Category Archives: Faire Arbeit. JETZT!

Prestigeobjekt zum Mindestlohn …. immer noch zu teuer!

An der Baustelle Stadtquartier Schloßstrasse in Mülheim / Ruhr steht gut lesbar, daß dieses neue Gebäude von der Firma Baresel aus Süddeutschland gebaut wird.

In Wahrheit wird die Leistung aber von etwa 40 -60 Arbeitnehmern aus Polen erbracht, die für die Firma Allbau arbeiten.

Mit Entsetzen hören sie den Bericht der IG BAU, daß die deutschen Bauarbeitgeber von ihrem Vorhaben den Mindestlohn 2 abzuschaffen nicht zurückschrecken. Sie sollen also in Zukunft die gleiche Arbeit für 3,40 € pro Stunde weniger machen. Bei den üblichen 200 Stunden pro  Monat macht das 680,- € aus, die für die Familien im Heimatland fehlen.

Rheinland

Einige Kollegen denken laut darüber nach, ob es sich dann noch lohnt soweit zu reisen.

Sie unterstützen die Forderung der IG BAU einheitliche Mindestlöhne in ganz Deutschland zu verankern, die etwa 80 Prozent des Facharbeiterlohness betragen sollen.

Published by:

#HOXIT -HOCHTIEF-: JA zum Tarifvertrag!

 

Kolleginnen und Kollegen von HOCHTIEF haben auf eindrucksvolle Weise ihrem Arbeitgeber gezeigt, was durch  große Solidarität innerhalb der Belegschaft durchgesetzt werden kann.

Über alle Abteilungen und Niederlassungen hinweg haben die aktiven Kolleginnen und Kollegen aus den einzelnen Standorten bewiesen, dass man fast alles erreichen kann wenn man zusammenhält.

IG BAU Region Nord

 

IG BAU Region Hessen

Gemeinsam mit dem erfahrenen Verhandlungsteam der IG BAU hat die Tarifkommission nach zwölf Stunden intensiver und zum Teil emotionaler Verhandlungen ein vorläufiges Tarifergebnis erzielt . Die Tarifkommission wurde zu Beginn der Verhandlung auf zahlreichen Mitgliederversammlungen in ganz Deutschland gewählt.

Mit vielen eindrucksvollen Aktionen über die ganze Bundesrepublik verteilt, haben die Bauleute wie immer bewiesen wie kreativ sie seien können. Dies hat der Verhandlungskommission einen am Verhandlungstisch deutlich spürbaren Rückhalt gegeben.

IG BAU Region Rheinland

IG BAU Region Bayern

IG BAU Region Hessen

Nur durch die engagierte Unterstützung der Belegschaft konnte ein vorläufiges Verhandlungsergebnis erzielt werden, das sich sehen lassen kann.

Vereinbaren konnten wir im Einzelnen:

› Der Urlaub bleibt unangetastet. 30 Arbeitstage für ALLE!
› Die Regelungen des RTV zum 24. und 31. Dezember bleiben für Angestellte weiterhin unangetastet.
› Der Arbeitgeber erkennt die derzeit gültigen Flächentarifverträge des Bauhauptgewerbes an, inklusive der derzeit gültigen Tarifverträge für Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütungen.
› 2,2 Prozent mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütungen für 2017.
› Die Entgeltverhandlungen 2018 finden im Frühjahr 2018 statt.
› Die Lohn- und Gehalts-Mauer zwischen Ost und West für gewerbliche Arbeitnehmer und Angestellte ist gefallen.
› Eine verbesserte tarifliche Regelung zu Unterkunft und Verpflegungsmehraufwand bei Auswärtsbeschäftigung ist vereinbart. Grundsätzlich Einzelzimmer für Alle! 28 Euro Verpflegungszuschuss – bei erforderlicher Anreise auch am Sonntag.
› Wir konnten einen ersten Schritt zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf gemeinsam gehen. In Form eines Tarifvertrags über mobiles Arbeiten „Homeoffice“ für Angestellte.

Die finale Textierung der Tarifverträge soll bis Mitte August 2017 stehen. Damit genügend Zeit für die Erstellung der Tarifverträge und die endgültigen Beratungen in den Tarifkommissionen und Vorständen bleibt, haben die Verhandlungspartner eine Erklärungsfrist bis zum 15. September 2017 vereinbart.

Published by:

Mai-Fieber ist gewichen: Viele Daumen nach oben!

(Stadtverband Bremerhaven–Cuxhaven im Mai-Fieber !)

So war es entlang des Demonstrationszuges und auf der Kundgebung. Viele Demonstranten waren freudig überrascht, das dass Thema „Rente mit 67“ auch so realitätsnah dargestellt werden kann.

 

„Wir sind viele. Wir sind eins.“ Unter diesem Motto rief der Deutsche Gewerkschaftsbund zur Teilnahme an der Demonstration und Kundgebung auch in Bremerhaven auf. Der DGB wollte damit ein Signal für mehr soziale Gerechtigkeit setzen, und es geht der Gewerkschaft um eine bessere gesetzliche Rente. Genau zu diesem Thema passte unser Motto am Mai-Wagen 2017 der sehr viel Aufmerksamkeit und Bewunderung bei den Kollegen/innen des Demonstrationszuges fand.  Die Hauptrede hielt Stefan Körzell, vom DGB Bundesvorstand. Er machte deutlich dass es in Deutschland zu viele befristete Arbeitsverhältnisse gebe. „Wir sagen ganz klar: Schluss mit der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen“, mehr Mitbestimmung der Arbeitnehmer sowie ein gerechteres Steuersystem für alle.

 

ebbe-Foto’s

Published by:

Stadtverband Bremerhaven–Cuxhaven im Mai-Fieber !

Zur Gestaltung des Maiwagen 2017  trafen sich am 24.04.2017 Ehrenamtliche auf dem Hof von Helmut Arends um kräftig Hand anzulegen. Motto in diesem Jahr: Rente muss zum Leben reichen! Wir haben Angst, dass unsere Rente zum Leben und auch zum Sterben nicht auskömmlich ist:

Das gesetzliche Rentenniveau sinkt, weil die Rentenformel geändert wurde. Niedriglöhne und prekäre Beschäftigung führen dazu, dass viele nur Mini-Renten zu erwarten haben oder das Rentenalter gar nicht mehr erreichen. Seit Jahresbeginn wird die „Rente mit 67“ eingeführt, und schon an der Rente mit 70 gearbeitet.  Besonders betroffen von diesen Entwicklungen sind Arbeitnehmer am Bau und im Baunebengewerbe, in der Agrar- und Forstwirtschaft und in der Gebäudereinigung.

Um dieses etwas bildlich darzustellen leihen wir uns einen PKW-Anhänger und erstellen darauf eine kleine Kapelle mit Glockenturm (und Glocke), davor platziert, steht ein offener Sarg mit einem Skelett als Inhalt und einem Grabstein als Beigabe. Einen ersten Eindruck vom Baufortschritt seht ihr hier:

Es ist schon fast alles bereit für den “ Tag der Arbeit “ – wir werden euch davon berichten .

Und was macht Ihr so zum 1.Mai ??

Published by:

Tolle Auftaktkonferenz im Baugewerbe zur Tarifrunde Mindestlohn am 01. April 2017 in Bad Staffelstein

Faire Arbeit. JETZT! Tarifbewegung Bau 2016

Bild: Margarete Wille

40 Kollegen aus fränkischen Baubetrieben haben klare Forderungen in Richtung Arbeitgeber formuliert:

  • Nennt der IG BAU kurzfristig Verhandlungstermine für die Mindestlohnverhandlungen
  • Der Bau-Mindestlohn muss wieder allgemein verbindlich erklärt werden
  • WIR wollen faire Mindestlöhne für einen fairen Wettbewerb
  • Ein hoher Mindestlohn am Bau sichert unser Tarifsystem und die Facharbeiterqualifizierung
  • Gute Arbeit – gute Löhne – gute QualitätMit dabei waren Devin Can, Junge Bau Hessen und Frau Elfner von der SOKA, Hans Beer Regionalleiter der IG BAU Franken, Niko Kuhn und Fred Nwosu von der Junge Bau, Andreas Batke Vors. der Bundesfachgruppe Angestellte, Armin Bärnreuther und Dieter Ehrenfels von der Bundesfachgruppe gew. Arbeitnehmer sowie viele Beschäftigte aus den fränkischen Betrieben. Die Konferenzleitung übernahmen Kathrin Winkler, Bauteamleiterin und Christian Beck.
Published by:

FAIR – Der Song (live)

Faire Arbeit. JETZT! Maler-Tarifbewegung 2016 Tarifbewegung Bau 2016
Die Kolleginnen und Kollegen der Malerfachgruppe Bremen und der Junge Bau Bremen sind sehr aktive Gewerkschafter und haben die „Schnauze voll“ von der sozialen Ungerechtigkeit in unserem Land – sprich Mindestlohn, Niedriglohn, prekäre Beschäftigung im Allgemeinen! Darüber handelt der Song. Wir wollen Faire Arbeit – Fairen Lohn!
Fair, der Song:     https://youtu.be/-JM7_cZO8zA
Hier kann man den Song käuflich erwerben:  
Oliver Mikos
Published by:

Der Anhänger besucht den Präsidenten der Baugewerblichen Verbände in Leverkusen.

Faire Arbeit. JETZT! Tarifbewegung Bau 2016

„In der Region, auf Landesebene und im Bund – ich engagiere mich für Sie und Ihr Unternehmen – ebenso wie viele andere im Ehrenamt. Halten wir daher bitte weiterhin engen Kontakt!“

RÜDIGER OTTO

 Präsident Baugewerbliche Verbände/Vorsitzender Baugewerbe-Verband Nordrhein

Foto: Bob Bau

Jetzt ist die Zeit, sich für eigene Mitarbeiter im Betrieb zu engagieren!

Published by:

Die Kollegen der Fa. Rostek&Pesch aus Krefeld halten das Angebot der Arbeitgeber für einen Skandal!!

Faire Arbeit. JETZT!

Die Kollegen auf dem Lager des Hochbaubetriebes Rostek & Pesch fordern die Arbeitgeber dazu auf ein Angebot abzugeben das auch den Namen verdient!! Das letzte Angebot ist ein Schlag ins Gesicht!!

Wer in diesem Jahr 103 Milliarden Euro umsetzen will und dabei 3% mehr Bauleistung einkalkuliert sollte da auch an seine Arbeiter denken.

Soziale Verantwortung, ein Schlagwort der Arbeitgeber, sieht da anders aus!

Wir brauchen gute Tarifverträge, die ein Lohndumping in der Baubranche verhindern –  damit  der Bau auch weiterhin eine Zukunftsperspektive für Arbeitnehmer bietet. Darum stehen wir voll zu den Forderungen unserer IG BAU.

Wir sind es wert!

Published by:

Auf der Baufelderschließung an der Elsa-Brandström-Straße in Baesweiler sagen die Kollegen:“5,9% mehr Lohn und Gehalt ist eine gute Forderung“

Faire Arbeit. JETZT! Tarifbewegung Bau 2016

T.Krumscheid

Die Kollegen der Fa. Dohmen auf der Baustelle zur Erschließung weiterer Baugrundstücke in Baesweiler unterstützen die Forderung der IG BAU.

Mit immer weniger Personal immer mehr leisten.

Wer viel leistet soll auch gut bezahlt werden.

„Wir schaffen was!“

Published by:

Faire Arbeit-fairer Lohn: Jetzt!

Faire Arbeit. JETZT! Tarifbewegung Bau 2016

 

 

Die Delegierten des 19. Ordentlichen Bezirksverbandstages in Idstein/Ts. nutzten am 19. März den Wochenmarkt um auf die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen im Baugewerbe aufmerksam zu machen.

Als vordringliche Forderungen nannte Bezirksvorstandsmitglied Klaus Döring „einen fairen Lohn, der zum Leben reicht“, die bezahlte Freistellung der gewerblichen Kolleginnen und Kollegen am Heiligabend und an Sylvester, eine lineare Erhöhung der Ausbildungsvergütungen sowie eine Angleichung der Löhne in den ostdeutschen Bundesländern an die Westlöhne.

Published by:

Bosnische Arbeiter bangen um ihren Lohn

Irgend wann hat es 5 Arbeitnehmern gereicht: nachdem sie über 5 Monate 10-12 Stunden gearbeitet und immer noch keine Lohnabrechnung von ihrem Arbeitgeber aus Ljubljana erhalten hatten, legten sie kurzerhand die Arbeit nieder. Sie nahmen Kontakt zu Vladimir Bogoeski vom Projekt „Faire Mobilität“, auf , der ihren Fall recherchiert hat.

Er übersetzt, was die fünf Bosnier erzählen: Zu sechst seien sie von der Arbeitsagentur an die slowenische Firma „MFS d.o.o.“ vermittelt worden, die von der Firma DDZJJ mit Adressen in Langen und Ljubljana den Auftrag für das Objekt in Wiesbaden bekommen hatte. Laut Bogoeski hat die den Auftrag vom Ausführungsunternehmen KühnBau GmbH in Bürstadt. Generalunternehmer ist die Gebhardt+Kühn GmbH in Bürstadt.

Dazu der Gewerkschaftsekretär Hannes Schader, von der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Bezirksverband Wiesbaden, der sich des Falles gemeinsam mit Bogoeski annimmt.der „Es ist kein Einzelfall, dass Arbeitnehmer von Subunternehmen um ihr Gehalt betrogen werden“,

Published by:

Kampagne: „Faire Arbeit.JETZT!“ im Bezirksverband Land Bremen und Umzu

 Anspruch und Realität der heutigen Arbeitswelt
Zu einem Wochenendseminar trafen sich am 20.Februar 2016 Kollegen des Bezirksverbandes Land Bremen und Umzu im ev. Bildungszentrum Bederkesa, um sich intensiv über die IG BAU Kampagne „Faire Arbeit.JETZT!“ zu informieren und die Tarifbewegung 2016 im Bauhauptgewerbe vorzubereiten. In dem Seminar ging es um die Frage, wie gerecht Arbeit heute ist und welchen Bedingungen Arbeitnehmer/innen unterliegen, um weder „arm trotz Arbeit“, noch „durch Arbeit krank“ zu werden.
Für junge Beschäftigte muss eine berufliche Zukunft aufgezeigt werden die auch gut bezahlte Perspektive haben. So zum Beispiel mit der Arbeitszeitflexi oder der Tarifrente Bau. Zwei Säulen die in die Zukunft weisen. Wir haben gemeinsam beraten wie diese Forderungen durchgesetzt werden können. Denn: – Arbeit muss sich immer lohnen -.

Ein weiterer Schwerpunkt in dem harmonisch verlaufenden Seminar war die Frage:     „Wie kann ich mich stärker in die Gewerkschaftsarbeit einbringen, und was habe ich bisher in meinem Orts/Kreis-/Stadtverband und in den Fachgruppen geleistet.“
Besprochen wurde auch die Aktionsplanung des Verbandes und der Fachgruppen zur Vorbereitung der großen Tarifrunde im Bauhauptgewerbe 2016. Vorschläge zu der am Donnerstag 25. Februar 2016 um 18:00 Uhr im Mitgliederbüro Bremen stattfindenden Auftaktveranstaltung, des Bezirksverbandes, wollen die teilnehmenden Mitglieder aktiv Vorschläge einbringen, mitdiskutieren und abstimmen. Tarifauseinandersetzung bedeutet für uns: Flagge zeigen und Kollegen mobilisieren damit sehr gute faire Arbeit auch weiterhin fair und gut bezahlt wird!

Published by:

Mit „Ali – Ganz unten“ IG BAU und Günter Wallraff kämpfen weiter.

R. Steffen

30 Jahre nach der Veröffentlichung seines Buches über die Arbeitsbedingungen in der Industriereinigung bleibt die IG BAU für die ehemaligen Kollegen von Günter Wallraff am Ball.

Die IKK classic, die BG Bau, RM Arbeitssicherheits Service und die IG BAU Region Rheinland informierten 75 Betriebsräte und Betroffene über das Verfahren zur Anerkennung von Berufskrankheiten. Besonders auf die Fallstricke und Beweisprobleme bei über Jahrzehnte zurückliegenden Gefahren wurde eingegangen.

Nachdem Günter Wallraff mit einer Lesung und Ausschnitten aus seinem Film von damals eine Einführung ins Thema gegeben hat, gab es viele teilweise auch kontroverse Informationen. Die IKK classic macht deutlich, dass sie auch bei der Auseinandersezung mit den Berufsgenossenschaften helfen kann.

Unsere aktiven Betriebsräte aus Industriereinigung, Gebäudereinigung, Baustoffindustrie und dem Baugewerbe waren besonders beim Thema Gefährdungsbeurteilung am Ball.  Damit können dann auch Vorbeugungsmaßnahmen beim Arbeitgeber durchgesetzt werden.

Wenn es dabei oder im Anerkenmnungsverfahren zu Problemen kommt, helfen die erfahrenen KollegenInnen vom IG BAU Rechtsschutz. Kontakt über

rheinland@igbau.de

Weitere Unterstützung bei „Arbeit und Leben NRW“

http://www.work-watch.de/wer-macht-brennpunkt-betrieb

Published by:

Kein Lebenslänglich für Schutzhelme

Nichts ist für die Ewigkeit: Die meisten Arbeitsschutzhelme verlieren im Laufe der Zeit und abhängig von ihren Einsatzbedingungen ihre Festigkeit. Der notwendige Kopfschutz sollte daher regelmäßig ausgetauscht werden. Darauf hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) am 10. August 2015 in Berlin hingewiesen.

Damit der Kopf gut geschützt ist, müssen Industrieschutzhelme Stöße dämpfen können und durchdringungsfest sein. Solchen Ansprüchen genügen Helme der DIN 397 oder DIN EN 14052. Aber auch diese haben, je nach Material, nur eine begrenzte Haltbarkeit.

Schutzhelme bestehen aus Kunststoffen und die altern und werden spröde. Ursachen dafür sind vor allem UV-Strahlung, Witterungseinflüsse und mechanische Beanspruchungen. Die am Bau überwiegend eingesetzten Schutzhelme aus thermoplastischen Kunststoffen sollten daher bei regelmäßiger und dauerhafter Nutzung alle vier Jahre ausgetauscht werden.

Wie alt ein Helm ist, erkennt man am Herstellungsdatum, das zusammen mit den Angaben zum Hersteller, Typ, Größe und Werkstoff zur Kennzeichnung des Helmes gehört. Diese befindet sich meist an der Unterseite des Helmschildes. Besteht ein Schutzhelm aus thermoplastischem Kunststoff, so ist er mit PE, PC, ABS, HDPE oder auch mit PP, PP-GF, PC-GF gekennzeichnet.

Industrieschutzhelme aus duroplastischem Kunststoff sind mit PF-SF und UP-GF gekennzeichnet und müssen erst nach acht Jahren ständigen Gebrauchs ausgetauscht werden. Ein Austausch kann aber auch schon vorher erforderlich werden: Nach einem harten Schlag sollte der Schutzhelm sofort ersetzt werden, so die BG BAU. Denn die Stabilität kann schon durch eine nicht sichtbare Veränderung der Molekularstruktur des Kunststoffes oder einen nicht sichtbaren Haarriss eingeschränkt sein. Erst recht der Fall ist das natürlich bei einem sichtbaren Riss im Helm.

Titelfoto: BG Bau

Published by:

Für fairen Welthandel – Stoppt TTIP, CETA und TiSA!

Aufruf zur Großdemonstration am 10. Oktober 2015 in Berlin

Die IG BAU setzt sich für weltweite Handelsbeziehungen zu fairen Bedingungen ein. Doch die Europäische Kommission und die Bundesregierung setzen trotz Proteste der Gewerkschaften vor allem auf eine grenzenlose Liberalisierung der Weltwirtschaft. Damit gehen die Freihandelsabkommen TTIP mit den USA und CETA mit Kanada in die vollkommen falsche Richtung und führen zu Druck auf Löhne und Arbeitsbedingungen.

Mit TiSA soll es ein weltweites Dienstleistungsabkommen geben, das ausschließlich auf Wettbewerb setzt zulasten der Arbeits-bedingungen in Dienstleistungsbranchen. Entsendearbeit soll weltweit erleichtert werden.

Wir sagen: Jetzt reicht es! Ja zum weltweiten Handel, aber nur zu fairen Bedingungen. Deshalb müssen wir TTIP, CETA und TiSA stoppen! Die IG BAU ruft deshalb gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften und einem breiten Bündnis von Organisationen aus der Zivilgesellschaft zu einer zentralen Großdemonstration auf:

am 10. Oktober 2015 in Berlin,
Auftakt 12 Uhr am Hauptbahnhof,
Hauptkundgebung ab ca. 15 Uhr am Brandenburger Tor.

Die IG BAU ruft alle Mitglieder auf, zur Demonstration nach Berlin zu kommen.

Die An- und Abreise erfolgt am 10. Oktober 2015 ausschließlich mit Bussen des DGB.

Alle Informationen zu Abfahrzeiten und Sammelstelle am Demo-Tag erhaltet Ihr nach Eingang aller Anmeldungen von Eurem Mitgliederbüro.

Weitere Informationen zur Demonstration findet Ihr auch unter www.ttip-demo.de.

DER FLYER ZUR DEMO HIER

Published by:

Auf IT gebaut: Bauberufe mit Zukunft – Wettbewerb 2016

Studierende, Auszubildende und Beschäftigte in der Bauwirtschaft sind aufgerufen, ihre Ideen in den vier Wettbewerbsbereichen Bauingenieurwesen, Baubetriebswirtschaft, Architektur und gewerblich-technischer Bereich einzubringen. Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 Euro gibt’s dafür zu gewinnen.

Egal, ob allein oder im Team gearbeitet wird, gesucht werden kreative Ideen für IT-Anwendungen in der Bauwirtschaft: BIM Anwendungen, Simulationen, Social Media, E-Learning oder Berechnungstools sind nur einige Beispiele für IT-Ideen rund um das Thema Bau. Die Arbeiten sollen einem der vier Wettbewerbsbereiche zugeordnet sein: Architektur, Bauwirtschaft, Bauingenieurwesen oder gewerblich-technischer Bereich. Auf die Gewinner warten wertvolle Preise, insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 20.000 Euro vergeben.

Der Wettbewerb bietet eine Plattform, die Zukunft der Bauwirtschaft aktiv mit zu gestalten. Die besten Arbeiten des Wettbewerbs werden von einer Fachjury ausgewählt und 2016 prämiert.

Der Wettbewerb wird gemeinsam vom BMWi und den Verbänden der Bauwirtschaft getragen und von namhaften Förderern unterstützt.

Mehr Infos, Anmeldefristen, Teilnahmebedingungen etc. hier .

Anmeldeschluß ist der 9. November 2015. Abgabeschluß für die Arbeiten ist der 16. November 2015.

Titelbild: BMWI

 

Published by:

Bauarbeitsmarkt Juli: Arbeitslosigkeit weiter gesunken

Im Juli 2015 waren 57.547 Bauarbeiter als arbeitslos registriert, 1.008 weniger als im Monat zuvor. Im Vergleich zum Juli 2014 ist die Zahl der arbeitslos registrierten Bauarbeiter in Westdeutschland um 5,0 Prozent und in Ostdeutschland um 14,0 Prozent gesunken. In der Gesamtwirtschaft fiel die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Vergleich zum Juli 2014 um 3,4 Prozent auf 2,7 Millionen.

Etliche Menschen, die faktisch arbeitslos sind, werden nicht als arbeitslos registriert (z. B. Teilnehmer an Weiterbildungs-Maßnahmen oder „Ein-Euro-Jobber“). Wenn auch sie berücksichtigt werden, dann beläuft sich die Zahl der Arbeitslosen („Unterbeschäftigten“) in der Gesamtwirtschaft auf 3,5 Millionen Menschen. Sie ist um 3,8 Prozent gesunken gegenüber Juli 2014. Entsprechende Angaben für Bauarbeiter liegen nicht vor.

Weitere Zahlen und Informationen gibt es in der beigefügten „Aktuellen Kurzinformation“:

Kurzinfo

Titelfoto: A.Reise

Published by:

Workers Memorial Day in der Region Hildesheim

Am Dienstag den 28.04.2015 gedachten auf den Baustellen der Firma Bettels Bau in Hohenhameln und Algermissen viele Straßen- und Tiefbauer den 2014 verstorbenen 105 Kollegen im Bauhauptgewerbe.

Auch auf ihren Baustellen vor Ort herrscht ein hoher Zeitdruck,  bewusst ist  den Kollegen allerdings wie wichtig der Arbeits und Gesundheitsschutz ist. Dies ist auch ein Ergebnis der betrieblichen Aufklärungsarbeit.

„WIR bauen fürs Leben!“

Foto: Ralf Djuren

Titelfoto: Ralf Djuren

 

Published by:

Gastbeitrag Baustoffindustrie: DANKE aus Niedersachsen nach Ba-Wü !

Auf der zahlreich besuchten IG BAU-Informationsveranstaltung am Freitag, den 17.04.2015, erklärten sich spontan viele Mitarbeiter der Firma Betonbau Bockenem in ihren Schichten zu einen Foto bereit, um es als kleines DANKE SCHÖN! an die IG BAU-Tarifkommission der Branche Steine-Erden-Industrie Baden-Württemberg zu senden.
Da die Firma Betonbau Bockenem mit ihrem Haustarifvertrag an der Lohnentwicklung in Baden-Württemberg angelehnt ist, freuen sich auch die Mitarbeiter aus Bockenem ab dem 1. Mai 2015 über 2,5% mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung.

Published by:

Mehr Fahrtkostenerstattung am Bau

Seit 1. Januar gibt es im Bauhauptgewerbe mehr Fahrtkosten zurück, wenn man mit einem selbst gestellten Fahrzeug beruflich unterwegs ist.Das gilt auf den Fahrten

– von der Wohnung zur Sammelstelle (auch wenn diese der Betriebssitz ist)
– von der Wohnung zur Baustelle
– zwischen Bau- bzw. Arbeitsstellen
– auf Wochenendheimfahrten bei auswärtiger Beschäftigung
– zwischen einer gestellten Unterkunft und der Baustelle bei auswärtiger Beschäftigung (das ist neu!)

Grundsätzlich werden 0,20 Euro je gefahrenem Kilometer erstattet.

Sollte eine Strecke verkehrsgünstiger sein, jedoch dadurch länger, wird auch der evtl. Umweg erstattet.

Bei Fahrten zwischen Wohnung/Unterkunft und Baustelle bzw. Sammelstelle werden Fahrtkosten erst ab einer Entfernung von 10 Kilometer erstattet. Ist die einfache Entfernung länger, werden die gefahrenen Kilometer ab dem ersten Kilometer erstattet.

Die Erstattung ist auf 20 Euro pro Tag begrenzt. Das entspricht einer Strecke von 100 Kilometer. Alle Bau- bzw. Arbeitsstellen die weiter entfernt liegen, sind in der Regel auslösungspflichtig.

Bei Wochenendheimfahrten bzw. Fahrten zu auslösepflichtigenen Baustellen, fällt die Mindestentfernung von 10 Kilometern und die Deckelung von 20 Euro weg. Diese Fahrten werden unbegrenzt mit 0,20 Euro je gefahrenem Kilometer erstattet.

Bis zum 31. Dezember galt, dass nur die kürzeste Strecke mit umgerechnet 0,15 Euro je gefahrenem Kilometer (entspricht 0,30 Euro je Entfernungskilometer) erstattet wird. Somit konnte mit dem Tarifabschluss vom 5. Juni 2014 die Fahrtkostenerstattung für Wege zur Bau- und Sammelstelle um ganze 33 Prozent erhöht werden.

Sollte in Deinem Betrieb die neue Regelung noch nicht umgesetzt werden: die Ausschlussfrist zur Geltendmachung von Ansprüchen aus dem Monat Januar endet am 15. April 2015. Die IG BAU-Mitgliederbüros helfen gerne.

Published by:

Buchgeschenk für aktive IG BAU-Mitglieder:

IG BAU-Mitglieder aufgepasst! Passend zur Jahreszeit gibt es schon das erste Weihnachtsgeschenk: Jürgen Laubers Buch „BauWesen / BauUnwesen: Warum geht Bauen in Deutschland schief?“ exklusiv und kostenlos zum Herunterladen. Hamburger Elbphilharmonie, Berliner Flughafen, Stuttgart 21 – Großbauprojekte in Deutschland haben es schwer. Nicht nur, weil sich Bürgerprotest dagegen regt, sondern weil die Baubranche dank solcher Projekte immer mehr in Verruf gerät. Fristen werden nicht eingehalten, Budgets millionenfach überschritten – solide Arbeit sieht anders aus. Unvermögen oder Unbelehrbarkeit?
In diesem Buch zeigen Jürgen Lauber und andere Autoren anhand von Beispielen das Bau(un)wesen in Deutschland auf und stellen mögliche Lösungswege aus der Misere vor.

Wer mehr zum Thema lesen möchte: Einfach hier klicken, Name, E-Mail-Adresse und das Kennwort „bauarbeit“ eingeben – und schon steht die Lektüre kostenfrei zur Verfügung.

Lesprobe als pdf findet man HIER.

Published by:

Wanted: Warme Örtchen

Es geht nichts über ein „warmes Örtchen“: Bauarbeiter können sich in diesem Winter zum ersten Mal über beheizte mobile Toiletten auf den Baustellen freuen. 18 Grad Celsius – das ist die jetzt vorgeschriebene „WC-Häuschen-Temperatur“. Geregelt ist dies in den aktuellen Arbeitsstätten-Regeln, so die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

Das „Warm-WC“ mache Schluss mit dem Frieren auf der Baustellen-Toilette. Es gehört Überwindung dazu, sich bei Frost auf eine eiskalte Brille zu setzen. Wenn ‚Toi Toi, Dixi & Co.‘ jetzt beheizt werden müssen, hat das Bibbern auf dem Örtchen endlich ein Ende.

Die IG BAU geht nicht davon aus, dass die exakt vorgeschriebene „Toilettenkabinen-Temperatur“ auf den Baustellen penibel mit dem Thermometer nachgemessen wird. Selbst dann, wenn es sich in der Praxis jetzt durchsetzt, dass eine Toilette am Arbeitsplatz kein Kühlschrank mehr sein darf, ist das schon ein Erfolg. Das betrifft neben den Baustellen übrigens auch den Garten- und Landschaftsbau. Die IG BAU appelliert an die Unternehmen, eine elektrische Zusatzheizung in den Kabinen von mobilen Toiletten zu installieren. Je nach Wetter müsse bis Ende April geheizt werden.

Jedes mobile Baustellen-WC mit Notheizung ist allerdings auch nur eine Notlösung. Besser sind fest installierte Toiletten in Sanitärräumen oder ein Toiletten-Container. Die IG BAU erwartet, dass etliche Arbeitgeber in der Toilettenfrage jetzt umdenken: Statt mobile WC-Kabinen aufwändig zu heizen, werden sie hoffentlich eher bereit sein, für ordentliche Toiletten zu sorgen. Schon deshalb ist das 18-Grad-Warm-WC gut.

Wenn eine Toilette auf dem Bau Tag für Tag benutzt wird, muss sie auch täglich gereinigt werden. Viele Arbeitgeber vergessen das leider. Schlimmer ist es aber, wenn sie gleich die ganze Toilette ‚vergessen‘. Immer wieder gibt es Baustellen, wo das mobile WC zu spät oder gar nicht aufgestellt wird. Die Bauarbeiter müssen sich dann im Fall der Fälle drum herum eine Toilette suchen und beispielsweise in der Nachbarschaft schellen. Das geht gar nicht. Und deshalb gibt es für eine fehlende Toilette auch ein saftiges Bußgeld: 600 Euro kann es den Chef kosten, wenn er am Baustellen-WC spart.

Die IG BAU macht zudem darauf aufmerksam, dass zu jeder Baustellen-Toilette auch ein Waschbecken gehört. Erst wenn dann auch Seife, Handdesinfektion und eine Hautpflege zum Einreiben der Hände da sind, ist die Sache perfekt.

Published by:

Wolgaster Kollegen: „Faire Arbeit. JETZT!“

Gar nicht lustig finden die Beschäftigten der Firma August Reiners Niederlassung Wolgast im IG BAU-Bezirksverband Ostmecklenburg-Vorpommern ihre Bezahlung. Faire Arbeit – Jetzt! heißt für sie: Gerechte Löhne für Alle. Sie taten sich zusammen, organisierten sich in der IG BAU, besprachen sich mit dem Branchensekretär Georg Schroer und wurden sich einig: WIR wehren uns!

Mehr dazu: HIER!

Titelfoto: Georg Schroer

Published by: