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Author Archives: wolfgang berkes

Tarifverhandlungen ohne Ergebnis vertagt

Tarifbewegung Bau 2017

© IG BAU (Paul Schimweg)
Berlin, 21.09.2017
Die Tarifverhandlungen für die Mindestlöhne am Bau kommen nicht voran. Nach 14 Stunden trennten sich heute die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die Arbeitgeberverbände, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) sowie Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) ohne Ergebnis.

„Trotz intensiver und sehr konzentrierter Gespräche war ein Durchbruch nicht möglich. Die Tarifvertragsparteien haben sich darauf verständigt, am 17. Oktober die Verhandlungen fortzusetzen“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Dietmar Schäfers.

Die IG BAU fordert zwei Mindestlöhne in Deutschland. Dabei soll der Mindestlohn für Facharbeiter 80 Prozent des Tariflohns für Spezialfacharbeiter betragen. Der entsprechende Mindestlohn steigt dann von derzeit 14,70 Euro auf 15,60 Euro. Gleichzeitig soll der Mindestlohn für Helfer auf 80 Prozent des Facharbeiter-Mindestlohns steigen. So dass der Stundenlohn für Ungelernte 12,50 Euro statt jetzt 11,30 Euro beträgt.

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Heute wird verhandelt

Tarifbewegung Bau 2017

 

2. Tarifverhandlung über die Mindestlöhne im Bauhauptgewerbe (BHG)

Hier ein erster Eindruck aus der Vorbesprechung unserer Tarifkommission. Verhandlungsführer und Stellvertretender Bundesvorsitzender der IG BAU, Dietmar Schäfers, fasst den derzeitigen Verhandlungsstand ausführlich zusammen. Hier noch mal unsere Forderung:
– Ratifizierung von 2 Mindestlöhnen in Ost und West, d.h. den Mindestlohn 2 im Osten wieder einführen.
– der Mindestlohn 2 muss die Fachlichkeit berücksichtigen und einen Ansatz zur Tarifbindung beinhalten
– der Mindestlohn 2 soll rund 80 Prozent des Lohnes eines Spezialbaufacharbeiters (LG 4) betragen
– der Mindestlohn 1 soll rund 80 Prozent des Mindestlohns 2 betragen.

 

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Aktionstag zur Tarifrunde im Bauhauptgewerbe

Tarifbewegung Bau 2017

Gladbeck-Markt, Samstag,05.08.2017,

die tariflichen Mindestlöhne im Baugewerbe schützen unsere Arbeitsplätze und unser normales tarifliches Einkommen vor Billiglohnkonkurrenz und Lohndumping.
Das soll auch in Zukunft so sein!
Doch bereits in der Tarifrunde 2016 haben die Arbeitgeber angekündigt den Mindestlohn 2 (14,70 ¿) auch im Westen abzuschaffen. Darüber hinaus sehen wir eine Verzögerungstaktik der Arbeitgeber. Denn wir wollten mit den Verhandlungen bereits im März beginnen, damit rechtzeitig zum Ende 2017 ein für Alle verbindlicher Tarifvertrag steht. Doch vor dem 15. August wollten/konnten die Arbeitgeber nicht mit uns Verhandeln!

Es darf keine Zeit ohne die tariflichen Mindestlöhne geben! Denn dann gilt nur noch 8,84 ¿ als unterste Lohngrenze! Damit ist der Billiglohnkonkurrenz Tür und Tor geöffnet!!! Jeder kann sich ausmalen, was das für deinen Arbeitsplatz und dem zukünftigen tariflichen Einkommen bedeutet (Weiteres, siehe Anhang).

Wir lassen uns den Mindestlohn nicht klauen!!!

Wir setzen mit unserer spontanen Aktion ein erstes Zeichen!


Fotos & Video:Wolgang Berkes

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Einstimmung auf Mindestlohnverhandlungen in Franken

Tarifbewegung Bau 2017

„Das ist politisch so gewollt“


© IG BAU
28.04.2017
Als eine der ersten Regionen haben sich die IG BAU-Mitglieder in Franken auf die nahenden Mindestlohnverhandlungen im Bauhauptgewerbe eingestimmt. An der Auftaktkonferenz nahm auch eine Vertreterin der SOKA-BAU teil.

Seit 1997 besteht der Mindestlohn im Bauhauptgewerbe. Er wurde eingeführt, um ausländische Arbeitnehmer vor Ausbeutung zu schützen und der billigen Konkurrenz aus dem Ausland Grenzen aufzuzeigen.

Leider ist es keinesfalls so, dass Gewerkschaftsmitglieder nicht vom Mindestlohn betroffen sind.

Als Vertreterin der Abteilung Europa/Entsendung bei der SOKA-BAU nahm Brigitte Elfner an der Konferenz teil. Sie hat täglich mit denen zu tun, die der Mindestlohn schützen soll: Europäische Arbeitnehmer, die in Deutschland zu deutlich niedrigeren Löhnen beschäftigt werden, als es üblich wäre.

„Inzwischen betreuen wir Arbeitnehmer aus 39 Nationen in ihren jeweiligen Sprachen“, sagte sie. „Dabei arbeiten wir auch eng mit dem Zoll zusammen.“ Versuche, den Mindestlohn zu unterlaufen, sind dabei auch immer wieder ein Thema.

„Das eigentliche Problem sind die nicht vorhandenen Kontrollen vor Ort“, waren sich viele der Teilnehmer einig. „Ich bin seit 30 Jahren auf dem Bau und habe nie eine Kontrolle gesehen“, sagte ein Kollege.

Eine so geringe Dichte der Kontrollen durch den Zoll konnten sich viele nur durch einen Grund erklären: „Das ist politisch so gewollt.“

Gestützt wurde die These der Kollegen in Bayern, da in ihrem Bundesland die Kontrolleure, die bereits durch die zusätzliche Kontrolle des gesetzlichen Mindestlohns einer höheren Belastung ausgesetzt sind, künftig auch die Verwaltung der kommenden PKW-Maut übernehmen sollen. Für viele unverständlich und nur ein weiterer Schritt zu weniger Kontrollen auf Baustellen.

Auch die Vorstellung von „Fernkontrollen“ der Baustellen, wie sie sich der Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) vorstellt, sorgte für großen Unmut. „Das ist realitätsfern“, hieß es.

IG BAU-Sekretär Stefan Gerbig erklärte die Problematik hinter dieser Idee: „Ein Großteil der Schwarzarbeit findet gar nicht über unangemeldete Arbeitnehmer statt“, sagte er. „Vielmehr werden Arbeitnehmer angemeldet, und die Arbeitszeiten nur so aufgeschrieben, dass auf dem Papier alles seine Richtigkeit hat. Eigentlich aber arbeiten die Kollegen länger und haben deswegen auch einen höheren Lohnanspruch. Wenn die Baustellen nicht überwacht werden, können wir das auch in Zukunft nicht verhindern.“

Lösungsvorschläge gibt es bereits. Eine elektronische Arbeitszeiterfassung mithilfe einer sogenannten „Bau-Card“ ist in anderen Ländern bereits erfolgreich erprobt worden. „Lange wurde diese Idee diskutiert. Mit dem Fortschritt der Technik spricht inzwischen kaum noch etwas dagegen“, erklärte Gerbig.

Die IG BAU bleibt natürlich am Thema dran.

IG BAU – die tun was!

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Mehr Geld für Maler und Lackierer

Am 1. Mai 2017 steigen die Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk. Ungelernte Beschäftigte müssen dann mindestens 10,35 Euro verdienen, gelernte Arbeitnehmer in Ostdeutschland 11,85 Euro. Und: Weitere Entgelterhöhungen sind vorgesehen.

Der Mindestlohn gilt allerdings nicht für Fahrzeug- und Metalllackierer.

 

Die rund 200.000 Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk erhalten ab 1. Mai 2017 mehr Geld. Und auch für die nächsten Jahre bis 2020 wurde eine stufenweise Anhebung des Mindestlohns beschlossen. Darauf haben sich die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz geeinigt.

Im Maler- und Lackiererhandwerk ist der Mindestlohn für alle Arbeitgeber der Branche als Lohnuntergrenze verbindlich, unabhängig davon, ob sie tariflich gebunden sind. Der Mindestlohn gilt als allgemeinverbindlich. Außerdem sind auch Betriebe mit Sitz im Ausland verpflichtet den Mindestlohn zu bezahlen, wenn sie Beschäftigte nach Deutschland entsenden.

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2021.

DIE NEUEN MINDESTLÖHNE IM ÜBERBLICK

FÜR „UNGELERNTE ARBEITNEHMER“ – MINDESTLOHN I

ab 1. Mai 2017 10,35 Euro
ab 1. Mai 2018 10,60 Euro
ab 1. Mai 2019 10,85 Euro
ab 1. Mai 2020 11,10 Euro

FÜR „GELERNTE ARBEITNEHMER“ (GESELLEN) – MINDESTLOHN II

in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland- Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein:

ab 1. Mai 2017 13,10 Euro
ab 1. Mai 2018 13,30 Euro
ab 1. Mai 2020 13,50 Euro

in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen:

ab 1. Mai 2017 11,85 Euro
ab 1. Mai 2018 12,40 Euro
ab 1. Mai 2019 12,95 Euro
ab 1. Mai 2020 13,50 Euro

UNTERSCHIEDE „UNGELERNTE ARBEITNEHMER“ UND „GESELLEN“

„Gelernte Arbeitnehmer (Gesellen)“ sind Arbeitnehmer, die:

  • für das Maler- und Lackiererhandwerk oder ein anderes Handwerk einschlägige handwerkliche Tätigkeiten des Maler- und Lackiererhandwerks, ausführen
  • den Gesellenbrief im Maler- und Lackiererhandwerk oder einen vergleichbaren anderen Ausbildungsabschluss haben
  • einen staatlich anerkannten Berufsabschluss bzw. einen entsprechenden Nachweis (Zertifikat) aus dem Ausland, der zu Maler- und Lackiererarbeiten qualifiziert, haben.

„Ungelernte Arbeitnehmer“ arbeiten unter Aufsicht und Anleitung (insbesondere von Gesellen bzw. Vorarbeitern) und führen einfache Hilfstätigkeiten aus.

FÜR WEN DER MINDESTLOHN GILT UND FÜR WEN NICHT

Der Mindestlohn gilt für alle gewerblichen Arbeitnehmer der Branche (Maler-, Lackierer-, Tüncher-, Weißbinder-, Schildermaler-, Fahrzeug- und Metalllackierer-, Gerüstbau-, Entrostungs- und Eisenanstrich-, Wärmedämmverbundsystem-, Betonschutz-, Oberflächensanierungs-, Asbestbeschichtungs-, Fahrbahnmarkierungs- sowie Bodenbeschichtungs- und -belagsarbeiten) die eine versicherungspflichtige Tätigkeit ausüben.

Nicht erfasst werden jedoch:

  • Fahrzeug- und Metalllackierer, die in stationären Werkstätten tätig sind,
  • Personen, die nachweislich: Schüler einer allgemeinbildenden, weiterführenden Schule oder – im Rahmen ihrer Erstausbildung – einer berufsvorbereitenden Schule sind oder – aufgrund einer Schul-, Ausbildungs- oder Studienverordnung ein Praktikum absolvieren oder – innerhalb von 12 Monaten nach Beendigung ihrer Schulausbildung bis zu einer Gesamtdauer von 50 Arbeitstagen zum Zwecke der Berufsfindung beschäftigt sind,
  • gewerbliches Reinigungspersonal und anderes gewerbefremdes Hilfspersonal, das ausschließlich in den Verwaltungs-, Verkaufs- und Sozialräumen des Betriebs tätig ist.
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IG BAU setzt gleichen Mindestlohn für Gesellen in Ost und West durch

Maler-Tarifbewegung 2016


© IG BAU (Paul Schimweg)
Frankfurt am Main, 23.11.2016

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat für die rund 200 000 Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk höhere Mindestlöhne durchgesetzt. In der zweiten Verhandlungsrunde einigten sich gestern Abend die IG BAU und der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz auf eine stufenweise Anhebung.
„Die Angleichung der Branchen-Mindestlöhne für Gesellen in Ost und West war überfällig. Die Erfahrung mit der bereits angeglichenen Lohnuntergrenze für Ungelernte zeigt, dass es den Betrieben nicht schadet und gleichzeitig den Wettbewerb fairer gestaltet, weil eine Konkurrenz auf Kosten der Beschäftigten verboten ist“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers.

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2021. Die Erklärungsfrist der Tarifvertragsparteien endet am 9. Dezember 2016.

Folgende Anhebungsschritte wurden im Einzelnen vereinbart:

Mindestlohn I (für ungelernte Arbeiter) im gesamten Bundesgebiet

derzeit (seit 1. Mai 2016): 10,10 EURO

ab 1. Mai 2017: 10,35 EURO

ab 1. Mai 2018: 10,60 EURO

ab 1. Mai 2019: 10,85 EURO

ab 1. Mai 2020: 11,10 EURO

Mindestlohn II (für Gesellen)

West (inkl. Berlin ) Ost
derzeit (seit 1. Mai 2016) 13,10 EURO (Berlin 12,90 EURO) 11,30 EURO
ab 1. Mai 2017 13,10 EURO 11,85 EURO
ab 1. Mai 2018 13,30 EURO 12,40 EURO
ab 1. Mai 2019 13,30 EURO 12,95 EURO
ab 1. Mai 2020
13,50 EURO
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Dachdecker: Schlichtungsspruch angenommen

Dachdecker-Tarifbewegung 2016

21.10.2016
Mit Ablauf der Erklärungsfrist heute haben sowohl der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und – nach intensiver Diskussion innerhalb der Bundesfachgruppe – auch die IG BAU den Schlichterspruch vom 5. Oktober 2016 angenommen.

Damit steigt der Ecklohn im Dachdeckerhandwerk (außer Bayern), ab 1. Oktober 2016 auf 17,82 € und ab 1. Mai 2017 auf 18,08 €.

Für das bayrische Dachdeckerhandwerk finden separate Verhandlung zur Erhöhung des Ecklohnes statt.

Ebenfalls zum 1. Oktober 2016 erhöhen sich die Ausbildungsvergütungen bundesweit auf

650 EURO im ersten Ausbildungsjahr

800 EURO im zweiten Ausbildungsjahr

1.050 EURO im dritten Ausbildungsjahr.

Die Auszahlung des um 26 Stundenlöhne erhöhten 13. Monatseinkommens erfolgt erst ab dem kommenden Jahr. Bezogen auf den Ecklohn erhöht sich der Auszahlbetrag um ca. 470,-€.

Die Tarifverträge befinden sich derzeit im Abstimmungsverfahren. Sie werden zeitnah zur Verfügung gestellt.

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Lohn- und Gehaltsabrechnungen prüfen

Nachdem der Tarifvertrag im Bauhauptgewerbe am 10. Juni Gültigkeit erlangt hat und rückwirkend zum 1. Mai 2016 gilt heißt es nun: Lohn- und Gehaltsabrechnungen prüfen!

Mitglieder der IG BAU, die in der Mai-Abrechnung noch nicht die neuen Löhne und Gehälter erhalten haben müssen den Differenzbetrag im Juni nachgezahlt bekommen.

 

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Tarifvorschlag angenommen!

Heute haben die beiden Arbeitgeberverbände Hauptverband der deutschen Bauindustrie (HDB) und Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB) den Tarifvorschlag vom 18. Mai 2016 zugestimmt.
Somit gibt es einen Tarifabschluss für die 785 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe.
Vielen Dank an Alle die aktiv an diesem Erfolg mitgearbeitet haben!

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Schluss mit lustig…

Tarifbewegung Bau 2016

wir erwarten heute ein vernünftiges Angebot der Bau-Arbeitgeber, ansonsten stellen wir die Baugeräte aus – und dieses dann für einen längeren Zeitraum.

So die einhellige Meinung der Beschäftigten der Oevermann-Verkehrswegebau auf der Autobahnbaustelle der A46 bei Wuppertal Ausfahrt Oberbarmen.

 

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Aufstehen und Flagge zeigen!

Video

Tarifbewegung Bau 2016

genau das taten heute viel stolze Bauarbeiter wärend eines Flashmobs in Greven an der Ems/ Westfalen.
Schnell war es mit der Ruhe im idyllischen Greven vorbei,  als die Bauarbeiter demonstrierend in den Kreisverkehr einbogen
und größte Mühe hatten, die passende Ausfahrt zu finden. Dass sich der Verkehr aufstaute war nicht überraschend – umso überraschender war es,  dass der Großteil der Bürger besonnen reagiert hat nach dem sie mit Flugblättern über die berechtigten Forderungen der Bauarbeiter informiert wurden.

Mit 1,3 % mehr Lohn lassen wir uns nicht abspeisen !!!
Wir schaffen Werte !!!
Wir sind mehr Wert !!!

Arbeitgeber aufgepasst, Wir erwarten am 17.Mai ein vernünftiges Angebot !!!
Wir können auch anders demonstrieren – notfalls von Montags bis Freitags!

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Besuch auf dem Großprojekt des Emscher Umbaus in Westfalen und bei Wittfeld

Tarifbewegung Bau 2016

Firma Wittfeld auf einer Baustelle in Gelsenkirchen: Die Arbeiter sind sauer über den Stand der Verhandlungen und dem unzureichenden Angebot der Arbeitgeber.

 

Fa. Wayss & Freytag Baustelle Emscher-Umbau. Die Kollegen teilen den Unmut vieler anderer Bauarbeiter über die Haltung der Arbeitgeber und deren sogenanntes Angebot. Aber man wird stärker. Vier Kollegen haben sich auf der Baustelle heute ihrer Gewerkschaft angeschlossen und Farbe bekannt. „Unsere Leistung ist wesentlich mehr wert!“

 

 

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Baustellenaktion Fa. Markgraf in Bayreuth, Logistikpark:“Das Streikgesprenst ist mitten unter uns“

Betriebsräte und IG BAU informierten die Hoch- und Tiefbauprofis über den Stand der Verhandlungen. Nur 1,3 % mehr? Weniger Auslösung? Keine Angleichung der Ost- an die Westlöhne? Kein Angebot für die Azubis?
Wertschätzung sieht anders aus. Der Umsatz und die Leistung steigt ständig. Es wird immer mehr von jedem einzelnen verlangt. Es ist Zeit, dass dies im Geldbeutel der Beschäftigten ankommt. Macht uns am Dienstag ein faires Angebot!

 

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Fa. Kögel GmbH aus Bad Oeynhausen

Tarifbewegung Bau 2016

Die Kollegen der Fa. Kögel GmbH aus Bad Oeynhausen (Arbeitgeber des Jahres 2014 für das Land NRW, gekürt von Hannelore Kraft), die seit geraumer Zeit an der Sanierung des niedersächsischen Landtages in Hannover beteiligt sind, haben ihren Unmut über den Stand der Tarifverhandlungen bekundet. Ihre Botschaft war klar und deutlich: „Wir sind es mehr als 1,3 % wert!“

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Fa. Depenbrock aus Stemwede

Tarifbewegung Bau 2016

Die Kollegen der Fa. Depenbrock aus Stemwede, die momentan auf einem DHL-Gelände in Hannover beschäftigt sind, haben sich über den Stand der Tarifverhandlungen informiert. Einstimmig befanden sie es als eine Sauerei seitens der Arbeitgeber, wie mit ihnen umgegangen wird! Fairness und Wertschätzung ist was Anderes!

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Bauunternehmung Pollmann aus Beckum

Auch bei den Kollegen der Firma Pollmann aus Beckum hat sich das „Angebot“ der Arbeitgeber zur laufenden Tarifrunde herum gesprochen. Trotz manchmal nicht so einfacher wirtschaftlicher Lage sind sich viele Kollegen einig das ihre Arbeit mehr wert ist als das was man anbietet. Legt noch bitte etwas ordentlich oben drauf denn wir haben es verdient!

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Baubetriebe aus Ostwestfalen zeigen Flagge

Tarifbewegung Bau 2016

Wilhelm Becker Bauunternehmen aus Minden: Die Kollegen von der Firma Becker in Espelkamp sind sehr sauer über das Angebot der Arbeitgeber: „Mit uns nicht! Wir sind mehr wert!“

Klaus Stewering aus Borken, die Kollegen sind seit einem Jahr in Bielefeld eingesetzt: „Wir sind mehr wert!“ Kurz und knapp haben die Kollegen von  Klaus Stewering ihre Empörung ausgedrückt. Seit einem Jahr auf Montage geht nicht einfach so an einem vorbei. Mehr Lohn muss her.

Bei Klaus Stewering muss man wohl anmerken, dass die Unterbringung einwandfrei funktioniert: Der AG stellt die Unterkunft, behält dafür 6,50 € und die Kollegen sind in neuen Wohnungen untergebracht. Also, es geht doch!

Montag Straßen- und Tiefbau aus Salzkotten: Die Kollegen von Montag Straßen- und Tiefbau aus Salzkotten haben kein Verständnis für das miserable Angebot der Arbeitgeber. „Da muss mehr her, denn wir sind immer da, und erwarten auch, dass die Arbeitgeber unsere Arbeit wertschätzen- 1,3% ist keine Wertschätzung! Das ist schlicht und einfach erniedrigend!“

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G-S Straßenbau aus Dülmen

Wir asphaltieren Deutschland ist das Motto unserer Firma G-S Straßenbau aus Dülmen. Wir geben jeden Tag unser bestes aber das „Angebot“ liebe Arbeitgeber ist wohl ein schlechter Scherz. Wir halten die Firma am laufen und sorgen für die Umsätze! Wir sind mehr Wert als das was ihr uns bietet und deshalb stehen wir hinter den Forderungen unserer Gewerkschaft!

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Zur Fahndung ausgeschrieben: Das Streikgespenst

Seit Anfang der Woche spuckt das gesuchte Gespenst auf den Baustellen und in den Baubetrieben im gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland umher.

Es ist zwischen 1 und 2 Meter groß. Das Alter ist unbekannt. Bekleidet ist das Gespenst mit einem weißen Umhang. Es trägt gewöhnlicher Weise einen roten Helm mit dem schwarzen Aufdruck der Buchstaben B, A und U.

Das Gespenst ist mit schlüssigen Argumenten bewaffnet. Es ist nicht möglich den derzeitigen Aufenthaltsort einzugrenzen.

Sachdienliche Hinweise, wo sich das gesuchte Gespenst aufhält bitte an  die Mitgliederbüros der IG BAU oder hier im Aktivenblog.

Für die Ergreifung des Gespenstes ist eine Belohnung von 5,9 % mehr Einkommen für die Beschäftigten am Bau ausgeschrieben.

 

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Fa. Strabag Dir. Nordwest Kreisverkehr Borken-Weseke

„Wir stehen bei Wind und Wetter hier draußen und machen täglich unsere Arbeit, damit die Leute bald wieder durch ihren Ortskern fahren können  – bei dem Verhandlungsstand fragt sich nur, wie lange wir dazu noch bereit sind“

Wir sind mehr wert!

An die Arbeitgeber: Bei der sturen Haltung werden wir jeden Tag stärker. Denn auch die bisher Abseits stehenden schließen sich uns an. Prima so!

 

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Aufstehen und Flagge zeigen!

Die Verhandlungen zur Tarifrunde Bau 2016 sind heute ohne Ergebnis vertagt worden.

Zwei Tage am Stück verhandelt. Aber die Bau-Arbeitgeber mauern. Ihre „Anerkennung“ für Eure Arbeit lautet:

Lohn- und Gehaltsangebot der Arbeitgeber für 24 Monate.
Ab 1. Mai 2016 1,3 Prozent WEST und 2,0 Prozent OST.
Ab 1. Mai 2017 1,8 Prozent WEST und 2,5 Prozent OST.

Keine Regelung für einen verbindlichen Stufenplan Ost/West.

Angebot zu Unterkunft und Auslöse: 12 € bei An- und Abreise, 24 € bei Übernachtung bei Bezahlung der Unterkunft durch Arbeitgeber!

Mindestlohn II OST: NIX

Kein Angebot für eine Ausbildungsvergütung. Die soll erst nach Klärung der Lohnerhöhung verhandelt werden.

Keine Bereitschaft, die Übernachtungskosten bei den Auszubildenden zu übernehmen. Das sollen die Bundesländer finanzieren, dafür stehen sie aber zu gemeinsamen politischen Gesprächen zur Verfügung

Bezahlung für den 24. und 31. Dezember: NIX

Wertschätzung sieht anders aus. Zeigen wir ihnen: WIR SIND ES WERT!
Jetzt ist eure Stunde! Jetzt brauchen Eure Chefs Druck!

 

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