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Tag Archives: Eurovia

„Wir ekeln uns vor Schmutz-…

…-konkurrenz am Bau!“ Darum fordern die thüringer Kollegen der Eurovia in Gotha von den Arbeitgebern in der Verhandlung am 15. August 2017 die Einführung zeitgemäßer Mindestlöhne. Diese sollen es der Schmutz- und Billigkonkurrenz schwer machen, an Aufträge zu kommen. „Billig, billiger, am billigsten“ bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen hat nur eines zur Folge: Pfusch, Pfusch, Pfusch. Das schädigt langfristig nur dem Ansehen der Baubranche und erhöht den Facharbeitermangel.Klingt eklig, oder?

Foto und Text: S.W.

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Druck auf dem Kessel: Bauarbeiter protestieren für mehr Lohn

Beschäftigte der Firmen Eurovia, Possehl Spezialbau und Strabag sind sich einig, die Arbeitgeber müssen hier ein besseres Angebot vorlegen, sonst läuft es auf Streik hinaus.

Die Beschäftigten am Bau sind stinksauer. Die Branche boomt wie lange nicht mehr, doch die Arbeitgeber wollen nicht teilen. Nach dem Motto „Wer weniger gibt, kann mehr behalten“ beharren sie auch nach der bereits dritten Verhandlungsrunde weiter auf ihrem Mini-Angebot von 1,3 Prozent für zwölf Monate. Mit Wertschätzung und Anerkennung der Leistung hat das nichts zu tun. So was lassen sich die Bauarbeiter nicht bieten. Mit einer Protest-Aktion gegen die Betonhaltung der Arbeitgeber machen sie ihrem Unmut Luft, denn sie wissen: „Wir sind es wert!“. Die IG BAU fordert für die Beschäftigten ein Lohn-Plus von 5,9 Prozent. Zudem soll der Chef künftig bei weit entfernten Baustellen die Unterkunft stellen und Heiligabend und Silvester sollen frei und bezahlt sein. Für Azubis fordert die IG BAU 100 Euro pro Monat und Ausbildungsjahr mehr.

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Kollegen von Eurovia „Unterkunft muss bezahlt werden!“

Die Kollegen von Eurovia an der Baustelle der L206 in Brodenbach sind sauer, die Kürzung der Auslöse ist eine Frechheit sagen sie. Das Angebot der Arbeitgeber sieht eine Kürzung der Auslöse auf 20 € für volle Tage und nur noch 6 € für An- und Abreisetage vor, da spielen die Kollegen aber nicht mit. „Wir sind regelmäßig Unterwegs, getrennt, manchmal für Wochen, von unseren Familien wir halten die Straßen und Wege in Schuss und das ist der Dank?“ Sie verlangen das die Auslöse wie bisher um maximal 6,50 € gekürzt wird und die angemessene Unterkunft gestellt wird.

Ungerecht finden sich auch die Ungleichbehandlung gegenüber den Angestellten. Deshalb fordern sie mit Nachdruck die Arbeitgeber zum einlenken auf, der 24.12. und der 31.12. gehören bezahlt frei, das ist Fair und längst überfällig.

 

 

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„Wir halten zusammen!“

„Wenn die Arbeitgeber kein verhandelbares Angebot auf den Tisch legen, stehen wir zusammen und müssen unseren Willen zum Tariferfolg auf andere Weise zeigen! Eines ist klar: Ein „Weiterso wie bisher“ wird es mit uns nicht geben.“ Darum muss Bewegung in die Verhandlung kommen. 5,9% und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen sind überfällig! Die Kollegen der Eurovia in Weimar stehen bereit!

Für den Bau.

Für uns.

Text: S.W.

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Stärkung für die Tarifrunde beim Baustellenfrühstück

Ein gemeinsames Frühstück genossen die Kollegen von der Fa. Eurovia Rhein-Saar – Neuwied – Willroth, begeistert waren sie aber nicht von dem was die Arbeitgeber dazu beisteuerten. Nach kurzem Informationsaustausch mit ihrem Gewerkschaftssekretär war für die Beschäftigten klar, ein Statement abzugeben, denn die Zahlen am Bau sind positiv, „aus diesem Grund sollten die Arbeitgeber nicht soviel Tamtam machen sondern gleich Butter geben. Ein ordentliches Angebot wird für die zweite Verhandlung am 05.04.2016 erwartet“.

 

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