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Tag Archives: Baugewerbe

Tarifbewegung Bau 2017

Tarifverhandlungen ohne Ergebnis vertagt


© IG BAU (Paul Schimweg)
Berlin, 21.09.2017
Die Tarifverhandlungen für die Mindestlöhne am Bau kommen nicht voran. Nach 14 Stunden trennten sich heute die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die Arbeitgeberverbände, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) sowie Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) ohne Ergebnis.

„Trotz intensiver und sehr konzentrierter Gespräche war ein Durchbruch nicht möglich. Die Tarifvertragsparteien haben sich darauf verständigt, am 17. Oktober die Verhandlungen fortzusetzen“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Dietmar Schäfers.

Die IG BAU fordert zwei Mindestlöhne in Deutschland. Dabei soll der Mindestlohn für Facharbeiter 80 Prozent des Tariflohns für Spezialfacharbeiter betragen. Der entsprechende Mindestlohn steigt dann von derzeit 14,70 Euro auf 15,60 Euro. Gleichzeitig soll der Mindestlohn für Helfer auf 80 Prozent des Facharbeiter-Mindestlohns steigen. So dass der Stundenlohn für Ungelernte 12,50 Euro statt jetzt 11,30 Euro beträgt.

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Tarifbewegung Bau 2017

Heute wird verhandelt

 

2. Tarifverhandlung über die Mindestlöhne im Bauhauptgewerbe (BHG)

Hier ein erster Eindruck aus der Vorbesprechung unserer Tarifkommission. Verhandlungsführer und Stellvertretender Bundesvorsitzender der IG BAU, Dietmar Schäfers, fasst den derzeitigen Verhandlungsstand ausführlich zusammen. Hier noch mal unsere Forderung:
– Ratifizierung von 2 Mindestlöhnen in Ost und West, d.h. den Mindestlohn 2 im Osten wieder einführen.
– der Mindestlohn 2 muss die Fachlichkeit berücksichtigen und einen Ansatz zur Tarifbindung beinhalten
– der Mindestlohn 2 soll rund 80 Prozent des Lohnes eines Spezialbaufacharbeiters (LG 4) betragen
– der Mindestlohn 1 soll rund 80 Prozent des Mindestlohns 2 betragen.

 

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Tarifbewegung Bau 2017

Bonn: Ohne Regeln geht es nicht!!!

Foto: DW

Die polnischen Kollegen, die bei einer luxemburgischen Firma eingestellt sind, wurden zur Arbeit nach Deutschland entsandt. Im Gespräch bestätigten sie, dass die Regeln in der Bauwirtschaft in Deutschland und in ganz Europa verbessern werden müssen. Der Bau-Mindestlohn ist so ein Mittel, der fairen Wettbewerb ermöglicht… Der Abstand zum Tariflohn sollte so klein wie möglich gehalten werden. Sie wünschen der Verhandlungskommission für morgen viel Erfolg.

DIE MINDESTLÖHNE am BAU müssen steigen!

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Tarifbewegung Bau 2017

Einstimmung auf Mindestlohnverhandlungen in Franken

„Das ist politisch so gewollt“


© IG BAU
28.04.2017
Als eine der ersten Regionen haben sich die IG BAU-Mitglieder in Franken auf die nahenden Mindestlohnverhandlungen im Bauhauptgewerbe eingestimmt. An der Auftaktkonferenz nahm auch eine Vertreterin der SOKA-BAU teil.

Seit 1997 besteht der Mindestlohn im Bauhauptgewerbe. Er wurde eingeführt, um ausländische Arbeitnehmer vor Ausbeutung zu schützen und der billigen Konkurrenz aus dem Ausland Grenzen aufzuzeigen.

Leider ist es keinesfalls so, dass Gewerkschaftsmitglieder nicht vom Mindestlohn betroffen sind.

Als Vertreterin der Abteilung Europa/Entsendung bei der SOKA-BAU nahm Brigitte Elfner an der Konferenz teil. Sie hat täglich mit denen zu tun, die der Mindestlohn schützen soll: Europäische Arbeitnehmer, die in Deutschland zu deutlich niedrigeren Löhnen beschäftigt werden, als es üblich wäre.

„Inzwischen betreuen wir Arbeitnehmer aus 39 Nationen in ihren jeweiligen Sprachen“, sagte sie. „Dabei arbeiten wir auch eng mit dem Zoll zusammen.“ Versuche, den Mindestlohn zu unterlaufen, sind dabei auch immer wieder ein Thema.

„Das eigentliche Problem sind die nicht vorhandenen Kontrollen vor Ort“, waren sich viele der Teilnehmer einig. „Ich bin seit 30 Jahren auf dem Bau und habe nie eine Kontrolle gesehen“, sagte ein Kollege.

Eine so geringe Dichte der Kontrollen durch den Zoll konnten sich viele nur durch einen Grund erklären: „Das ist politisch so gewollt.“

Gestützt wurde die These der Kollegen in Bayern, da in ihrem Bundesland die Kontrolleure, die bereits durch die zusätzliche Kontrolle des gesetzlichen Mindestlohns einer höheren Belastung ausgesetzt sind, künftig auch die Verwaltung der kommenden PKW-Maut übernehmen sollen. Für viele unverständlich und nur ein weiterer Schritt zu weniger Kontrollen auf Baustellen.

Auch die Vorstellung von „Fernkontrollen“ der Baustellen, wie sie sich der Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) vorstellt, sorgte für großen Unmut. „Das ist realitätsfern“, hieß es.

IG BAU-Sekretär Stefan Gerbig erklärte die Problematik hinter dieser Idee: „Ein Großteil der Schwarzarbeit findet gar nicht über unangemeldete Arbeitnehmer statt“, sagte er. „Vielmehr werden Arbeitnehmer angemeldet, und die Arbeitszeiten nur so aufgeschrieben, dass auf dem Papier alles seine Richtigkeit hat. Eigentlich aber arbeiten die Kollegen länger und haben deswegen auch einen höheren Lohnanspruch. Wenn die Baustellen nicht überwacht werden, können wir das auch in Zukunft nicht verhindern.“

Lösungsvorschläge gibt es bereits. Eine elektronische Arbeitszeiterfassung mithilfe einer sogenannten „Bau-Card“ ist in anderen Ländern bereits erfolgreich erprobt worden. „Lange wurde diese Idee diskutiert. Mit dem Fortschritt der Technik spricht inzwischen kaum noch etwas dagegen“, erklärte Gerbig.

Die IG BAU bleibt natürlich am Thema dran.

IG BAU – die tun was!

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Tarifbewegung Bau 2016

WIR BAUEN FÜRs LEBEN!!

Foto: Jugor

Die Baubranche kann optimistisch in die Zukunft blicken. Experten erwarten für 2016 insbesondere im Wohnungs- und im öffentlichen Bau einen deutlichen Anstieg der Investitionen. An dieser positiven Entwicklung müssen die Beschäftigten fair beteiligt werden!

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma W. Schütz, Frankfurt – Kornmarkt

In der Frankfurter Innenstadt wird am Kornmarkt schwer gearbeitet. Der Ehemalige Bundesrechnungshof wird abgerissen.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Für die zukünftige Bebauung wird ein Verbau als Bohrpfahlwand vorbereitet. Dazwischen die Mannschaft von W. Schütz, die die Straßen und Tiefbau-Arbeiten parallel ausführt.  Auf engstem Raum mit mehreren anderen Gewerken zu arbeiten, dass fordert von den Bauleuten Spitzenleistungen.

Das wollen die Leute von W. Schütz aber auch in der Lohntüte  sehen.  Das derzeitige Angebot der Bau-Arbeitgeber geht  gar nicht.  Wer Spitzenleistungen verlangt, der muss auch Spitzenlöhne zahlen.  Den Bauleuten von W. Schütz geht es aber auch um eine ordentliche Perspektive: Fortbildung und Qualifizierung,  aber auch  Absicherung ist den Arbeitnehmern wichtig.  Es geht also auch um die Anhebung vom Mindestlohn, damit die Konkurrenz-Unternehmen auch mit den Preisen und Löhnen nach oben müssen.

Die Arbeitnehmer stehen hinter ihrer Gewerkschaft und unterstützen die Forderungen. Die Arbeitgeber sollen noch mal einige Schippen auf das Angebot drauflegen.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Bratengeier + Firma AGT, Frankfurt, U5-Eckenheimer Landstraße

Auf etwa 1 Kilometer Länge erstreckt sich die Baustelle U5 Eckenheimer Landstraße.
Endlich hat die Stadt den Auftrag zur Erneuerung der Straße erteilt.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Den Auftrag für die Straßen- und Tiefbauarbeiten hat die Firma Bratengeier erhalten.   Dabei werden auch die Schienen der  U-Bahn-Strecke, die hier überirdisch verläuft, erneuert.  Versorgungsleitungen müssen neu verlegt werden, die liegen aber so tief, dass fast 2 Verbau-Elemente in die Gräben eingebaut werden müssen. Der Anlieger Verkehr läuft natürlich weiter. Die Zugänge zu den Geschäften und Gastwirtschaften und die Auto-Einfahrten sollen nach Möglichkeit geöffnet bleiben. Die Querstraßen teilen die Baustelle. Die Termine drücken – Die Bauleute arbeiten lange und in 2 Schichten, auch am Samstag.

Eine solche Baustelle stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten: Bauleiter, Poliere und Mannschaften. Termindruck, Verständigung mit Anwohnern,  Stadt und anderen Gewerken das wird hier abgerufen. So  werden Spitzenleistungen auf der Baustelle verlangt und gebracht.

Die Mannschaft von Bratengeier und AGT war aber nicht begeistert, als sie von den Angeboten der Bau-Arbeitgeber bei den laufenden Tarifverhandlungen hörten. 1,3% – das  wird einer Spitzenleistung nicht gerecht. Die Bau-Leute erwarten mehr und so war auch die Stimmung.  In der Diskussion ging es auch um die Ost-Löhne:  keiner hatte Verständnis dafür, dass mehr als 25 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer Niedriglöhne für Bau-Leute im Osten gezahlt werden. Da hilft nur ein ordentlicher Mindestlohn, der auch für alle schwarzen Schafe in der Baubranche gilt und Dumpinglöhnen entgegen wirkt. Her mit dem Mindestlohn 2 im Osten.

Die Bauleute von Bratengeier und AGT stehen zu ihrer Gewerkschaft und sind zu weiteren Aktivitäten bereit. Viel Erfolg für die Tarifverhandlungen am Dienstag.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Schäfer3, Biebesheim am Rhein

Die Baumannschaft von Schäfer3 aus Biebesheim am Rhein ist voll eingespannt mit der Erneuerung und Modernisierung des Real-Marktes bei Mannheim.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Natürlich läuft der Verkauf weiter. Das heißt für die Mannschaft von Schäfer3: alle lauten Arbeiten müssen in der Nachschicht erledigt werden. Staubwände müssen aufgebaut umgebaut und abgebaut werden. Parallel arbeiten die Elektriker, Gas- u. Wasser-Installateure und andere Gewerke.  Eine Baustelle mit solchen Umständen und mit solchen Vorgaben erfordert Spitzenleistungen von Bauleitung, Polier und Mannschaft. Aber dafür will die Mannschaft von Schäfer3 auch was sehen.  Das derzeitige Angebot der Bauarbeitgeber reicht da lange nicht. Natürlich wollen die Bauleute eine satte Lohnerhöhung. Aber auch beim Verpflegungszuschuss muss sich endlich was tun. Die Leute von Schäfer3 sind morgens und abends jeweils eine Stunde unterwegs für die Firma. Da reichen 4,09 € nicht.

Die Mannschaft von Schäfer3 steht zu ihrer Gewerkschaft und ist zu weiteren Aktionen bereit.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Wilhelm Schütz, A661 Frankfurt-Heddernheim

Endlich wird die A 661 bei Frankfurt-Heddernheim saniert.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Zur Zeit ist die Mannschaft von Wilhelm Schütz dabei die Bordsteine auf ca 2 Kilometer zu setzen, damit in der nächsten Woche die Tragschicht eingebaut werden kann. Die Termine stehen, das heißt für die Bauleute: fertig werden! Gleichzeitig rollt der Verkehr auf beiden Seiten der Baustelle weiter. Diesmal sind die Fahrbahnen so breit, dass sogar ein Arbeitsraum bleibt, zwischen der Leitplanke und  der Baustelle – da fühlt man sich gleich sicherer, wenn die LKWs mit mindestens 80km/h an einem vorbei fahren.  Damit die Autos nach der Fertigstellung wieder mit 150km/h hier fahren können, werden die Bauleute Spitzen-Qualität  abliefern.  Als die Mannschaft von dem Lohnangebot der Arbeitgeber hört, sieht man lauter ungläubige Gesichter. Die Bauarbeitgeber  wissen doch, dass es keine Fachkräfte mehr am Arbeitsmarkt gibt – wollen die Bauunternehmer mit dem Lohnangebot von 1,3% jetzt auch noch ihre Fachkräfte verärgern?

Die Mannschaft von Wilhelm Schütz unterstützt die Forderungen ihrer Gewerkschaft und ist bereit die Tarifverhandlungen weiter aktiv zu begleiten.

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Wilhelm Schütz, Frankfurt

Die Silostraße in Frankfurt wird endlich auf einer Länge von etwa 500 m erneuert.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Versorgungsleitungen, Gehwege und Fahrbahn – das macht die Mannschaft der Firma Wilhelm Schütz aus Weilburg. Damit der Verkehr zwischen Ballsporthalle und Jahrhunderthalle laufen kann ist die Straße zumindest stadteinwärts für den Verkehr freigegeben. Das ist natürlich für die Straßenbauarbeiten eine zusätzliche Belastung. Auch die langen Fahrstrecken, die vor und nach der Arbeit zurückgelegt werden müssen, sind anstrengend. Kein Wunder, dass die Mannschaft der Firma Schütz nicht erfreut ist über das 2. Angebot der Bauarbeitgeber. 1,3 % Lohnerhöhung dass ist viel zu wenig. Und beim Verpflegungszuschuss sollte sich auch endlich was tun – wir sitzen für 4,09 € fast 2,5 Stunden im Firmenbus.

Gut das die Gewerkschaft aktiv weiter verhandelt.
Und die Mannschaft von Schütz ist mit dabei wenn es um die Unterstützung geht.     

 

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Der 1. Mai in Mannheim

Die IG BAU beteiligte sich auch in Mannheim an der 1. Mai-Demonstration des DGB. Unser Hauptaugenmerk lag dieses Jahr auf den Tarifverhandlungen im Baugewerbe. Mit „Wir-schaffen-was“-Schildern und Fahnen wurden die Forderungen unterstrichen.

Bei der Kundgebung auf dem Mannheimer Marktplatz forderte der Bau-Betriebsrat Hans-Jürgen Leidal 5,9% mehr Lohn, 100 Euro mehr für Bau-Azubis und gleiche Löhne in Ost und West.

Die IG BAU kämpft für faire Arbeit und gute Bezahlung im Baugewerbe.

Jetzt brauchen die Arbeitgeber des Baugewerbes Druck, damit unsere Forderungen erfüllt werden.

 

 

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Lagerplatz der Firma Lupp

Ständig bringen Lkws Kranteile oder holen Schalung und Stützen, Oft aber auch Spezial-Teile oder –Geräte, die auf dem Lagerplatz der Firma Lupp vorrätig sind.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Nur wenn die Dinge ordentlich abgelagert und gewartet sind, kann man sie ein zweites Mal gebrauchen und sie sind gleich einsatzfertig. Nur so kann auf den Baustellen Geld verdient werden. Das ermöglicht die Mannschaft vom Lagerplatz der Firma Lupp. Dafür erwarten die Männer aber auch eine ordentliche Bezahlung. Das 2.Angebot der Bauarbeitgeber lehnt die Mannschaft ab. Das können die Arbeitgeber doch nicht ernst meinen. Über den Altersdurchschnitt der Bauarbeiter wird diskutiert. Wenn die Bauarbeitgeber gute junge Leute haben wollen müssen sie einfach mehr geben.

Die Männer stehen zu ihrer Gewerkschaft und den Forderungen.
Hier müssen noch einige Schippen draufgelegt werden, dafür machen wir uns stark.

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Tarifbewegung Bau 2016

Spannbetonfertigteilwerk OSW der Firma Lupp

Im Oberhessischen Spannbetonfertigteilwerk OSW der Firma Lupp werden auch vorgespannte Brücken-Fertigteile  hergestellt.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Durch die Vorspannung des Spannstahls der Fertigteile werden große Spannweiten ermöglicht – wie hier 35 Meter. So werden Konstruktionen ermöglicht, die vor Ort nur mit einem riesigen Mehraufwand und viel mehr Arbeitsleistung hergestellt werden könnte. So werden Spitzenleistungen gebracht. Dafür will die Mannschaft des Spannbetonfertigteilwerks aber auch Spitzenlöhne. Wenn die Bauwirtschaft gute Leute haben will dann muss unser Beruf attraktiver gemacht werden – dass geht nur über mehr Geld – während der Ausbildung, aber auch für die Facharbeiter und Angestellten. Das ist die einhellige Meinung der Leute vom Spannbetonwerk –sie unterstützen ihre Gewerkschaft und hoffen darauf dass die Arbeitgeber noch durch die Aktionen beeindruckt werden können.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Weimar, Daubringen / Hessen

Foto: IG BAU Máximo Lorenzo

Betriebsratsvorsitzender der Fa. Weimar und sein Kollege sorgen für schnelle Datenleitungen für die Medienversorgung‎ der Bürgerinnen und Bürger in Daubringen/ Hessen. Die Kollegen sind verwundert, dass die Verhandlungskommission der Arbeitgeber so auf der Leitung steht!

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Tarifbewegung Bau 2016

Schalungsbetrieb der Firma Lupp

Im Schalungsbetrieb der Firma Lupp werden die Großflächenschalungen für zahlreiche Großbaustellen hergestellt.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Da wird Maßarbeit und Termingenauigkeit verlangt. Aber mit einer solchen Arbeitsvorbereitung  können auch enge Termine und hohe Leistungen auf den Baustellen gewährleistet werden. Aber das diese Arbeit von den Bauarbeitgebern so wenig geschätzt wird, dass macht die Mannschaft vom Schalungsbetrieb der Firma Lupp sauer. Besonders als die Bauleute hören, dass die Arbeitgeber bei ihrem 2. Angebot wieder nur 1,3 % Erhöhung für dieses Jahr anbieten. „Da können wir ja noch Geld mitbringen“. Bei der Diskussion sprach sich die Mannschaft vor Allem für die stärkere Anhebung die Ostlöhne und des Mindestlohns aus.

Die Bauleute vom Schalungsbetrieb stehen zu ihrer IG BAU und sind zu weiteren Aktionen bereit.

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Faire Arbeit. JETZT! Tarifbewegung Bau 2016

Der Anhänger besucht den Präsidenten der Baugewerblichen Verbände in Leverkusen.

„In der Region, auf Landesebene und im Bund – ich engagiere mich für Sie und Ihr Unternehmen – ebenso wie viele andere im Ehrenamt. Halten wir daher bitte weiterhin engen Kontakt!“

RÜDIGER OTTO

 Präsident Baugewerbliche Verbände/Vorsitzender Baugewerbe-Verband Nordrhein

Foto: Bob Bau

Jetzt ist die Zeit, sich für eigene Mitarbeiter im Betrieb zu engagieren!

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Tarifbewegung Bau 2016

BAB 66 Krifteler Dreieck: Firma STRABAG sorgt für Bewegung

Die Baustellen-Mannschaft von Strabag erneuert die A66 am Krifteler Dreieck
und hat dabei nicht nur mit dem Autoverkehr sondern auch noch mit der kreuzenden S-Bahn Strecke Frankfurt-Niedernhausen zu tun.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Vorbei rasende Autos und LKW, der laufende S-Bahn-Verkehr, Vorgaben von Hessen-Mobil und vom Rhein-Main-Verkehrsverbund,  dass sind die Rahmenbedingungen für die Mannschaft. Aber Bauleistung will die Mannschaft auch noch bringen.  Da passt das Angebot der Bauarbeitgeber überhaupt nicht.  Die Mannschaft ist sich einig:  Endlich muss was bei der Auslösung passieren. Seit 2002 gab es keine Anpassung mehr. Aber auch die Lohn muss hoch.  Bauarbeiter bringen Spitzenleistungen, da ist es nur gerecht auch Spitzenlöhne zu fordern.

Das Angebot der Bau-Arbeitgeber weist  die Mannschaft von Strabag zurück.

Da müssen noch einige Schippen draufgelegt werden. Nur so kann das Baugewerbe wieder attraktiv gemacht werden.

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Bagger stottert Fa. Küllmer, Fulda

Kollegen der Fa. Küllmer schockiert über „Angebot“ der Arbeitgeber

Foto: IG BAU Jan Laue

Das können die Arbeitgeber doch nicht ernst meinen!“, meinten die Kollegen der Fa. Küllmer aus Fulda als sie von ihrer IG BAU über das Angebot der Arbeitgeber aus der 2.Verhandlungsrunde informiert wurden. An die Arbeitgeber gerichtet sagten die Kollegen:

„Da muss aber noch einiges nachgelegt werden, sonst steht der Bagger hier bald!“

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma P.Gross, Offenbach

Firma P.Gross, Eschollbrücken an der Hafeninsel in Offenbach

Foto: IG BAU Johannes Schader

Seit fast 2 Jahren ist die Baustellen-Mannschaft von F. P.Gross, Eschollbrücken an der Hafeninsel in Offenbach im Einsatz. Zunächst hatte die Mannschaft die Ver- und Entsorgungsleitungen auf der Halbinsel eingebaut und die Straße fertiggestellt. Die Wohnbebauung ist teilweise schon fertig und bezogen. Nun erschließt die Baustellen-Mannschaft die südliche Hafenseite:  Neben vielem anderen sind gerade zig Kilometer Leerrohre für Kabel an der Reihe. So bringen die Bau-Leute Wohnraum und Lebens-Qualität in unsere Gesellschaft. „Dafür wollen wir uns nicht mit ´nem Appel und ´nem Ei abspeisen lassen.“ Wir wollen Anerkennung für unsere Arbeit und die ist auch verbunden mit einem Spitzenlohn. Immer Klagen über fehlende Facharbeiter, aber gleichzeitig über Lohnerhöhung klagen, das funktioniert halt nicht.

Die Mannschaft unterstützt ihre Gewerkschaft und ist zu weiteren Aktionen bereit. 

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Tarifbewegung Bau 2016

Lange Gesichter bei Firma SST in Fulda

Lange Gesichter bei den Kollegen von SST in Fulda

Foto: IG BAU Jan Laue

Die Kollegen der SST bauen derzeit in Fulda/Petersberg die Strassen in einem Neubaugebiet aus. Als sie von dem „Angebot“ der Arbeitgeber hörten, konnten sie ihren Ohren kaum trauen. „Ohne uns kann man in schicken Neubaugebieten höchstens über Buckelpisten fahren! Wir sind mehr wert als dieses unterirdische Angebot!“ waren sich die Kollegen einig und stellten sich hinter die Forderungen ihrer IG BAU.

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Tarifbewegung Bau 2016

Neue Ortsumgehung im Taunus

In Neu-Anspach im Taunus hat die Mannschaft von Strabag in mehreren Monaten eine Ortumgehung neugebaut.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Gut das im letzten Jahr das Wetter mitgespielt hat: so konnte trotz der schwierigen Bodenbeschaffenheit fast an allen Tagen gearbeitet werden. Teilweise mussten die Fahrbahnen um 14 Meter über dem ursprünglichen Gelände angehoben werden. Das stellt besondere Ansprüche an die Qualität der Bauleute. Dafür wollen wir aber auch ordentliche Löhne und Arbeitsbedingungen, da ist sich die Baustellenmannschaft von Strabag einig.

Gut das die IG BAU sich bei den Tarifverhandlungen stark macht. Die Mannschaft von Strabag macht natürlich mit.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma STRABAG baut auch bei besonderen Anforderungen

In Friedrichsdorf wird der Kirchenbezirk der Religions-Gemeinschaft der Mormonen neugestaltet. Da werden besondere Anforderungen an die Baustellen-Mannschaft von STRABAG gestellt.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Natürlich werden auch bei dieser Baustelle besondere Anforderungen an die Qualität der Straßen, Wege und Außenanlagen gestellt, aber es wurde darüber hinaus auch eine besondere Baustellenordnung vorgeschrieben, die den religiösen Grundsätzen der Mormonen entspricht. Für die Baustellen-Mannschaft ist das kein Problem. Wohl aber die weite Anfahrt zur Baustelle. Mehr als eine Stunde braucht die Mannschaft für jeweils eine Fahrt. Das die Arbeitgeber die Anhebung des Verpflegungszuschuss ablehnen, macht die Mannschaft richtig sauer.

Wenn die Baufirmen in Zukunft noch gute Fachkräfte haben wollen, müssen sie auch ordentliche Arbeitsbedingungen schaffen.

Deshalb unterstützt die Mannschaft von STRABAG auch die Forderung ihrer Gewerkschaft.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Strabag

In Schlangenbad im Ortsteil Hausen erneuert die Mannschaft von Strabag die Ortsdurchfahrt. Neben Fahrbahn und Gehweg werden auch die Versorgungsleitungen erneuert.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Über das Angebot der Bauarbeitgeber sind die Bauleute richtig verärgert.  1,3% hat ja schon die Erhöhung der Krankenversicherung  aufgefressen. Von Bauleuten wird Spitzenleistung verlangt, da erwarten wir auch Spitzenlöhne, dass ist die einhellige Meinung der Kollegen von Strabag.

Wir unterstützen unsere Gewerkschaft. Je mehr Bauleute bei der Tarifrunde und bei der Gewerkschaft mitmachen, desto mehr können wir durchsetzen.

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Firma STRABAG in Herborn: Ohne uns kein Hessen-Tag!

Die Kollegen von Strabag finden das Angebot der Arbeitgeber unterirdisch.

Foto: IG BAU Jan Laue

Die Kollegen der Strabag Sportstättenbau bauen derzeit in Herborn die Sportanlagen für den Hessen-Tag Ende Mai. ‎Das Angebot der Arbeitgeber empfinden sie als Frechheit und stehen hinter den Forderungen ihrer IG BAU: "Ohne uns kann man den Hessen-Tag abhaken! Wir sind mehr wert als lausige 1,3%!
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Firma Stewering (Borken), Epping (Bocholt) und Heller & Teriete (Rhede)

Wir Bauarbeiter der Firmen Stewering, Epping und Heller & Teriete sorgen dafür dass es, durch unsere fachliche Arbeit auf dieser Baustelle in Witten, in der Region weiterhin sauberes Trinkwasser gibt.

„Unsere Arbeit ist mehr wert, als dass womit die Arbeitgeber uns bisher in der Verhandlung abspeisen wollen. Wir schaffen Werte und erwarten ein wertvolles Angebot am Verhandlungstisch“.  

 

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WIR haben Respekt verdient. In Eichenzell und überall

Foto: IG BAU Lisa Horstmann

Die Kollegen der Firma Küllmer kurbeln die Konjunktur in der Gemeinde Eichenzell im Landkreis Fulda an, denn sie bereiten die Straße für das dortige Neubaugebiet und machen es so attraktiv für die Anwohner. Dafür verdienen die Kollegen Respekt und sind mehr Wert, als die mickrigen 1,3%, die die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde angeboten haben!

 

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Firma Küllmer: Ohne uns keine Zufahrt

Foto: IG BAU Lisa Horstmann

Im Neubaugebiet „am Gerhards“ in Margaretenhaun-Petersberg werden die Zufahrten der neu erbauten Häuser durch die Kollegen der Firma Küllmer durch Straßenbauarbeiten vom provisorischen Schotter befreit. Durch die Kollegen wird das neue Wohngebiet nun auch wohnlich und darum sind sie mehr wert! Zum Angebot der Arbeitgeber merkte einer der Kollegen an: „Nur 1,3%? Das muss ein verspäteter Aprilscherz sein.“

 

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Firma P. Gross auf der Baustelle der TU Darmstadt

Foto: IG BAU Johannes Schader

An der Technischen Universität in Darmstadt wird am Standort Lichtwiese kräftig investiert, auch in die Erneuerung von Straßen und Straßenbahnschienen. Dass freut die Baustellenmannschaft von P.Gross, Eschollbrücken, die den Auftrag fachgerecht ausführen.  Als die Mannschaft vom Tarifangebot der Bauarbeitgeber hört, ist es mit der Freude vorbei: Für Spitzenleistungen muß auch ein Spitzenlohn gezahlt werden, da ist sich die Mannschaft einig. Das die Arbeitgeber keinen Stufenplan für die Angleichung der Ost-Löhne und –Gehälter wollen, empfindet die Mannschaft als Schande. Immerhin kommen einige der Kollegen aus den neuen Bundesländern und erleben wie die Bauleute dort abgespeist werden. Unverständlich ist für die Kollegen auch warum die Arbeitgeber den Mindestlohn 2 im Osten ablehnen, der würde doch dafür sorgen, dass Dumpinglöhne angehoben werden müssen und dass der Wettbewerb fairer wird.

Die Mannschaft steht zu ihrer Gewerkschaft und ist bereit die Verhandlungen auch mit weiteren Aktionen zu unterstützen. 

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Tarifbewegung Bau 2016

Spitzenleistungen bei der Versorgung

Foto: IG BAU Johannes Schader

In Pfungstadt wird die wichtige Kreuzung der Hauptstraße an der Brauerei mit den Versorgungsleitungen und Kanal von der Baustellenmannschaft von P.Gross, Eschollbrücken erneuert. Das fordert von Polier und Bauleitung ein hohes Maß an Koordination und Planung um mit der Stadt, aber auch mit den umliegenden Geschäften und Einkaufsmärkten zu recht zu kommen. Genauso werden von den Bauarbeitern und Geräteführern wie immer Spitzenleistungen gefordert, weil der Verkehr natürlich schnell wieder laufen soll.  Wenn solche Spitzenleistungen verlangt werden, dann muss auch der Lohn passen. Die Mannschaft von Gross ist sauer, als sie von dem Lohnangebot der Bauarbeitgeber von 1,3% hören.  Dass die Arbeitgeber auch nichts beim Verpflegungszuschuss anbieten, obwohl der steuerfrei bezahlt werden kann, ist ein weiteres berechtigtes Diskussionsthema.

Die Mannschaft steht zur den Forderungen ihrer Gewerkschaft und hofft dass weitere Aktionen die Arbeitgeber noch zum Nachgeben bringen.

 

 

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Kollegen aus Pfungstadt sind sauer

Die Asphaltkolonne von Firma P. Gross aus Pfungstadt ist sauer.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Heute will die Mannschaft auf der Bundesstraße 47  ein ganzes Stück Deckschicht einbauen. Am heutigen Freitag wird es spätestens ab der Mittagszeit wieder Ärger mit Autofahrern geben, die zwar schöne Straßen haben wollen, aber kein Verständnis für Baustellen haben und meinen ihre schlechte Laune an den Bauarbeitern auslassen zu können. Aber die Asphaltkolonne ist besonders sauer auf die Bauarbeitgeber, die meinen uns dieses Jahr mit 1,3% abspeisen zu können. „Das geht mit uns gar nicht!“,  so der Fertigerfahrer. Als schlechter Witz kommt auch das Angebot für die Unterkunftsstellung an. Da können wir ja gleich noch Geld mitbringen, so die einhellige Meinung.

Die Asphaltkolonne steht zur IG BAU und ist bereit für weitere Aktionen.

 

 

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