsse für die Zukunft ein.

    Bilder und Film Olaf Damerow

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