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Tag Archives: Faire Arbeit Jetzt!

Tarifbewegung Bau 2017

Tarifverhandlungen ohne Ergebnis vertagt


© IG BAU (Paul Schimweg)
Berlin, 21.09.2017
Die Tarifverhandlungen für die Mindestlöhne am Bau kommen nicht voran. Nach 14 Stunden trennten sich heute die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die Arbeitgeberverbände, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) sowie Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) ohne Ergebnis.

„Trotz intensiver und sehr konzentrierter Gespräche war ein Durchbruch nicht möglich. Die Tarifvertragsparteien haben sich darauf verständigt, am 17. Oktober die Verhandlungen fortzusetzen“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Dietmar Schäfers.

Die IG BAU fordert zwei Mindestlöhne in Deutschland. Dabei soll der Mindestlohn für Facharbeiter 80 Prozent des Tariflohns für Spezialfacharbeiter betragen. Der entsprechende Mindestlohn steigt dann von derzeit 14,70 Euro auf 15,60 Euro. Gleichzeitig soll der Mindestlohn für Helfer auf 80 Prozent des Facharbeiter-Mindestlohns steigen. So dass der Stundenlohn für Ungelernte 12,50 Euro statt jetzt 11,30 Euro beträgt.

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Mai-Fieber ist gewichen: Viele Daumen nach oben!

(Stadtverband Bremerhaven–Cuxhaven im Mai-Fieber !)

So war es entlang des Demonstrationszuges und auf der Kundgebung. Viele Demonstranten waren freudig überrascht, das dass Thema „Rente mit 67“ auch so realitätsnah dargestellt werden kann.

 

„Wir sind viele. Wir sind eins.“ Unter diesem Motto rief der Deutsche Gewerkschaftsbund zur Teilnahme an der Demonstration und Kundgebung auch in Bremerhaven auf. Der DGB wollte damit ein Signal für mehr soziale Gerechtigkeit setzen, und es geht der Gewerkschaft um eine bessere gesetzliche Rente. Genau zu diesem Thema passte unser Motto am Mai-Wagen 2017 der sehr viel Aufmerksamkeit und Bewunderung bei den Kollegen/innen des Demonstrationszuges fand.  Die Hauptrede hielt Stefan Körzell, vom DGB Bundesvorstand. Er machte deutlich dass es in Deutschland zu viele befristete Arbeitsverhältnisse gebe. „Wir sagen ganz klar: Schluss mit der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen“, mehr Mitbestimmung der Arbeitnehmer sowie ein gerechteres Steuersystem für alle.

 

ebbe-Foto’s

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Stadtverband Bremerhaven–Cuxhaven im Mai-Fieber !

Zur Gestaltung des Maiwagen 2017  trafen sich am 24.04.2017 Ehrenamtliche auf dem Hof von Helmut Arends um kräftig Hand anzulegen. Motto in diesem Jahr: Rente muss zum Leben reichen! Wir haben Angst, dass unsere Rente zum Leben und auch zum Sterben nicht auskömmlich ist:

Das gesetzliche Rentenniveau sinkt, weil die Rentenformel geändert wurde. Niedriglöhne und prekäre Beschäftigung führen dazu, dass viele nur Mini-Renten zu erwarten haben oder das Rentenalter gar nicht mehr erreichen. Seit Jahresbeginn wird die „Rente mit 67“ eingeführt, und schon an der Rente mit 70 gearbeitet.  Besonders betroffen von diesen Entwicklungen sind Arbeitnehmer am Bau und im Baunebengewerbe, in der Agrar- und Forstwirtschaft und in der Gebäudereinigung.

Um dieses etwas bildlich darzustellen leihen wir uns einen PKW-Anhänger und erstellen darauf eine kleine Kapelle mit Glockenturm (und Glocke), davor platziert, steht ein offener Sarg mit einem Skelett als Inhalt und einem Grabstein als Beigabe. Einen ersten Eindruck vom Baufortschritt seht ihr hier:

Es ist schon fast alles bereit für den “ Tag der Arbeit “ – wir werden euch davon berichten .

Und was macht Ihr so zum 1.Mai ??

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Faire Arbeit. JETZT! Maler-Tarifbewegung 2016 Tarifbewegung Bau 2016

FAIR – Der Song (live)

Die Kolleginnen und Kollegen der Malerfachgruppe Bremen und der Junge Bau Bremen sind sehr aktive Gewerkschafter und haben die „Schnauze voll“ von der sozialen Ungerechtigkeit in unserem Land – sprich Mindestlohn, Niedriglohn, prekäre Beschäftigung im Allgemeinen! Darüber handelt der Song. Wir wollen Faire Arbeit – Fairen Lohn!
Fair, der Song:     https://youtu.be/-JM7_cZO8zA
Hier kann man den Song käuflich erwerben:  
Oliver Mikos
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Tarifbewegung Bau 2016

Freie Fahrt – „wenn WIR wollen!“

Region Bayern – Ortsdurchfahrt Haunersdorf und Lengthal

Damit der Verkehr wieder reibungslos läuft, müssen die Ortsdurchfahrten Haunersdorf und Lengthal erstmal neu in Schuss gebracht werden.

Zuständig dafür: Arbeiter von STRABAG Direktion Süd.

Bei dem vorliegenden Angebot wollen die sich allerdings überlegen, ob sie weiter Gas geben! Sie sind einfach sauer. „Das ist keine Wertschätzung unserer Arbeit, das ist ein Arschtritt für uns!“

WIR sind es wert! – Du bist es wert! – faire Arbeit – fairer Lohn!“

Fotos: Karl Toth, IG BAU

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma STRABAG baut auch bei besonderen Anforderungen

In Friedrichsdorf wird der Kirchenbezirk der Religions-Gemeinschaft der Mormonen neugestaltet. Da werden besondere Anforderungen an die Baustellen-Mannschaft von STRABAG gestellt.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Natürlich werden auch bei dieser Baustelle besondere Anforderungen an die Qualität der Straßen, Wege und Außenanlagen gestellt, aber es wurde darüber hinaus auch eine besondere Baustellenordnung vorgeschrieben, die den religiösen Grundsätzen der Mormonen entspricht. Für die Baustellen-Mannschaft ist das kein Problem. Wohl aber die weite Anfahrt zur Baustelle. Mehr als eine Stunde braucht die Mannschaft für jeweils eine Fahrt. Das die Arbeitgeber die Anhebung des Verpflegungszuschuss ablehnen, macht die Mannschaft richtig sauer.

Wenn die Baufirmen in Zukunft noch gute Fachkräfte haben wollen, müssen sie auch ordentliche Arbeitsbedingungen schaffen.

Deshalb unterstützt die Mannschaft von STRABAG auch die Forderung ihrer Gewerkschaft.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Strabag

In Schlangenbad im Ortsteil Hausen erneuert die Mannschaft von Strabag die Ortsdurchfahrt. Neben Fahrbahn und Gehweg werden auch die Versorgungsleitungen erneuert.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Über das Angebot der Bauarbeitgeber sind die Bauleute richtig verärgert.  1,3% hat ja schon die Erhöhung der Krankenversicherung  aufgefressen. Von Bauleuten wird Spitzenleistung verlangt, da erwarten wir auch Spitzenlöhne, dass ist die einhellige Meinung der Kollegen von Strabag.

Wir unterstützen unsere Gewerkschaft. Je mehr Bauleute bei der Tarifrunde und bei der Gewerkschaft mitmachen, desto mehr können wir durchsetzen.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Rohde aus Korbach

Fotos: IG BAU Ralf Helwerth

Mit dem Betriebsratsvorsitzenden der Firma Rohde aus Korbach erfolgte eine Baustellenrundfahrt. Bei der Baustellenrundfahrt wurden betriebliche Probleme, wie zum Beispiel das Thema Arbeitszeit angesprochen und natürlich auch über die zweite Tarifrunde berichtet. Die Kollegen waren sauer über das Angebot der Arbeitgeber und möchten jetzt nur mit einem Bild deutlich machen, dass sie und ihre Kollegen es wert sind.

 

 

 

 

 

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Strabag, Baustelle A44 bei Eschwege

Kollegen von Strabag geben dem Angebot der Arbeitgeber den Daumen nach unten.

Foto: IG BAU Jan Laue

Die Kollegen der Strabag Direktion Grossprojekte Süd-Ost gaben dem Angebot der Arbeitgeber einen empörten Daumen nach unten als sie gestern von ihrer IG BAU über das mickrige Angebot informiert wurden. 
Die Kollegen bauen derzeit die A44 bei Eschwege und stehen zu den Forderungen ihrer IG BAU: "Es sind Aufträge genug da und nun wollen wir unser Stück vom Kuchen! 
Die Arbeitgeber sollen endlich ein Angebot vorlegen was den Namen auch verdient!

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Strabag: Kollegen lehnen Angebot der Arbeitgeber empört ab.

Einen Daumen nach unten gaben die empörten Kollegen der Strabag Direktion Großprojekte Süd-Ost dem mickrigen Angebot der Arbeitgeber.

Fotos: IG BAU Jan Laue

Neben dem unterirdischen Lohnangebot empörte die Kollegen vor allem der Vorschlag zur Auslöse.

„Warum sollen wir dann überhaupt noch auf Montage gehen!?“, waren sich die Kollegen einig.

 

Die rund 50 Kollegen der Strabag Direktion Großprojekte Süd-Ost und anderer Direktionen bauen derzeit die A3 in der Nähe von Wertheim auf einem 17 km langen Teilstück aus damit der Verkehr dort in Zukunft besser fließt. Ihre Botschaft an die Arbeitgeber: „Ohne unsere Arbeit ist ein Verkehrschaos vorprogrammiert! Wir sind mehr wert als mickrige 1,3%!

Bewegt euch endlich und legt ein ordentliches Angebot vor!

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Bratengeier, Baustelle Deutschherrnufer in Frankfurt – Sachsenhausen

Die Baumannschaft von Bratengeier auf der Baustelle am Deutschherrnufer in Frankfurt –Sachsenhausen ist sauer.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Mehr als 25 Jahre nach der Wiedervereinigung haben wir im Baugewerbe immer noch mächtige Lohnunterschiede zwischen Ost und West.  Die Baumannschaft von Bratengeier auf der Baustelle am Deutschherrnufer in Frankfurt –Sachsenhausen ist sauer. Auf das Angebot der Bauarbeitgeber, aber auch auf den allgemeinen Zustand, dass Bauarbeiter aus Betrieben aus den 5 neuen Bundesländern für die gleiche Arbeit  viel weniger Lohn bekommen als im Westen.  „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit in Ost und West.“ Besonders ärgert die Kollegen, dass die Arbeitgeber weder einen Stufenplan zur Angleichung der  Ostlöhne  vorgelegt haben, noch dass sie den Mindestlohn 2 auch im Osten wieder einführen wollen.  Gleiche Löhne helfen auch den seriösen Bauunternehmen. Auch unsere Politiker stehen in der Verantwortung für gleiche Löhne zu sorgen und Lohndumping zu verhindern.

Die Kollegen wollen sich weiter stark machen für  gerechte Arbeitsbedingungen im Baugewerbe  mit ihrer Gewerkschaft.

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Bratengeier, Baustelle Frankenallee in Frankfurt Gallus

Sehr ungehalten reagierte die Baustellenmannschaft von Bratengeier auf der Baustelle Frankenallee in Frankfurt Gallus.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Hier werden die Versorgungsleitungen und die Fahrbahn erneuert. Auch wenn die Bauarbeiter viele Arbeiten mit Baumaschinen ausführen können bleibt doch jede Menge anstrengende körperliche Arbeit auszuführen.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Die Bauleute von Bratengeier auf der Baustelle Frankenallee können und wollen gar nicht einsehen, dass sie von den Arbeitgebern mit einem Lohnangebot von 1,3% abgespeist werden sollen.  „Dieses Angebot ist ein Witz – Die Krankenkassenbeiträge haben das ja schon aufgefressen.“

Die   Baustellenmannschaft will die IG BAU auch weiter unterstützen um unsere Forderungen durchzusetzen.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Langendorf, Baustellen in Gräfenhausen und Wixhausen

Bei den Baustellenversammlungen bei Langendorf waren sich die Kollegen einig: eine satte Lohnerhöhung muss her. Die Beschäftigten von Langendorf hatten kein Verständnis dafür, dass trotz der stabilen Bau-Konjunktur und der guten Auftragslage die Bau-Arbeitgeber bei der ersten Tarifverhandlung kein Angebot vorgelegt hatten. Oft angesprochen wurden die harten Arbeitsbedingungen: schwere körperliche Arbeit und Belastungen durch Wind und Wetter – da muss die Bauwirtschaft handeln um Fachkräfte zu halten und Auszubildende zu gewinnen.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Und unsere Arbeitsleistung passt sagen die Baustellenbesatzungen von Langendorf : Termingerechtes Arbeiten, Kommunikation mit den Auftraggebern, keine oder kaum Reklamationen und Nacharbeiten.

Egal ob in ob in Gräfenhausen die Ortsdurchfahrt gequert wird,

Foto: IG BAU Johannes Schader

oder ob in Wixhausen Strom-, Telefon- und Glasfaser-Kabel über 2 km verlegt werden,

überall wird von der Mannschaft von Langendorf konzentriert gearbeitet – auch bei Regenwetter: „Wir haben uns einen Spitzenlohn verdient.“ Die Beschäftigten stehen daher voll hinter der Forderung ihrer Gewerkschaft nach 5,9% Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen. Intensiv wurde auch die Forderung nach Bezahlung an Heiligabend und Sylvester und die Anhebung des Verpflegungszuschusses diskutiert – offensichtlich hat die Forderung der Tarifkommission genau den Nerv der Beschäftigten getroffen.

Die Belegschaft will die Tarifverhandlungen auch weiter tatkräftig unterstützen.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Langendorf, Baustellen in Weiterstadt

Bei den Baustellenversammlungen bei Langendorf waren sich die Kollegen einig: eine satte Lohnerhöhung muss her. Die Beschäftigten von Langendorf hatten kein Verständnis dafür, dass trotz der stabilen Bau-Konjunktur und der guten Auftragslage die Bau-Arbeitgeber bei der ersten Tarifverhandlung kein Angebot vorgelegt hatten. Oft angesprochen wurden die harten Arbeitsbedingungen: schwere körperliche Arbeit und Belastungen durch Wind und Wetter – da muss die Bauwirtschaft handeln um Fachkräfte zu halten und Auszubildende zu gewinnen.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Und unsere Arbeitsleistung passt sagen die Baustellenbesatzungen von Langendorf : Termingerechtes Arbeiten, Kommunikation mit den Auftraggebern, keine oder kaum Reklamationen und Nacharbeiten.

Egal ob in Weiterstadt-Sandwiese die Außenanlage für ein Werksgelände erweitert wird,

Foto: IG BAU Johannes Schader

ober ob in Weiterstadt Kabelleerrohre meterweise mit Verbau eingebaut werden, um Schäden an angrenzenden Wohnhäusern zu vermeiden,

überall wird von der Mannschaft von Langendorf konzentriert gearbeitet auch bei Regenwetter. „Wir haben uns einen Spitzenlohn verdient.“ Die Beschäftigten stehen daher voll hinter der Forderung ihrer Gewerkschaft nach 5,9% Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen. Intensiv wurde auch die Forderung nach Bezahlung an Heiligabend und Sylvester und die Anhebung des Verpflegungszuschuss diskutiert – offensichtlich hat die Forderung der Tarifkommission genau den Nerv der Beschäftigten getroffen.

Die Belegschaft will die Tarifverhandlungen auch weiter tatkräftig unterstützen.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Langendorf, Baustellen in Darmstadt und Erzhausen

Bei den Baustellenversammlungen bei Langendorf waren sich die Kollegen einig: eine satte Lohnerhöhung muss her. Die Beschäftigten von Langendorf hatten kein Verständnis dafür, dass trotz der stabilen Bau-Konjunktur und der guten Auftragslage die Bau-Arbeitgeber bei der ersten Tarifverhandlung kein Angebot vorgelegt hatten. Oft angesprochen wurden die harten Arbeitsbedingungen: schwere körperliche Arbeit und Belastungen durch Wind und Wetter – da muss die Bauwirtschaft handeln um Fachkräfte zu halten und Auszubildende zu gewinnen.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Und unsere Arbeitsleistung passt sagen die Baustellenbesatzungen von Langendorf : Termingerechtes Arbeiten, Kommunikation mit den Auftraggebern, keine oder kaum Reklamationen und Nacharbeiten.

Egal ob in Darmstadt am Stadion eine Kanalleitung gelegt wird,

Foto: IG BAU Johannes Schader

oder ob in Erzhausen Hausanschlüsse im Neubaugebiet erstellt werden,

überall wird von der Mannschaft von Langendorf konzentriert gearbeitet auch bei Regenwetter. „Wir haben uns einen Spitzenlohn verdient.“ Die Beschäftigten stehen daher voll hinter der Forderung ihrer Gewerkschaft nach 5,9% Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen. Intensiv wurde auch die Forderung nach Bezahlung an Heiligabend und Sylvester und die Anhebung des Verpflegungszuschuss diskutiert – offensichtlich hat die Forderung der Tarifkommission genau den Nerv der Beschäftigten getroffen.

Die Belegschaft will die Tarifverhandlungen auch weiter tatkräftig unterstützen.

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma STRABAG, Darmstadt, Baustelle Bismarckstraße

Foto: IG BAU Johannes Schader

Mehr als 600 Meter Straße werden von der Mannschaft von Strabag in kürzester Zeit bei einseitig laufendem Verkehr saniert. Termindruck, Neueinbau von Straßenbahnschienen sind zusätzliche Herausforderungen. Wenn Spitzenleistungen gefordert werden, müssen auch Spitzenlöhne und – Gehälter gezahlt werden. Das sagt die Baustellen-Mannschaft und weist ironisch auf die Essensausgabe der Darmstädter Tafel am Rand der Baustelle hin. Nein die Löhne im Baugewerbe sind nicht in der Nähe von Hartz 4 und die Bau-Beschäftigten und ihre Gewerkschaft werden auch gemeinsam dafür sorgen, dass es so bleibt und dass ordentliche Lohnerhöhungen durchgesetzt werden. Besonders die Forderung von Mehrarbeitszuschlägen für Stunden, die auf dem Arbeitszeitkonto angespart werden, wurde besprochen. Hier hat der Betriebsrat volle Unterstützung bei den Verhandlungen.

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Tarifbewegung Bau 2016

Die Azubis an der Eberhard-Borst-Lehrbaustelle EBL-BIW bekommen eine gute Ausbildung

Foto: IG BAU Johannes Schader

Die Azubis an der Eberhard-Borst-Lehrbaustelle EBL-BIW bekommen eine gute Ausbildung…

…aber wenn sie während der Berufsschulzeiten in Frankfurt übernachten müssen, bringen viele noch Geld mit. Die Übernahme der Fahrt-, Verpflegungs- und Übernachtungs-Kosten ist nicht geregelt. Kein Wunder, dass die IG BAU die volle Unterstützung hat, diese Anliegen endlich bei den Tarifverhandlungen anzugehen. Aber es geht auch um Lohn- und Ausbildungsvergütung. 100 € im Monat mehr für jedes Ausbildungsjahr – diese Forderung wird von den Bau-Azubi nachdrücklich unterstützt. Bauarbeit und auch Bau-Ausbildung bleibt hart und anstrengend. Die Bauberufe werden nicht durch Werbe-Plakate attraktiver, sondern über ordentliche Arbeitsbedingungen wie mehr Geld und Übernahme aller Ausbildungskosten.

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Ruinösen Wettbewerb – NICHT auf unsere Knochen!

Die HOCHTIEF-Beschäftigte aus Köln stärken der Verhandlungskommission den Rücken!

Den Kollegen von HOCHTIEF auf der Baustelle in Bergisch Gladbach ist bewusst:

„Tarif gibt’s nur aktiv“.

„Das Plus haben wir bereits verdient, jetzt müssen wir es nur bekommen“, sagen die Kollegen auf der Baustelle.  „Wenn die Arbeitgeber in der ersten Verhandlungsrunde den ruinösen Wettbewerb beklagen, können wir nur sagen, das Problem ist hausgemacht! Ihr macht die Preise also beschwert euch nicht darüber!

Unsere IG BAU macht unsere Preise für die Arbeit, wenn ihr wollt, dass der Euro rollt dann macht ein vernünftges Angebot!“

Wir stehen hinter unsere Verhandlungskommmission,

Ring frei für die zweite Runde am 5. April!

Damian

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Tarifbewegung Bau 2016

Herbert lädt zum Frühschoppen

Herbert Hilberink, Vorsitzender der Fachgruppe Baugewerbe im Bezirksverband Osnabrück-Emsland, lädt alle IG BAU Mitglieder aus dem Baugewerbe zum Frühschoppen ein.

Den Auftakt macht der Bezirksverband am Sonntag, 28.02.2016 in der Gaststätte Thies in Hasbergen-Gaste und lädt alle Mitglieder um 10:00 Uhr zum Frühschoppen ein, der es in sich haben wird. „Alle, die sich informieren und mitmischen wollen, sind herzlich eingeladen um die Tarifverhandlungen aktiv zu gestalten“.

„Nur so erreichen WIR genügend Kollegen vom Bau, um die Tarifbewegung 2016 ordentlich in Schwung zu bringen“, so Kollege Herbert. „Ich bin deshalb so aktiv, weil immer mehr Bauleute falsch eingruppiert sind und so um ihren fairen Lohn betrogen werden. Dieses Thema und unseren Kampf für höhere Löhne werden WIR 2016 gemeinsam angehen.“

Anmeldungen nimmt gerne unser Mitgliederbüro in Osnabrück an osnabrueck@igbau.de entgegen.

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Mit „Ali – Ganz unten“ IG BAU und Günter Wallraff kämpfen weiter.

R. Steffen

30 Jahre nach der Veröffentlichung seines Buches über die Arbeitsbedingungen in der Industriereinigung bleibt die IG BAU für die ehemaligen Kollegen von Günter Wallraff am Ball.

Die IKK classic, die BG Bau, RM Arbeitssicherheits Service und die IG BAU Region Rheinland informierten 75 Betriebsräte und Betroffene über das Verfahren zur Anerkennung von Berufskrankheiten. Besonders auf die Fallstricke und Beweisprobleme bei über Jahrzehnte zurückliegenden Gefahren wurde eingegangen.

Nachdem Günter Wallraff mit einer Lesung und Ausschnitten aus seinem Film von damals eine Einführung ins Thema gegeben hat, gab es viele teilweise auch kontroverse Informationen. Die IKK classic macht deutlich, dass sie auch bei der Auseinandersezung mit den Berufsgenossenschaften helfen kann.

Unsere aktiven Betriebsräte aus Industriereinigung, Gebäudereinigung, Baustoffindustrie und dem Baugewerbe waren besonders beim Thema Gefährdungsbeurteilung am Ball.  Damit können dann auch Vorbeugungsmaßnahmen beim Arbeitgeber durchgesetzt werden.

Wenn es dabei oder im Anerkenmnungsverfahren zu Problemen kommt, helfen die erfahrenen KollegenInnen vom IG BAU Rechtsschutz. Kontakt über

rheinland@igbau.de

Weitere Unterstützung bei „Arbeit und Leben NRW“

http://www.work-watch.de/wer-macht-brennpunkt-betrieb

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