IG BAU Aktivenblog » 22. April 2016

Daily Archives: 22. April 2016

Die Wut der STRABAG – Kollegen wird immer größer!

Auf der STRABAG Groß-Baustelle B 202/Bellin Region Nord steigt die Wut über die Arbeitgeber ins unermessliche. Das Angebot der Arbeitgeber von 1,3% ist Provokativ. Für 100% Leistung gibt es 100% Lohn, alles Andere ist unakzeptabel. Am 05. April muss von den Arbeitgebern ein Angebot mit mindestens einer 5 vor dem Komma vorgelegt werden, bei einer Laufzeit von einem Jahr, sonst muss die Arbeit ruhen!

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„Kostenlos zur Schule und nicht umsonst !!“

Mit dieser Aussage wollen die Azubis aus dem ÜAZ in Magdeburg den Forderungen der Jungen BAU Nachdruck verleihen. Vor dem nächsten Verhandlungstermin setzen sie damit ein klares Zeichen an die Arbeitgeber.

Sie kennen die DDR nicht, leisten die gleiche gute Arbeit wie die Auszubildenden in den gebrauchten Bundesländern und können die Unterschiede 25 Jahre nach der Wende nicht verstehen und werden sie nicht länger akzeptieren. Angleichung steht auf der Tagesordnung.

Das sie nun auch weiterhin für ihre Ausbildung bei Unterkunft und Fahrtkosten zahlen sollen ist nicht hinnehmbar. Beruf wechseln- kommt nicht in Frage – wir kämpfen für unsere Bedingungen !!!

Arbeitgeber bewegt euch! Denn wer sich nicht bewegt… DER WIRD BEWEGT!

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Glöckle Schweinfurt

Normalerweise haben die Glöckle-Mitarbeiter aus Schweinfurt nur blaue T-Shirts an. Die Gewerkschaftsmitglieder auf der Baustelle Erschließung Industriegebiet Bad Neustadt, zeigen, dass ihre Arbeit deutlich mehr wert ist. Das sollten auch die Arbeitgeber in Zeiten des Fachkräftemangels so sehen.

Foto: Michael Langer

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Nach 26 Jahren noch immer Ost und West

Auch auf einer Baustelle der Fa. Stolz haben sich die Bauarbeiter zu einem  Gespräch eingefunden. 
Sie wollten es sich nicht nehmen lassen ihren Unmut und Ärger rauszulassen‎. 
Sie sind mit dem Angebot der Arbeitgeber überhaupt nicht einverstanden! 
Da sie schon seit Jahren mit ihren Kollegen aus dem Westen zusammenarbeiten, 
ist es ihnen schleierhaft, wieso man nach 26 Jahren noch immer zwischen Ost und West unterscheidet. 
Sie Fordern "Die Tarifmauer Ost/West muss weg!"
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Tarifbewegung Bau 2016

Wir schaffen was- wir erwarten auch was!

Foto: Michael Langer

Die Bauleute von Firma Stolz aus Untererthal bauen den Anschluss der Staatsstraße NES 20 ‎als Verbindung des Rhönklinikums Bad Neustadt zur A71. Die gut organisierte Truppe erwartet einen super Tarifabschluss. Schließlich sind sie hochqualifizierte und sehr flexible Mitarbeiter. Auf dem Foto sind auch 2 BR-Mitglieder und Bauleute, die von einer Höhergruppierung profitierten.

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„Zusammen sind wir stark!“

Weimar auf der Baustelle des Bauhausmuseums.

Mittagspause bei den Kollegen der Fa. Wachenfeld Bau:  Im Gespräch mit IG BAU Sekretär, Joachim Ammon stellen die Bauarbeitnehmer klar, dass sie total sauer sind, dass es bei den Tarifen nicht vorwärts geht.

Auf der gegenüberliegenden Seite der gleichen Baustelle  sprechen die Kollegen von EUROVIA über das gleiche Problem. Sie laden ihre Kollegen von Wachenfeld ein um gemeinsam zu zeigen: „Zusammen sind wir stark!“

„Wir wollen endlich Mäuse sehen und keinen Bettellohn.“

Natürlich steht wie eine Mauer die Forderung: „Die Tarifmauer Ost/ West muss weg! Sonst sind wir bald hier weg!“

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Tarifbewegung Bau 2016

Stolz Hoch- und Tiefbau Fertigteilwerk

 

Foto: Michael Langer

Die Mitarbeiter vom Stolz Hoch u. Ingenieurbau, hier im Fertigteilwerk in Untererthal wollen den 24.12. und den 31.12. bezahlt frei. Schließlich seien die Angestellten, die die Tage voll bezahlt bekommen, nicht „wertvoller‎“ als sie. Alle haben zum hervorragenden Betriebsergebnis beigetragen. Und das sollte sich auch für alle auszahlen. Übrigens halten die Kollegen eine verbesserte und eindeutige Auslöseregelung für längst Überfällig.

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Kollegen von Eurovia „Unterkunft muss bezahlt werden!“

Die Kollegen von Eurovia an der Baustelle der L206 in Brodenbach sind sauer, die Kürzung der Auslöse ist eine Frechheit sagen sie. Das Angebot der Arbeitgeber sieht eine Kürzung der Auslöse auf 20 € für volle Tage und nur noch 6 € für An- und Abreisetage vor, da spielen die Kollegen aber nicht mit. „Wir sind regelmäßig Unterwegs, getrennt, manchmal für Wochen, von unseren Familien wir halten die Straßen und Wege in Schuss und das ist der Dank?“ Sie verlangen das die Auslöse wie bisher um maximal 6,50 € gekürzt wird und die angemessene Unterkunft gestellt wird.

Ungerecht finden sich auch die Ungleichbehandlung gegenüber den Angestellten. Deshalb fordern sie mit Nachdruck die Arbeitgeber zum einlenken auf, der 24.12. und der 31.12. gehören bezahlt frei, das ist Fair und längst überfällig.

 

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Nur gemeinsam sind wir stark!

 

Foto: Michael Langer

Die Bauarbeiter vom Stolz Niederlassung Walldorf in Thüringen auf der Baustelle in Röthlein‎ erwarten ein kräftiges Lohnplus. Ihr nächstes betriebliches Ziel ist der Tariflohn West. Die sehr gut organisierte Arbeiter der  Niederlassung Walldorf haben das 1. Ziel richtige Eingruppierung mit Hilfe vom BR und der IG BAU bereits erreicht. Jetzt geht’s weiter! Da können sich andere Bauarbeiter ein Beispiel daran nehmen. Nur gemeinsam ist man stark!

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Spinnen die Arbeitgeber ?

Unverständnis über das Angebot der Arbeitgeber bei den Kollegen der STRABAG Rail

Erstaunen, Unverständnis, Kopfschütteln und Wut waren die Reaktionen der Kollegen von der STRABAG Rail in Wittenberg, als das Angebot der AG vorgestellt wurde.

Keine konkreten Schritte zur Angleichung, keine Einführung des ML 2 im Osten und perspektivisch die Abschaffung des ML 2 im Westen. Warum beklagen sich die AG über einen ruinösen Wettbewerb, wenn er mit solchen Schritten durch sie selbst noch verschärft wird.

Die Reaktion auf die Forderung der Bezahlung des 24. und 31. 12. zeigt die geringe Wertschätzung  gegenüber ihren Beschäftigten.

Klare Botschaft an die AG: Legt eine deutliche Schippe auf das Angebot drauf – sonst wird es nichts mit dem in Ruhe Geldverdienen im Frühjahr 2016.

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Botschaft an die AG: Das Angebot könnt ihr knicken!

Baustelle Randersacker Züblin

Helle Aufregung bei den Beschäftigten, als Sekretäre der IG BAU das Verhandlungsangebot der AG vorgestellt haben.

2,0% für den Osten ist ein Hohn bei den zu erwartenden Umsatzsteigerungen und bei den Ergebnissen der letzten Jahre.

Keine konkrete Angleichung Ost an West ist eine Nichtachtung der Leistung der Kollegen aus dem Osten.

Frage an die AG, wie soll eine Branche für zukünftige Arbeitnehmer bei diesem Angebot attraktiv sein.

Das Angebot zur Auslöseregelung ist eine Verschlechterung zur jetzigen Regelung im BRTV. Wollen die AG uns damit sagen, wir sollen nicht mehr auf Montage?

Klare Worte der Kollegen von Züblin an die AG zur nächsten Tarifverhandlung.

Macht vernünftige Angebote – sonst knallt es.

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Stanglmeier Stadtplatz Neustadt/Do.

Region Bayern – Auch die Beschäftigten bei Stanglmeier sind sauer!

Das Angebot der Arbeitgeber ist eine Zumutung. Diese Aussage bestimmte auch den Baustellenbesuch bei den Arbeitern der Fa. Stanglmeier auf dem Stadtplatz in Neustadt an der Donau.

„Wir arbeiten wie die Verrückten und verdienen dafür endlich eine Anerkennung in Form einer deutlichen Lohnerhöhung!“ sagte einer davon. Recht hat er! Die Baupreise ziehen an, die Bücher sind voll. Ein Indiz, dass es der Branche nicht schlecht geht. Jetzt sind die Arbeitnehmer dran!

Du bist es wert – WIR sind mehr wert! – und WIR sind bereit!“

Foto: Reinhard Peter, IG BAU

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Tarifbewegung Bau 2016

Junge BAU goes Memmingen! – Fa. Hebel Azubis enttäuscht!

Region Bayern – 100 € mehr – Fahrtkosten – Wo ist das Angebot!

Azubis der Fa. Hebel sind sehr enttäuscht über das nicht vorhandenen Angebot der Arbeitgeberseite in Sachen Ausbildung.

WIR geben unser Bestes und die Arbeitgeber ignorieren das!“ sagte einer der Teilnehmer in Memmingen.

Fotos: Franziska Döpke, IG BAU

Kurzentschlossen machten die Nachwuchskräfte einen kleinen Spaziergang durch Memmingen, der auch nicht unbeachtet blieb. Die Mädels und Jungs stehen für die Forderung nach 100 € mehr, weil sie auf den Baustellen und an ihren Arbeitsplätzen ebenso wie jeder andere Beschäftigte produktive und gute Arbeit liefern. Die Art und Weise, wie sie auf diese Tatsache hinweisen und ihre Forderung vertreten, hat so manchen Passanten und vorbeifahrenden Autofahrer dann doch erstaunt. Vielleicht war ja auch der ein oder anderen Bauunternehmer dabei und kann das an seine Vertreter bei den Verhandlungen transportieren.

Weiter so – Junge BAU – Ihr seid es allemal wert!“

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