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Mai-Fieber ist gewichen: Viele Daumen nach oben!

(Stadtverband Bremerhaven–Cuxhaven im Mai-Fieber !)

So war es entlang des Demonstrationszuges und auf der Kundgebung. Viele Demonstranten waren freudig überrascht, das dass Thema „Rente mit 67“ auch so realitätsnah dargestellt werden kann.

 

„Wir sind viele. Wir sind eins.“ Unter diesem Motto rief der Deutsche Gewerkschaftsbund zur Teilnahme an der Demonstration und Kundgebung auch in Bremerhaven auf. Der DGB wollte damit ein Signal für mehr soziale Gerechtigkeit setzen, und es geht der Gewerkschaft um eine bessere gesetzliche Rente. Genau zu diesem Thema passte unser Motto am Mai-Wagen 2017 der sehr viel Aufmerksamkeit und Bewunderung bei den Kollegen/innen des Demonstrationszuges fand.  Die Hauptrede hielt Stefan Körzell, vom DGB Bundesvorstand. Er machte deutlich dass es in Deutschland zu viele befristete Arbeitsverhältnisse gebe. „Wir sagen ganz klar: Schluss mit der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen“, mehr Mitbestimmung der Arbeitnehmer sowie ein gerechteres Steuersystem für alle.

 

ebbe-Foto’s

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Dachdecker-Tarifbewegung 2016

Dachdecker sind sauer – Lohn-Plus ist muss!!

Die Dachdecker-Mannschaft von Berner macht die Abdichtungsarbeiten im Industriepark Hoechst in Frankfurt. Wer schonmal Aufträge für die Chemische Industrie ausgeführt hat, weiß wie hoch die Anforderungen an die Qualität der ausgeführten Arbeit und dem Arbeitsschutz gesetzt werden.  Die Mannschaft von Berner erfüllt die Anforderungen – wir sind eben gut, so die einhellige Meinung.  Auch Flachdach- und Steildach-Arbeiten fallen hier teilweise an und werden erfolgreich ausgeführt. Aber für diese Spitzenarbeit wollen die Männer von Berner auch ordentlich bezahlt werden.

  Foto: Alfons

Dass die Dachdecker-Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen blocken und sogar die Tarife selbst gekündigt haben, mach die Leute von Berner sauer.  Für unsere Arbeit wollen auch unsere Lohnerhöhung. Die Arbeitgeber sollten sich mal fragen wo sie in Zukunft noch gute Leute herbekommen wollen, wenn sie nicht ordentlich entlohnen.  Die Berner-Mannschaft unterstützt ihre Gewerkschaft und will weiter mithelfen die Lohnerhöhung durchzusetzen.  (Alfons)

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Dachdecker-Tarifbewegung 2016

Dachdecker von Berner Frankfurt: „Wir wollen unsere Lohnerhöhung!“

(Foto: Johannes Schader IG BAU)

Die Dachdeckergesellen der Berner GmbH aus Frankfurt sind derzeit mit einem Großauftrag an der Baustelle Henninger Turm in Frankfurt beschäftigt. Die Dächer von einigen 100 Neubau-Wohnungen in modernen Mehrfamilienhäusern und die Dachflächen des Neubaus des Henninger Turms werden gedeckt und abgedichtet. Das Wetter der letzten Wochen hängt den Dachdeckern von Berner noch nach: Gewitter – Starkregen – Windböen – und das in luftiger Höhe am Sachsenhäuser Berg. Hier wird Spitzenleistung gebracht. Dafür erwarten die Dachdeckergesellen von Berner auch Spitzenlöhne. Die Auftragsbücher der Arbeitgeber sind voll. Keiner will mehr Dachdecker lernen. Und jetzt kommen die Dachdecker-Arbeitgeber und wollen eine Nullrunde durchsetzen – nicht mit den Leuten von Berner. Die Baustellen-Mannschaft ist sich einig: im Konfliktfall auch mit weiteren Aktionen gemeinsam mit der Gewerkschaft.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma W. Schütz, Frankfurt – Kornmarkt

In der Frankfurter Innenstadt wird am Kornmarkt schwer gearbeitet. Der Ehemalige Bundesrechnungshof wird abgerissen.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Für die zukünftige Bebauung wird ein Verbau als Bohrpfahlwand vorbereitet. Dazwischen die Mannschaft von W. Schütz, die die Straßen und Tiefbau-Arbeiten parallel ausführt.  Auf engstem Raum mit mehreren anderen Gewerken zu arbeiten, dass fordert von den Bauleuten Spitzenleistungen.

Das wollen die Leute von W. Schütz aber auch in der Lohntüte  sehen.  Das derzeitige Angebot der Bau-Arbeitgeber geht  gar nicht.  Wer Spitzenleistungen verlangt, der muss auch Spitzenlöhne zahlen.  Den Bauleuten von W. Schütz geht es aber auch um eine ordentliche Perspektive: Fortbildung und Qualifizierung,  aber auch  Absicherung ist den Arbeitnehmern wichtig.  Es geht also auch um die Anhebung vom Mindestlohn, damit die Konkurrenz-Unternehmen auch mit den Preisen und Löhnen nach oben müssen.

Die Arbeitnehmer stehen hinter ihrer Gewerkschaft und unterstützen die Forderungen. Die Arbeitgeber sollen noch mal einige Schippen auf das Angebot drauflegen.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Bratengeier + Firma AGT, Frankfurt, U5-Eckenheimer Landstraße

Auf etwa 1 Kilometer Länge erstreckt sich die Baustelle U5 Eckenheimer Landstraße.
Endlich hat die Stadt den Auftrag zur Erneuerung der Straße erteilt.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Den Auftrag für die Straßen- und Tiefbauarbeiten hat die Firma Bratengeier erhalten.   Dabei werden auch die Schienen der  U-Bahn-Strecke, die hier überirdisch verläuft, erneuert.  Versorgungsleitungen müssen neu verlegt werden, die liegen aber so tief, dass fast 2 Verbau-Elemente in die Gräben eingebaut werden müssen. Der Anlieger Verkehr läuft natürlich weiter. Die Zugänge zu den Geschäften und Gastwirtschaften und die Auto-Einfahrten sollen nach Möglichkeit geöffnet bleiben. Die Querstraßen teilen die Baustelle. Die Termine drücken – Die Bauleute arbeiten lange und in 2 Schichten, auch am Samstag.

Eine solche Baustelle stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten: Bauleiter, Poliere und Mannschaften. Termindruck, Verständigung mit Anwohnern,  Stadt und anderen Gewerken das wird hier abgerufen. So  werden Spitzenleistungen auf der Baustelle verlangt und gebracht.

Die Mannschaft von Bratengeier und AGT war aber nicht begeistert, als sie von den Angeboten der Bau-Arbeitgeber bei den laufenden Tarifverhandlungen hörten. 1,3% – das  wird einer Spitzenleistung nicht gerecht. Die Bau-Leute erwarten mehr und so war auch die Stimmung.  In der Diskussion ging es auch um die Ost-Löhne:  keiner hatte Verständnis dafür, dass mehr als 25 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer Niedriglöhne für Bau-Leute im Osten gezahlt werden. Da hilft nur ein ordentlicher Mindestlohn, der auch für alle schwarzen Schafe in der Baubranche gilt und Dumpinglöhnen entgegen wirkt. Her mit dem Mindestlohn 2 im Osten.

Die Bauleute von Bratengeier und AGT stehen zu ihrer Gewerkschaft und sind zu weiteren Aktivitäten bereit. Viel Erfolg für die Tarifverhandlungen am Dienstag.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Wilhelm Schütz, A661 Frankfurt-Heddernheim

Endlich wird die A 661 bei Frankfurt-Heddernheim saniert.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Zur Zeit ist die Mannschaft von Wilhelm Schütz dabei die Bordsteine auf ca 2 Kilometer zu setzen, damit in der nächsten Woche die Tragschicht eingebaut werden kann. Die Termine stehen, das heißt für die Bauleute: fertig werden! Gleichzeitig rollt der Verkehr auf beiden Seiten der Baustelle weiter. Diesmal sind die Fahrbahnen so breit, dass sogar ein Arbeitsraum bleibt, zwischen der Leitplanke und  der Baustelle – da fühlt man sich gleich sicherer, wenn die LKWs mit mindestens 80km/h an einem vorbei fahren.  Damit die Autos nach der Fertigstellung wieder mit 150km/h hier fahren können, werden die Bauleute Spitzen-Qualität  abliefern.  Als die Mannschaft von dem Lohnangebot der Arbeitgeber hört, sieht man lauter ungläubige Gesichter. Die Bauarbeitgeber  wissen doch, dass es keine Fachkräfte mehr am Arbeitsmarkt gibt – wollen die Bauunternehmer mit dem Lohnangebot von 1,3% jetzt auch noch ihre Fachkräfte verärgern?

Die Mannschaft von Wilhelm Schütz unterstützt die Forderungen ihrer Gewerkschaft und ist bereit die Tarifverhandlungen weiter aktiv zu begleiten.

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Wilhelm Schütz, Frankfurt

Die Silostraße in Frankfurt wird endlich auf einer Länge von etwa 500 m erneuert.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Versorgungsleitungen, Gehwege und Fahrbahn – das macht die Mannschaft der Firma Wilhelm Schütz aus Weilburg. Damit der Verkehr zwischen Ballsporthalle und Jahrhunderthalle laufen kann ist die Straße zumindest stadteinwärts für den Verkehr freigegeben. Das ist natürlich für die Straßenbauarbeiten eine zusätzliche Belastung. Auch die langen Fahrstrecken, die vor und nach der Arbeit zurückgelegt werden müssen, sind anstrengend. Kein Wunder, dass die Mannschaft der Firma Schütz nicht erfreut ist über das 2. Angebot der Bauarbeitgeber. 1,3 % Lohnerhöhung dass ist viel zu wenig. Und beim Verpflegungszuschuss sollte sich auch endlich was tun – wir sitzen für 4,09 € fast 2,5 Stunden im Firmenbus.

Gut das die Gewerkschaft aktiv weiter verhandelt.
Und die Mannschaft von Schütz ist mit dabei wenn es um die Unterstützung geht.     

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Bratengeier, Baustelle Deutschherrnufer in Frankfurt – Sachsenhausen

Die Baumannschaft von Bratengeier auf der Baustelle am Deutschherrnufer in Frankfurt –Sachsenhausen ist sauer.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Mehr als 25 Jahre nach der Wiedervereinigung haben wir im Baugewerbe immer noch mächtige Lohnunterschiede zwischen Ost und West.  Die Baumannschaft von Bratengeier auf der Baustelle am Deutschherrnufer in Frankfurt –Sachsenhausen ist sauer. Auf das Angebot der Bauarbeitgeber, aber auch auf den allgemeinen Zustand, dass Bauarbeiter aus Betrieben aus den 5 neuen Bundesländern für die gleiche Arbeit  viel weniger Lohn bekommen als im Westen.  „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit in Ost und West.“ Besonders ärgert die Kollegen, dass die Arbeitgeber weder einen Stufenplan zur Angleichung der  Ostlöhne  vorgelegt haben, noch dass sie den Mindestlohn 2 auch im Osten wieder einführen wollen.  Gleiche Löhne helfen auch den seriösen Bauunternehmen. Auch unsere Politiker stehen in der Verantwortung für gleiche Löhne zu sorgen und Lohndumping zu verhindern.

Die Kollegen wollen sich weiter stark machen für  gerechte Arbeitsbedingungen im Baugewerbe  mit ihrer Gewerkschaft.

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Bratengeier, Baustelle Frankenallee in Frankfurt Gallus

Sehr ungehalten reagierte die Baustellenmannschaft von Bratengeier auf der Baustelle Frankenallee in Frankfurt Gallus.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Hier werden die Versorgungsleitungen und die Fahrbahn erneuert. Auch wenn die Bauarbeiter viele Arbeiten mit Baumaschinen ausführen können bleibt doch jede Menge anstrengende körperliche Arbeit auszuführen.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Die Bauleute von Bratengeier auf der Baustelle Frankenallee können und wollen gar nicht einsehen, dass sie von den Arbeitgebern mit einem Lohnangebot von 1,3% abgespeist werden sollen.  „Dieses Angebot ist ein Witz – Die Krankenkassenbeiträge haben das ja schon aufgefressen.“

Die   Baustellenmannschaft will die IG BAU auch weiter unterstützen um unsere Forderungen durchzusetzen.

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Tarifbewegung Bau 2016

Baustelle der Firmen W.Schütz und W.Feickert in Frankfurt-Praunheim

Foto IG BAU Johannes Schader

Auf fast einem Kilometer Länge wird in der Frankfurter Heerstraße nicht nur die Fahrbahn, sondern auch die Abwasserkanäle erneuert. Die Hauptverkehrstrasse durch Frankfurt-Praunheim ist aber während der Bauarbeiten keineswegs vollständig gesperrt – nur eine kurze Strecke wird der Verkehr umgeleitet, ansonsten ist die Straße zumindest einseitig befahrbar. Für die Mannschaften von W. Schütz und W. Feickert, die die Bauarbeiten ausführen, ist der laufende Verkehr natürlich eine zusätzliche Belastung, aber wegen des benachbarten Nord-West- Krankenhauses unvermeidbar. Für die Spitzenleistung die die Bau-Mannschaften hier in guter Zusammenarbeit bringen, wollen sie aber auch Spitzenlöhne. Deshalb machen sich die Mannschaften von W.Schütz und W.Feickert auch stark für die Tarif-Forderung von 5,9 %. Am Herzen liegt den Straßen- und Kanalbauern aber auch die Anhebung des Verpflegungszuschusses. Immerhin sitzen die Männer morgens und abends jeweils mindestens eine Stunde im Bus um von und nach Frankfurt zu kommen. Aber auch die Eingruppierung sollte angegangen werden: viele wünschen sich eindeutigere Merkmale für die Lohngruppen. Also hat die IG BAU eine starke Unterstützung auf der Baustelle.

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Tarifbewegung Bau 2016

Die Azubis an der Eberhard-Borst-Lehrbaustelle EBL-BIW bekommen eine gute Ausbildung

Foto: IG BAU Johannes Schader

Die Azubis an der Eberhard-Borst-Lehrbaustelle EBL-BIW bekommen eine gute Ausbildung…

…aber wenn sie während der Berufsschulzeiten in Frankfurt übernachten müssen, bringen viele noch Geld mit. Die Übernahme der Fahrt-, Verpflegungs- und Übernachtungs-Kosten ist nicht geregelt. Kein Wunder, dass die IG BAU die volle Unterstützung hat, diese Anliegen endlich bei den Tarifverhandlungen anzugehen. Aber es geht auch um Lohn- und Ausbildungsvergütung. 100 € im Monat mehr für jedes Ausbildungsjahr – diese Forderung wird von den Bau-Azubi nachdrücklich unterstützt. Bauarbeit und auch Bau-Ausbildung bleibt hart und anstrengend. Die Bauberufe werden nicht durch Werbe-Plakate attraktiver, sondern über ordentliche Arbeitsbedingungen wie mehr Geld und Übernahme aller Ausbildungskosten.

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Tarifbewegung Bau 2016

Die Azubi an der Philipp-Holzmann-Schule in Frankfurt sind begeistert!

Foto IG BAU Johannes Schader

Die Azubis an der Philipp-Holzmann-Schule in Frankfurt sind begeistert, dass endlich ihre Probleme angegangen werden:

Viele Bau-Azubi kommen aus ganz Hessen hier in die Berufsschule und müssen dann in Frankfurt übernachten – wegen der weiten Fahrstrecken. Anspruch auf Übernahme der Kosten für Fahrt und Unterbringung hat keiner – viele bleiben auf den Kosten sitzen. Da macht Ausbildung keinen Spaß. Deshalb wird die IG BAU jetzt  bei den Verhandlungen voll unterstützt mit der Forderung von 100€ mehr Ausbildungsvergütung und Übernahme aller Ausbildungskosten.

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