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Tarifbewegung Bau 2017

Einstimmung auf Mindestlohnverhandlungen in Franken

„Das ist politisch so gewollt“


© IG BAU
28.04.2017
Als eine der ersten Regionen haben sich die IG BAU-Mitglieder in Franken auf die nahenden Mindestlohnverhandlungen im Bauhauptgewerbe eingestimmt. An der Auftaktkonferenz nahm auch eine Vertreterin der SOKA-BAU teil.

Seit 1997 besteht der Mindestlohn im Bauhauptgewerbe. Er wurde eingeführt, um ausländische Arbeitnehmer vor Ausbeutung zu schützen und der billigen Konkurrenz aus dem Ausland Grenzen aufzuzeigen.

Leider ist es keinesfalls so, dass Gewerkschaftsmitglieder nicht vom Mindestlohn betroffen sind.

Als Vertreterin der Abteilung Europa/Entsendung bei der SOKA-BAU nahm Brigitte Elfner an der Konferenz teil. Sie hat täglich mit denen zu tun, die der Mindestlohn schützen soll: Europäische Arbeitnehmer, die in Deutschland zu deutlich niedrigeren Löhnen beschäftigt werden, als es üblich wäre.

„Inzwischen betreuen wir Arbeitnehmer aus 39 Nationen in ihren jeweiligen Sprachen“, sagte sie. „Dabei arbeiten wir auch eng mit dem Zoll zusammen.“ Versuche, den Mindestlohn zu unterlaufen, sind dabei auch immer wieder ein Thema.

„Das eigentliche Problem sind die nicht vorhandenen Kontrollen vor Ort“, waren sich viele der Teilnehmer einig. „Ich bin seit 30 Jahren auf dem Bau und habe nie eine Kontrolle gesehen“, sagte ein Kollege.

Eine so geringe Dichte der Kontrollen durch den Zoll konnten sich viele nur durch einen Grund erklären: „Das ist politisch so gewollt.“

Gestützt wurde die These der Kollegen in Bayern, da in ihrem Bundesland die Kontrolleure, die bereits durch die zusätzliche Kontrolle des gesetzlichen Mindestlohns einer höheren Belastung ausgesetzt sind, künftig auch die Verwaltung der kommenden PKW-Maut übernehmen sollen. Für viele unverständlich und nur ein weiterer Schritt zu weniger Kontrollen auf Baustellen.

Auch die Vorstellung von „Fernkontrollen“ der Baustellen, wie sie sich der Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) vorstellt, sorgte für großen Unmut. „Das ist realitätsfern“, hieß es.

IG BAU-Sekretär Stefan Gerbig erklärte die Problematik hinter dieser Idee: „Ein Großteil der Schwarzarbeit findet gar nicht über unangemeldete Arbeitnehmer statt“, sagte er. „Vielmehr werden Arbeitnehmer angemeldet, und die Arbeitszeiten nur so aufgeschrieben, dass auf dem Papier alles seine Richtigkeit hat. Eigentlich aber arbeiten die Kollegen länger und haben deswegen auch einen höheren Lohnanspruch. Wenn die Baustellen nicht überwacht werden, können wir das auch in Zukunft nicht verhindern.“

Lösungsvorschläge gibt es bereits. Eine elektronische Arbeitszeiterfassung mithilfe einer sogenannten „Bau-Card“ ist in anderen Ländern bereits erfolgreich erprobt worden. „Lange wurde diese Idee diskutiert. Mit dem Fortschritt der Technik spricht inzwischen kaum noch etwas dagegen“, erklärte Gerbig.

Die IG BAU bleibt natürlich am Thema dran.

IG BAU – die tun was!

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Faire Arbeit. JETZT! Tarifbewegung Bau 2016

Tolle Auftaktkonferenz im Baugewerbe zur Tarifrunde Mindestlohn am 01. April 2017 in Bad Staffelstein

Bild: Margarete Wille

40 Kollegen aus fränkischen Baubetrieben haben klare Forderungen in Richtung Arbeitgeber formuliert:

  • Nennt der IG BAU kurzfristig Verhandlungstermine für die Mindestlohnverhandlungen
  • Der Bau-Mindestlohn muss wieder allgemein verbindlich erklärt werden
  • WIR wollen faire Mindestlöhne für einen fairen Wettbewerb
  • Ein hoher Mindestlohn am Bau sichert unser Tarifsystem und die Facharbeiterqualifizierung
  • Gute Arbeit – gute Löhne – gute QualitätMit dabei waren Devin Can, Junge Bau Hessen und Frau Elfner von der SOKA, Hans Beer Regionalleiter der IG BAU Franken, Niko Kuhn und Fred Nwosu von der Junge Bau, Andreas Batke Vors. der Bundesfachgruppe Angestellte, Armin Bärnreuther und Dieter Ehrenfels von der Bundesfachgruppe gew. Arbeitnehmer sowie viele Beschäftigte aus den fränkischen Betrieben. Die Konferenzleitung übernahmen Kathrin Winkler, Bauteamleiterin und Christian Beck.
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Tarifbewegung Bau 2016

Fürth – Tauber Bau baut vor

Region Franken – Sanierung der Malzböden in Fürth

Für etliche Millionen entstehen hier neue schicke Büros. Weniger schick finden die Bauarbeiter allerdings das vorliegende Angebot und erwarten am 17.05. eine kräftige Schippe drauf.

WIR sind mehr wert!

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Tarifbewegung Bau 2016

Bad Kissingen – IG BAU informiert

Region Franken – Baustelleninfo in Bischofsheim

Kreisverbandsvorsitzender Hermann Köth ließ es sich nicht nehmen, persönlich Bauarbeiter auf einer Baustelle in Bischofsheim zu informieren. Neben den Infos aus der letzten Tarifrunde gab es dabei auch einen Ausblick auf den 17. Mai, den Tag an dem es zählt.

Du bist es wert!

Foto: Eckert

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Baustellenaktion Fa. Markgraf in Bayreuth, Logistikpark:“Das Streikgesprenst ist mitten unter uns“

Betriebsräte und IG BAU informierten die Hoch- und Tiefbauprofis über den Stand der Verhandlungen. Nur 1,3 % mehr? Weniger Auslösung? Keine Angleichung der Ost- an die Westlöhne? Kein Angebot für die Azubis?
Wertschätzung sieht anders aus. Der Umsatz und die Leistung steigt ständig. Es wird immer mehr von jedem einzelnen verlangt. Es ist Zeit, dass dies im Geldbeutel der Beschäftigten ankommt. Macht uns am Dienstag ein faires Angebot!

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Mauss Bau Wir lassen uns nicht provozieren!!!!

Foto: Margarte Wille

Ob die Kollegen vom Generalunternehmer Mauss Bau aus Erlangen, oder die Kollegen vom Nachunternehmer‎ Chemobudowa aus Krakau in Polen sind sich einig. Das Angebot von 1,3% ist eine Provokation. Wir lassen uns nicht provozieren. Hier steht die Baustelle Wilhelmshavener Straße Nürnberg schon mal für einige Minuten still. Hier ist schon mal für alle Arbeitgeber ein kleiner Vorgeschmack, wenn kein anständiges Angebot in der 4. Runde kommt. „Wir sind es Wert!“

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Tarifbewegung Bau 2016

Aktion junge BAU überbetriebliche Ausbildungsstätte Bauindustriezentrum Wetzendorf zur Tarifverhandlung

Fotos Karlheinz Vollmuth

 

 

Anlass für die Info für die Azubis im  Bauindustriezentrum Nürnberg – Wetzendorf  ist der Stand der Tarif-Verhandlungen. Bis jetzt haben die Arbeitgeber für die Azubis NICHTS angeboten! Die Junge BAU fordert 100 € mehr für jedes Ausbildungsjahr sowie bundesweit die Übernahme aller Kosten, die den Azubis für den Schulweg oder die Internatsunterbringung entstehen. Trotz eiskaltem Wind und Schneegestöber ließen sich die harten Jungs vom Bau nicht davon abhalten, die Forderung der IG BAU mit ihrer Unterschrift auf einer Liste zur 3. Tarifverhandlung heute in Wiesbaden zu unterstützen. Unterstützung der Aktion der Jungen BAU bekamen Conny und Franzi nicht nur von den Azubis, die gerade in der überbetrieblichen Ausbildung sind, sondern auch von der JAV der Firma Tauber Bau. Wir sind es Wert!

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Glöckle Schweinfurt

Normalerweise haben die Glöckle-Mitarbeiter aus Schweinfurt nur blaue T-Shirts an. Die Gewerkschaftsmitglieder auf der Baustelle Erschließung Industriegebiet Bad Neustadt, zeigen, dass ihre Arbeit deutlich mehr wert ist. Das sollten auch die Arbeitgeber in Zeiten des Fachkräftemangels so sehen.

Foto: Michael Langer

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Tarifbewegung Bau 2016

Wir schaffen was- wir erwarten auch was!

Foto: Michael Langer

Die Bauleute von Firma Stolz aus Untererthal bauen den Anschluss der Staatsstraße NES 20 ‎als Verbindung des Rhönklinikums Bad Neustadt zur A71. Die gut organisierte Truppe erwartet einen super Tarifabschluss. Schließlich sind sie hochqualifizierte und sehr flexible Mitarbeiter. Auf dem Foto sind auch 2 BR-Mitglieder und Bauleute, die von einer Höhergruppierung profitierten.

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Stolz Hoch- und Tiefbau Fertigteilwerk

 

Foto: Michael Langer

Die Mitarbeiter vom Stolz Hoch u. Ingenieurbau, hier im Fertigteilwerk in Untererthal wollen den 24.12. und den 31.12. bezahlt frei. Schließlich seien die Angestellten, die die Tage voll bezahlt bekommen, nicht „wertvoller‎“ als sie. Alle haben zum hervorragenden Betriebsergebnis beigetragen. Und das sollte sich auch für alle auszahlen. Übrigens halten die Kollegen eine verbesserte und eindeutige Auslöseregelung für längst Überfällig.

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Tarifbewegung Bau 2016

Nur gemeinsam sind wir stark!

 

Foto: Michael Langer

Die Bauarbeiter vom Stolz Niederlassung Walldorf in Thüringen auf der Baustelle in Röthlein‎ erwarten ein kräftiges Lohnplus. Ihr nächstes betriebliches Ziel ist der Tariflohn West. Die sehr gut organisierte Arbeiter der  Niederlassung Walldorf haben das 1. Ziel richtige Eingruppierung mit Hilfe vom BR und der IG BAU bereits erreicht. Jetzt geht’s weiter! Da können sich andere Bauarbeiter ein Beispiel daran nehmen. Nur gemeinsam ist man stark!

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Tarifbewegung Bau 2016

Hier wird richtig Geld verdient- und wir?

Foto: Christian Beck

In der Erlanger Innenstadt entstehen für mehrere Millionen Euro exklusive Eigentumswohnungen und Gewerbeflächen. Hier wird richtig Geld verdient. Die Bauleitung der Firma Riepel ist sich sicher: „Das Angebot der Arbeitgeber ist nur ein schlechter Witz. Für unsere Leistung haben wir mehr verdient. Wir sind es wert!“

 

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GS Schenk: 1,3% sind dreist!

Unsere Forderung war und ist 5,9% mehr Lohn und Gehalt! 1,3% sind eine absolute Dreistigkeit! Wir stehen weiter hinter unserer IG BAU! Wenn es sein muss, sind wir kampfbereit. So, unsere Kollegen vom Bauunternehmen GS Schenk aus Fürth in Mittelfranken auf der Baustelle Rathaus Fürth.

Foto: Stefan Gerbig

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Tarifbewegung Bau 2016

Schwarze Kolonne STRABAG Bereich Würzburg

Foto: Kathrin Winkler

Baustellenbegehung zur Tarifrunde 2016 bei Beschäftigten der Strabag Direktion Bayern Nord am 19. und 20.04.2016 Kathrin Winkler mit dem Betriebsratsvorsitzendem Wolfgang Sturm: Richtig sauer waren die Kollegen der Asphaltkolonne der Strabag Bereich Würzburg. Hier auf der Baustelle in Schlüsselfeld vor der Fertigungshalle für Wohnmobile am ADAC Übungsgelände. Sie sind heute hier und morgen dort. In der Früh wissen sie meistens noch nicht, wie lange der Arbeitstag wieder wird. Heute werden sie bestimmt auch bis nach 18 Uhr arbeiten müssen.Der Kunde muss morgen früh wieder in seine Halle einfahren können. Da müssen die Kollegen halt durch.Dass sie dafür jetzt mit gekürzten Auslösungssätzen am An- und Abreisetag „belohnt“ werden und ihnen überdies statt einer ordentlichen Lohnerhöhung nur Almosen angeboten werden, macht sie wütend. Mit ihrer Unterschrift unterstützen sie voll die fairen Forderungen ihrer IG BAU.

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STRABAG Bereich Würzburg Baustelle Geiselbach

Foto: Kathrin Winkler

 

Geiselbach, direkt an der hessischen Grenze bei Freigericht: die Kollegen der Strabag Bereich Würzburg schuften auf der Baustelle. Es wird ein neuer Kreisverkehr erstellt.

Spätestens in 3 Wochen müssen sie fertig sein. „Immer dieser Zeitdruck und dazu die weiten An- und Abfahrtswege zur Baustelle“ beklagen sie. Ansonsten machen sie ihren Job gerne. Die Kollegen sind okay und man sieht „Wir schaffen was“.

Die Strabag – Leute sind sofort dabei, die Forderung der IG BAU zu unterstützen. Am Montag muss ein echtes „Angebot“ her! „Die trauen sich ´was – wir aber auch“

 

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Tarifbewegung Bau 2016

STRABAG Bereich Würzburg in Etwashausen

Foto: Kathrin Winkler

 

Kitzingen-Etwashausen: Ein Dorf soll schöner werden. Die Kollegen der Strabag Bereich Würzburg sind dabei, die Ortsdurchfahrt einschließlich der Gehwege und Hauszufahrten neu herzustellen. Den Sommer über werden sie wohl damit zu tun haben. „Wir schaffen was und dafür wollen wir auch fair entlohnt werden“. Die „Ideen der Arbeitgeber sind eine Frechheit; so schaffen die es, dass wirklich keiner mehr auf den Bau will“. Alle unterstützen die Forderungen der IG BAU „Ich bin es Wert!“

Foto: Kathrin Winkler

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Tarifbewegung Bau 2016

Frustration kennt keine ‎Firmengrenzen!

Foto: Margarete Wille

Die Kollegen von Mauss Bau (Erlangen), Brochier (Nürnberg), Strabag ( Dir. Bayern Nord), sowie Lakner Gerüstbau bauen nicht nur ‎zusammen das neue Studentenwohnheim auf der Erwin-Rommel-Strasse in Erlangen, sondern stehen gemeinsam hinter der Forderung ihrer IG BAU. Sie sind sich einig: “ Das jetzige Angebot ist eine Frechheit!‎“

 

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Schick: Gleiche Arbeit, gleicher Lohn!

Kollegen des Fertigteilwerkes der Firma Schick in den neuen Bundesländern haben mit Recht gar kein Verständnis dafür, dass ihre Arbeit weniger wert sein soll, als die Arbeit in den alten Bundesländern. WARUM AUCH!

FAIRE ARBEIT JETZT: Es muss endlich eine Angleichung der Ost-Einkommen an die West-Einkommen her- das ist mehr als überfällig !

Foto: Karlheinz Vollmuth

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Nicht mit uns! Wir sind mehr wert!

Foto: Michael Langer

Wie hier auf der Autobahnbaustelle A3 bei Geiselwind fordern die Bauarbeiter ‎von Stolz aus Untererthal bei Hammelburg ein deutliches Lohnplus und eine klar verbesserte und eindeutige Auslöseregelung. Um eine korrekte Eingruppierung kümmert sich derzeit der Betriebsrat mit Unterstützung der IG BAU. Die ersten Erfolge konnten bereits erzielt werden.

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Fachkräfte gibt es nur bei anständiger Bezahlung!

Foto: Michael Langer

Wir haben deutlich mehr verdient, so die Glöckle Bauleute auf der Brückenbaustelle über den Main bei Schwarzenau. Die Ost-West-Anpassung sei eh längst überfällig. Die Bauarbeitgeber ‎sollten sich bewegen, um gute Fachkräfte zu halten. Denn der Fachkräftemangel wird immer schlimmer. Und gute Azubis bekommt man nur, wenn man die Attraktivität steigert. Und das geht am besten durch verbesserte Tarifverträge und korrekter Eingruppierung.

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KollegInnen aus Franken auf der BAUMA München

Bild: Normen Bischoff

Tarifbewegung auf der Messe in München:

Kolleginnen und Kollegen aus Bamberg und Forchheim beim Besuch der BAUMA in München. Zur laufenden Tarifrunde und dem mickrigen Angebot der Arbeitgeber : „Ich bin es wert!“ mit Ihren T- Shirts wollen sie auch beim Besuch der Baumaschinen Messe optisch auf eine dringend notwendige Lohnerhöhung und eine anständige Bezahlung ihrer Bauberufe hinweisen.

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Franken: Kollegen der Firma GS Schenk

Foto: Margarete Wille

Die Kollegen vom Hoch- und Tiefbau des Bauunternehmen GS Schenk aus Fürth in Mittelfranken sind kurz vorm platzen.

24.12. und 31.12. bezahlt frei, Angebot Arbeitgeber: NIX!

Mindestlohn 2 im Osten wieder einführen, Angebot Arbeitgeber: Abschaffen vom Mindestlohn 2 im Westen.

5,9% mehr Lohn und Gehalt, Angebot Arbeitgeber: 1,3%.

„Wir stehen hinter den Forderungen unserer IG BAU und sind jederzeit kampfbereit! ‎“

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Tarifbewegung Bau 2016

Nicht mit uns! Die spinnen doch!

Foto: Achim Stachelhaus

 

Baustelle der Firma Raab in Herzogenaurach

Die Kollegen der Firma Raab sind in Sachen Natur und Umwelt tätig. Auf dem Adidas Gelände wird Be- und Entwässerung hergestellt. Die Fachleute machen ihren Job gerne. Dieses „Angebot“ macht sie aber richtig wütend. Die Forderung der IG BAU ist fair, die Kollegen hätten eher mehr gefordert in dieser Bauboomzeit. So lassen sie sich nicht abspeisen. Ich bin es wert.

 

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Tauber Bau Nürnberg: Wir lassen uns das nicht bieten!

Fotos: Kathrin Winkler

 

Malzböden Fürth: ein Schmuckstück alter Jugendstilfabrikbauten (Brauerei) erhält neues Leben

Ob Büro, Praxis oder Ladenlokal – in den Malzböden Fürth bietet der Bauträger zukünftigen Mietern zentral gelegene, attraktive gewerbliche Mieteinheiten auf insgesamt 7.000 qm Gewerbefläche. Das historische, denkmalgeschützte Fabrikgebäude der ehemaligen Brauerei Humbser wird  aufwändig und sensibel zu einer modernen Gewerbeimmobilie saniert. So ermöglicht die vorhandene Gebäudestruktur der Malzböden Fürth nun flexible und innovative Raumkonzepte für mittelständische Firmen und Konzerne.

Zur Zeit aber schuften hier unsere Kollegen der Firma Tauber Bau Nürnberg Hoch- und Ingenieurbau GmbH. In dem Unternehmen mit über 200 jähriger Bautradition sind die 9 Kollegen auf der Baustelle richtig empört über das „Angebot“ der Arbeitgeber. „Wir lassen uns das nicht bieten! 1 € mehr pro Arbeitsstunde wäre mehr als angemessen für die Drecksarbeit, die wir hier machen. Wollen die, dass wir alle in Altersarmut landen? Dann gehen wir gar nicht mehr auf die Baustelle, das Schuften hier muss sich doch lohnen!“  die Kollegen stehen hinter den Forderungen ihrer IG BAU; dies zeigen Sie stolz mit ihren T – Shirts „Ich bin es wert“.

 

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BR Konferenz Bayern – Franken – Baden-Württemberg

Auch im Süden ist man sich einig!

„Ernste Reaktion auf nicht ernst zu nehmendes Angebot!“

Egal ob in Punkto Lohn und Gehalt oder auch bei Auslösefragen, dieses Angebot ist pure Provokation. Das von AG-Seite zu den anderen Forderungen gar nichts gekommen ist, ist dabei nur das berühmte Tüpfelchen auf dem i.

Wenn die Arbeitgeber glauben, mit dieser mittelalterlichen Verhandlungstaktik voran zu kommen, müssen sie damit leben, einen weiteren Schritt zum sozialen Bankrott der Baubranche geleistet zu haben.

Die Arbeitnehmer vom Bau und auch die anwesenden Betriebsräte haben allerdings noch so viel Berufsstolz und Ehre, das zu verhindern.

Die Bauchefs werden deshalb deutlich spüren, das es jetzt Zeit ist, ein Stück des Erfolges der letzten 5 Jahre um zu verteilen.

Foto: Thomas Ruckdäschel, IG BAU

 

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