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Mai-Fieber ist gewichen: Viele Daumen nach oben!

(Stadtverband Bremerhaven–Cuxhaven im Mai-Fieber !)

So war es entlang des Demonstrationszuges und auf der Kundgebung. Viele Demonstranten waren freudig überrascht, das dass Thema „Rente mit 67“ auch so realitätsnah dargestellt werden kann.

 

„Wir sind viele. Wir sind eins.“ Unter diesem Motto rief der Deutsche Gewerkschaftsbund zur Teilnahme an der Demonstration und Kundgebung auch in Bremerhaven auf. Der DGB wollte damit ein Signal für mehr soziale Gerechtigkeit setzen, und es geht der Gewerkschaft um eine bessere gesetzliche Rente. Genau zu diesem Thema passte unser Motto am Mai-Wagen 2017 der sehr viel Aufmerksamkeit und Bewunderung bei den Kollegen/innen des Demonstrationszuges fand.  Die Hauptrede hielt Stefan Körzell, vom DGB Bundesvorstand. Er machte deutlich dass es in Deutschland zu viele befristete Arbeitsverhältnisse gebe. „Wir sagen ganz klar: Schluss mit der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen“, mehr Mitbestimmung der Arbeitnehmer sowie ein gerechteres Steuersystem für alle.

 

ebbe-Foto’s

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Dachdecker-Tarifbewegung 2016

Dachdecker sind sauer – Lohn-Plus ist muss!!

Die Dachdecker-Mannschaft von Berner macht die Abdichtungsarbeiten im Industriepark Hoechst in Frankfurt. Wer schonmal Aufträge für die Chemische Industrie ausgeführt hat, weiß wie hoch die Anforderungen an die Qualität der ausgeführten Arbeit und dem Arbeitsschutz gesetzt werden.  Die Mannschaft von Berner erfüllt die Anforderungen – wir sind eben gut, so die einhellige Meinung.  Auch Flachdach- und Steildach-Arbeiten fallen hier teilweise an und werden erfolgreich ausgeführt. Aber für diese Spitzenarbeit wollen die Männer von Berner auch ordentlich bezahlt werden.

  Foto: Alfons

Dass die Dachdecker-Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen blocken und sogar die Tarife selbst gekündigt haben, mach die Leute von Berner sauer.  Für unsere Arbeit wollen auch unsere Lohnerhöhung. Die Arbeitgeber sollten sich mal fragen wo sie in Zukunft noch gute Leute herbekommen wollen, wenn sie nicht ordentlich entlohnen.  Die Berner-Mannschaft unterstützt ihre Gewerkschaft und will weiter mithelfen die Lohnerhöhung durchzusetzen.  (Alfons)

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Dachdecker-Tarifbewegung 2016

Dachdecker wollen mehr Geld in die Tüte

Die Baustellenmannschaft von Berner bei Merck-Darmstadt arbeitet in allen Standorten des Werkes und führt dort nicht nur Flach- und Steildacharbeiten, sondern auch alle Abdichtungsarbeiten aus. Gerade in einem Werk der chemischen Industrie werden besondere Anforderungen an die Qualität der Arbeit gestellt. Viele Auftragnehmer sind hier schon gescheitert. Aber die Mannschaft von Berner ist sehr gut und kann, was der Auftraggeber verlangt. Dafür erwarten die Arbeitnehmer aber auch eine ordentliche Vergütung.

Foto:  alfsch

Richtig sauer war die Mannschaft aber als sie vom Verlauf der 1. Tarifverhandlung für das Dachdecker-Handwerk hörte. Nullrunde geht mit uns gar nicht. Wir wollen unseren Anteil am Kuchen. Alle Dachdeckergesellen merken wie es brummt am Bau – die Auftragsbücher sind voll. Wenn die Branche in Zukunft noch gute Leute haben will, dann müssen die Meister beim Lohn noch ordentlich was drauflegen – dass war die einhellige Meinung auf der Baustelle. Die Baustellen-Mannschaft ist bereit sich auch an weiteren Aktionen ihrer Gewerkschaft zu beteiligen. (alfsch)

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Dachdecker-Tarifbewegung 2016

Dachdecker von Berner Frankfurt: „Wir wollen unsere Lohnerhöhung!“

(Foto: Johannes Schader IG BAU)

Die Dachdeckergesellen der Berner GmbH aus Frankfurt sind derzeit mit einem Großauftrag an der Baustelle Henninger Turm in Frankfurt beschäftigt. Die Dächer von einigen 100 Neubau-Wohnungen in modernen Mehrfamilienhäusern und die Dachflächen des Neubaus des Henninger Turms werden gedeckt und abgedichtet. Das Wetter der letzten Wochen hängt den Dachdeckern von Berner noch nach: Gewitter – Starkregen – Windböen – und das in luftiger Höhe am Sachsenhäuser Berg. Hier wird Spitzenleistung gebracht. Dafür erwarten die Dachdeckergesellen von Berner auch Spitzenlöhne. Die Auftragsbücher der Arbeitgeber sind voll. Keiner will mehr Dachdecker lernen. Und jetzt kommen die Dachdecker-Arbeitgeber und wollen eine Nullrunde durchsetzen – nicht mit den Leuten von Berner. Die Baustellen-Mannschaft ist sich einig: im Konfliktfall auch mit weiteren Aktionen gemeinsam mit der Gewerkschaft.

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Maler-Tarifbewegung 2016

Kollegen aus Kassel fordern ordentliches Lohnplus!

(Foto: Ralf Helwerth IG BAU)

Die Maler und Lackierer der Firma Schalles aus Kassel wurden auf einer Betriebsversammlung über die gescheiterten Tarifverhandlungen im Maler- und Lackiererhandwerk informiert. Das sehr bescheidene Angebot der Arbeitgeber wurde als beschämend aufgenommen. Die Beschäftigten waren der Ansicht, dass jetzt etwas geschehen muss  um zu einer akzeptablen Lohnerhöhung  und vernünftige Tarife zukommen.

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Tarifbewegung Bau 2016

Kollegen von W.Feickert fordern Annahme des Tarifvorschlags

(Foto: Johannes Schader IG BAU)

Gut kommt der Tarifvorschlag bei den Leuten von W.Feickert auf der Baustelle Fliegerhorst Erlensee an. Die Männer sind zufrieden mit den vorgesehenen Lohn-Prozenten. Auch dass der Arbeitgeber in Zukunft die Unterkunft kostenlos stellen muss finden die Männer gut: „Wenn wir schon auswärts arbeiten, muss sich das auch lohnen.“

Jetzt wünscht sich die Baumannschaft nur noch, dass auch die langen Fahrzeiten bezahlt werden. Die Leute bedanken sich bei der Gewerkschaft und der Verhandlungskommission.

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Wir haben noch ein paar Baustellen!

(Foto: Máximo Lorenzo IG BAU)

Unsere Kollegen der Fa. Ernst Weber aus Rechtenbach schaffen Wohnraum im Herzen Hessens. In Lich entsteht ein neues Baugebiet, für Jung und Alt. Mit dem Tarifvorschlag kann man leben, sagen die Kollegen vor Ort, aber es gäbe noch Baustellen die man sich vornehmen müsste.

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Tarifbewegung Bau 2016

Kollegen von Schäfer3 für Tarifvorschlag

(Foto: Johannes Schader IG BAU)

Die Nachtschichten im Real-Markt sind jetzt erstmal zu Ende – das nimmt schon mal Druck. Als die Baumannschaft von Schäfer3 und Dubnica die Einzelheiten zum Tarifvorschlag erfährt, ist die Stimmung bei den Schäfer-Leuten ganz gut. Die Lohn-Prozente stimmen. Aber die andere Hälfte der Mannschaft will dass der Mindestlohn2 ausgebaut wird – und nicht abgeschafft. Hier zeigt sich schon jetzt was im nächsten Jahr bei den Mindestlohn-Verhandlungen ansteht.

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Dank an die Verhandlungskommission

(Foto: Johannes Schader IG BAU)

Die Baustellenmannschaft der Firma Peter Groß auf der Baustelle TU Darmstadt Lichtwiese ist zufrieden mit dem Tarifvorschlag. Die ausgehandelten Lohnprozente werden von den Beschäftigten erfreut aufgenommen. Nach den Angeboten der Arbeitgeber hatten die Leute eher mit einem Scheitern der Verhandlungen gerechnet. Der Aufschlag auf die Ost-Löhne ist zu niedrig – so wird die Angleichung von Ost und West ja immer weiter verzögert. Die Baumannschaft ist aber insgesamt zufrieden  mit dem Vorschlag und dankt der Verhandlungskommission.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma W. Schütz, Frankfurt – Kornmarkt

In der Frankfurter Innenstadt wird am Kornmarkt schwer gearbeitet. Der Ehemalige Bundesrechnungshof wird abgerissen.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Für die zukünftige Bebauung wird ein Verbau als Bohrpfahlwand vorbereitet. Dazwischen die Mannschaft von W. Schütz, die die Straßen und Tiefbau-Arbeiten parallel ausführt.  Auf engstem Raum mit mehreren anderen Gewerken zu arbeiten, dass fordert von den Bauleuten Spitzenleistungen.

Das wollen die Leute von W. Schütz aber auch in der Lohntüte  sehen.  Das derzeitige Angebot der Bau-Arbeitgeber geht  gar nicht.  Wer Spitzenleistungen verlangt, der muss auch Spitzenlöhne zahlen.  Den Bauleuten von W. Schütz geht es aber auch um eine ordentliche Perspektive: Fortbildung und Qualifizierung,  aber auch  Absicherung ist den Arbeitnehmern wichtig.  Es geht also auch um die Anhebung vom Mindestlohn, damit die Konkurrenz-Unternehmen auch mit den Preisen und Löhnen nach oben müssen.

Die Arbeitnehmer stehen hinter ihrer Gewerkschaft und unterstützen die Forderungen. Die Arbeitgeber sollen noch mal einige Schippen auf das Angebot drauflegen.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Bratengeier + Firma AGT, Frankfurt, U5-Eckenheimer Landstraße

Auf etwa 1 Kilometer Länge erstreckt sich die Baustelle U5 Eckenheimer Landstraße.
Endlich hat die Stadt den Auftrag zur Erneuerung der Straße erteilt.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Den Auftrag für die Straßen- und Tiefbauarbeiten hat die Firma Bratengeier erhalten.   Dabei werden auch die Schienen der  U-Bahn-Strecke, die hier überirdisch verläuft, erneuert.  Versorgungsleitungen müssen neu verlegt werden, die liegen aber so tief, dass fast 2 Verbau-Elemente in die Gräben eingebaut werden müssen. Der Anlieger Verkehr läuft natürlich weiter. Die Zugänge zu den Geschäften und Gastwirtschaften und die Auto-Einfahrten sollen nach Möglichkeit geöffnet bleiben. Die Querstraßen teilen die Baustelle. Die Termine drücken – Die Bauleute arbeiten lange und in 2 Schichten, auch am Samstag.

Eine solche Baustelle stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten: Bauleiter, Poliere und Mannschaften. Termindruck, Verständigung mit Anwohnern,  Stadt und anderen Gewerken das wird hier abgerufen. So  werden Spitzenleistungen auf der Baustelle verlangt und gebracht.

Die Mannschaft von Bratengeier und AGT war aber nicht begeistert, als sie von den Angeboten der Bau-Arbeitgeber bei den laufenden Tarifverhandlungen hörten. 1,3% – das  wird einer Spitzenleistung nicht gerecht. Die Bau-Leute erwarten mehr und so war auch die Stimmung.  In der Diskussion ging es auch um die Ost-Löhne:  keiner hatte Verständnis dafür, dass mehr als 25 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer Niedriglöhne für Bau-Leute im Osten gezahlt werden. Da hilft nur ein ordentlicher Mindestlohn, der auch für alle schwarzen Schafe in der Baubranche gilt und Dumpinglöhnen entgegen wirkt. Her mit dem Mindestlohn 2 im Osten.

Die Bauleute von Bratengeier und AGT stehen zu ihrer Gewerkschaft und sind zu weiteren Aktivitäten bereit. Viel Erfolg für die Tarifverhandlungen am Dienstag.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Schäfer3, Biebesheim am Rhein

Die Baumannschaft von Schäfer3 aus Biebesheim am Rhein ist voll eingespannt mit der Erneuerung und Modernisierung des Real-Marktes bei Mannheim.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Natürlich läuft der Verkauf weiter. Das heißt für die Mannschaft von Schäfer3: alle lauten Arbeiten müssen in der Nachschicht erledigt werden. Staubwände müssen aufgebaut umgebaut und abgebaut werden. Parallel arbeiten die Elektriker, Gas- u. Wasser-Installateure und andere Gewerke.  Eine Baustelle mit solchen Umständen und mit solchen Vorgaben erfordert Spitzenleistungen von Bauleitung, Polier und Mannschaft. Aber dafür will die Mannschaft von Schäfer3 auch was sehen.  Das derzeitige Angebot der Bauarbeitgeber reicht da lange nicht. Natürlich wollen die Bauleute eine satte Lohnerhöhung. Aber auch beim Verpflegungszuschuss muss sich endlich was tun. Die Leute von Schäfer3 sind morgens und abends jeweils eine Stunde unterwegs für die Firma. Da reichen 4,09 € nicht.

Die Mannschaft von Schäfer3 steht zu ihrer Gewerkschaft und ist zu weiteren Aktionen bereit.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Wilhelm Schütz, A661 Frankfurt-Heddernheim

Endlich wird die A 661 bei Frankfurt-Heddernheim saniert.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Zur Zeit ist die Mannschaft von Wilhelm Schütz dabei die Bordsteine auf ca 2 Kilometer zu setzen, damit in der nächsten Woche die Tragschicht eingebaut werden kann. Die Termine stehen, das heißt für die Bauleute: fertig werden! Gleichzeitig rollt der Verkehr auf beiden Seiten der Baustelle weiter. Diesmal sind die Fahrbahnen so breit, dass sogar ein Arbeitsraum bleibt, zwischen der Leitplanke und  der Baustelle – da fühlt man sich gleich sicherer, wenn die LKWs mit mindestens 80km/h an einem vorbei fahren.  Damit die Autos nach der Fertigstellung wieder mit 150km/h hier fahren können, werden die Bauleute Spitzen-Qualität  abliefern.  Als die Mannschaft von dem Lohnangebot der Arbeitgeber hört, sieht man lauter ungläubige Gesichter. Die Bauarbeitgeber  wissen doch, dass es keine Fachkräfte mehr am Arbeitsmarkt gibt – wollen die Bauunternehmer mit dem Lohnangebot von 1,3% jetzt auch noch ihre Fachkräfte verärgern?

Die Mannschaft von Wilhelm Schütz unterstützt die Forderungen ihrer Gewerkschaft und ist bereit die Tarifverhandlungen weiter aktiv zu begleiten.

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Wilhelm Schütz, Frankfurt

Die Silostraße in Frankfurt wird endlich auf einer Länge von etwa 500 m erneuert.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Versorgungsleitungen, Gehwege und Fahrbahn – das macht die Mannschaft der Firma Wilhelm Schütz aus Weilburg. Damit der Verkehr zwischen Ballsporthalle und Jahrhunderthalle laufen kann ist die Straße zumindest stadteinwärts für den Verkehr freigegeben. Das ist natürlich für die Straßenbauarbeiten eine zusätzliche Belastung. Auch die langen Fahrstrecken, die vor und nach der Arbeit zurückgelegt werden müssen, sind anstrengend. Kein Wunder, dass die Mannschaft der Firma Schütz nicht erfreut ist über das 2. Angebot der Bauarbeitgeber. 1,3 % Lohnerhöhung dass ist viel zu wenig. Und beim Verpflegungszuschuss sollte sich auch endlich was tun – wir sitzen für 4,09 € fast 2,5 Stunden im Firmenbus.

Gut das die Gewerkschaft aktiv weiter verhandelt.
Und die Mannschaft von Schütz ist mit dabei wenn es um die Unterstützung geht.     

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Lagerplatz der Firma Lupp

Ständig bringen Lkws Kranteile oder holen Schalung und Stützen, Oft aber auch Spezial-Teile oder –Geräte, die auf dem Lagerplatz der Firma Lupp vorrätig sind.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Nur wenn die Dinge ordentlich abgelagert und gewartet sind, kann man sie ein zweites Mal gebrauchen und sie sind gleich einsatzfertig. Nur so kann auf den Baustellen Geld verdient werden. Das ermöglicht die Mannschaft vom Lagerplatz der Firma Lupp. Dafür erwarten die Männer aber auch eine ordentliche Bezahlung. Das 2.Angebot der Bauarbeitgeber lehnt die Mannschaft ab. Das können die Arbeitgeber doch nicht ernst meinen. Über den Altersdurchschnitt der Bauarbeiter wird diskutiert. Wenn die Bauarbeitgeber gute junge Leute haben wollen müssen sie einfach mehr geben.

Die Männer stehen zu ihrer Gewerkschaft und den Forderungen.
Hier müssen noch einige Schippen draufgelegt werden, dafür machen wir uns stark.

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Tarifbewegung Bau 2016

Spannbetonfertigteilwerk OSW der Firma Lupp

Im Oberhessischen Spannbetonfertigteilwerk OSW der Firma Lupp werden auch vorgespannte Brücken-Fertigteile  hergestellt.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Durch die Vorspannung des Spannstahls der Fertigteile werden große Spannweiten ermöglicht – wie hier 35 Meter. So werden Konstruktionen ermöglicht, die vor Ort nur mit einem riesigen Mehraufwand und viel mehr Arbeitsleistung hergestellt werden könnte. So werden Spitzenleistungen gebracht. Dafür will die Mannschaft des Spannbetonfertigteilwerks aber auch Spitzenlöhne. Wenn die Bauwirtschaft gute Leute haben will dann muss unser Beruf attraktiver gemacht werden – dass geht nur über mehr Geld – während der Ausbildung, aber auch für die Facharbeiter und Angestellten. Das ist die einhellige Meinung der Leute vom Spannbetonwerk –sie unterstützen ihre Gewerkschaft und hoffen darauf dass die Arbeitgeber noch durch die Aktionen beeindruckt werden können.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma Weimar, Daubringen / Hessen

Foto: IG BAU Máximo Lorenzo

Betriebsratsvorsitzender der Fa. Weimar und sein Kollege sorgen für schnelle Datenleitungen für die Medienversorgung‎ der Bürgerinnen und Bürger in Daubringen/ Hessen. Die Kollegen sind verwundert, dass die Verhandlungskommission der Arbeitgeber so auf der Leitung steht!

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Tarifbewegung Bau 2016

Schalungsbetrieb der Firma Lupp

Im Schalungsbetrieb der Firma Lupp werden die Großflächenschalungen für zahlreiche Großbaustellen hergestellt.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Da wird Maßarbeit und Termingenauigkeit verlangt. Aber mit einer solchen Arbeitsvorbereitung  können auch enge Termine und hohe Leistungen auf den Baustellen gewährleistet werden. Aber das diese Arbeit von den Bauarbeitgebern so wenig geschätzt wird, dass macht die Mannschaft vom Schalungsbetrieb der Firma Lupp sauer. Besonders als die Bauleute hören, dass die Arbeitgeber bei ihrem 2. Angebot wieder nur 1,3 % Erhöhung für dieses Jahr anbieten. „Da können wir ja noch Geld mitbringen“. Bei der Diskussion sprach sich die Mannschaft vor Allem für die stärkere Anhebung die Ostlöhne und des Mindestlohns aus.

Die Bauleute vom Schalungsbetrieb stehen zu ihrer IG BAU und sind zu weiteren Aktionen bereit.

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Tarifbewegung Bau 2016

Gemeinsam gewinnen!

Klare Unterstützung für die Tarifforderungen der Kolleginnen und Kollegen vom Bau.
Die Vorsitzenden und Stellvertreter der Gesamtjugend- und Auszubildendenvertretungen der Strabag AG, ZÜBLIN und STRABAG PFS nutzten die Gelegenheit bei einer Sitzung um klar Position zu beziehen.
Die Azubis vom Bau brauchen eine ordentliche Erhöhung ihrer Ausbildungsvergütungen und endlich die Kostenübernahme der Ausbildungskosten.

Warum?
Weil wir es wert sind!

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Tarifbewegung Bau 2016

Hitzige Diskussionen bei Firmen Küllmer, Ulrich und Leinenweber, Fulda

Kollegen in Fulda legen gewerkschaftliche Pause ein

Foto: IG BAU Jan Laue

Rund 20 Kollegen der Firmen Küllmer, Ulrich und Leinenweber versammelten sich heute in der Kurfürstenstrasse in Fulda um mit ihrer IG BAU eine gewerkschaftliche Pause einzulegen.
Dabei wurde das "Angebot" der Arbeitgeber hitzig diskutiert. 
‎Die Kollegen waren sich einig: "Die Branche boomt, die Auftragsbücher sind voll! Wir sind mehr wert als mickrige 1,3%! 
Die Arbeitgeber sollen am Montag in Wiesbaden endlich ein ordentliches Angebot auf den Tisch legen, 
sonst können die sich demnächst selbst auf den Bagger schwingen!"
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Tarifbewegung Bau 2016

BAB 66 Krifteler Dreieck: Firma STRABAG sorgt für Bewegung

Die Baustellen-Mannschaft von Strabag erneuert die A66 am Krifteler Dreieck
und hat dabei nicht nur mit dem Autoverkehr sondern auch noch mit der kreuzenden S-Bahn Strecke Frankfurt-Niedernhausen zu tun.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Vorbei rasende Autos und LKW, der laufende S-Bahn-Verkehr, Vorgaben von Hessen-Mobil und vom Rhein-Main-Verkehrsverbund,  dass sind die Rahmenbedingungen für die Mannschaft. Aber Bauleistung will die Mannschaft auch noch bringen.  Da passt das Angebot der Bauarbeitgeber überhaupt nicht.  Die Mannschaft ist sich einig:  Endlich muss was bei der Auslösung passieren. Seit 2002 gab es keine Anpassung mehr. Aber auch die Lohn muss hoch.  Bauarbeiter bringen Spitzenleistungen, da ist es nur gerecht auch Spitzenlöhne zu fordern.

Das Angebot der Bau-Arbeitgeber weist  die Mannschaft von Strabag zurück.

Da müssen noch einige Schippen draufgelegt werden. Nur so kann das Baugewerbe wieder attraktiv gemacht werden.

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Bagger stottert Fa. Küllmer, Fulda

Kollegen der Fa. Küllmer schockiert über „Angebot“ der Arbeitgeber

Foto: IG BAU Jan Laue

Das können die Arbeitgeber doch nicht ernst meinen!“, meinten die Kollegen der Fa. Küllmer aus Fulda als sie von ihrer IG BAU über das Angebot der Arbeitgeber aus der 2.Verhandlungsrunde informiert wurden. An die Arbeitgeber gerichtet sagten die Kollegen:

„Da muss aber noch einiges nachgelegt werden, sonst steht der Bagger hier bald!“

 

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma P.Gross, Offenbach

Firma P.Gross, Eschollbrücken an der Hafeninsel in Offenbach

Foto: IG BAU Johannes Schader

Seit fast 2 Jahren ist die Baustellen-Mannschaft von F. P.Gross, Eschollbrücken an der Hafeninsel in Offenbach im Einsatz. Zunächst hatte die Mannschaft die Ver- und Entsorgungsleitungen auf der Halbinsel eingebaut und die Straße fertiggestellt. Die Wohnbebauung ist teilweise schon fertig und bezogen. Nun erschließt die Baustellen-Mannschaft die südliche Hafenseite:  Neben vielem anderen sind gerade zig Kilometer Leerrohre für Kabel an der Reihe. So bringen die Bau-Leute Wohnraum und Lebens-Qualität in unsere Gesellschaft. „Dafür wollen wir uns nicht mit ´nem Appel und ´nem Ei abspeisen lassen.“ Wir wollen Anerkennung für unsere Arbeit und die ist auch verbunden mit einem Spitzenlohn. Immer Klagen über fehlende Facharbeiter, aber gleichzeitig über Lohnerhöhung klagen, das funktioniert halt nicht.

Die Mannschaft unterstützt ihre Gewerkschaft und ist zu weiteren Aktionen bereit. 

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Tarifbewegung Bau 2016

Lange Gesichter bei Firma SST in Fulda

Lange Gesichter bei den Kollegen von SST in Fulda

Foto: IG BAU Jan Laue

Die Kollegen der SST bauen derzeit in Fulda/Petersberg die Strassen in einem Neubaugebiet aus. Als sie von dem „Angebot“ der Arbeitgeber hörten, konnten sie ihren Ohren kaum trauen. „Ohne uns kann man in schicken Neubaugebieten höchstens über Buckelpisten fahren! Wir sind mehr wert als dieses unterirdische Angebot!“ waren sich die Kollegen einig und stellten sich hinter die Forderungen ihrer IG BAU.

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Betriebsrats-Konferenz im Bauhauptgewerbe

Über 90 Betriebsräte aus dem Saarland, Rheinland- Pfalz, Nord- Baden und Hessen trafen sich am 13. April in Frankfurt zu folgenden Themen:

 Von den allgemeinen Aufgaben (§ 80 BetrVG) zur tatsächlichen Mitbestimmung
 Gestaltungsmöglichkeiten nach den BetrVG
 Öffentlichkeitsarbeit und Dialog mit der Belegschaft – ein Überblick
 Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats in der Tarifrunde
Erstaunlicher Weise sorgten die von Ass. jur Markus Meixner hervorragend und sehr plastisch dargestellten Gesetzestexte für ordentlichen Zündstoff innerhalb der Runde. Das sonst doch eher trockene Thema wurde von Markus mehr als anschaulich dargestellt und an Hand von vielen Beispielen an die Frau bzw. den Mann gebracht

Das gerade an diesem Mittwoch auch unser Verhandlungsführer der Bundestarifkommission, Dietmar Schäfers Zeit gefunden hat der Schulung eine Besuch abzustatten und uns über den Stand der Verhandlungen zu informieren war ein weiterer Glücksfall.

Während des Berichts von Dietmar über die nicht nachzuvollziehende Verhandlungsangebote der Arbeitgeber, kochte die Stimmung im Raum so richtig hoch. Da es zum Sitz des Arbeitgeberverbandes des Hessischen Handwerks nur ein paar Straßenanzüge sind, beschlossen wir ganz spontan, den selbigen eine ’netten‘ Besuch abzustatten.

Nachdem wir vor dem geschlossenen Tor ordentlich Rabatz und Radau gemacht hatten, ließen sich tatsächlich zwei der Herren hinter dem Tor sehen.

Wohlgemerkt aber hinter dem Tor. In höchster Erwartungshaltung waren wir eigentlich sicher, jetzt und hier kompetente Auskünfte über die unverständlichen Angebote der Arbeitgeber zu erhalten. Denkste!

Die Herren haben sich gedreht und gewunden und immer wieder auf die laufenden Verhandlungen verwiesen, sodass zwangsläufig der Eindruck entstand……. die wissen nix.

Eines ist sicher Kolleginnen und Kollegen, die haben genau gemerkt woher der Wind weht und dass der Unmut in unseren Gesichtern nicht gespielt war, sondern bitterer Ernst.

Das alles sieht nach langen und schwierigen Verhandlungen aus, also macht eurem Unmut über diese unterirdischen Angebote der Arbeitgeber Luft wo immer sich die Gelegenheit dazu bietet.

Nur wer laut ist wird gehört und findet Beachtung.

Wir sind mehr- Wert, viel, viel mehr!!!

Clemens Mohr

 

Fotos: Markus Andler

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Tarifbewegung Bau 2016

Neue Ortsumgehung im Taunus

In Neu-Anspach im Taunus hat die Mannschaft von Strabag in mehreren Monaten eine Ortumgehung neugebaut.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Gut das im letzten Jahr das Wetter mitgespielt hat: so konnte trotz der schwierigen Bodenbeschaffenheit fast an allen Tagen gearbeitet werden. Teilweise mussten die Fahrbahnen um 14 Meter über dem ursprünglichen Gelände angehoben werden. Das stellt besondere Ansprüche an die Qualität der Bauleute. Dafür wollen wir aber auch ordentliche Löhne und Arbeitsbedingungen, da ist sich die Baustellenmannschaft von Strabag einig.

Gut das die IG BAU sich bei den Tarifverhandlungen stark macht. Die Mannschaft von Strabag macht natürlich mit.

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Tarifbewegung Bau 2016

Firma STRABAG baut auch bei besonderen Anforderungen

In Friedrichsdorf wird der Kirchenbezirk der Religions-Gemeinschaft der Mormonen neugestaltet. Da werden besondere Anforderungen an die Baustellen-Mannschaft von STRABAG gestellt.

Foto: IG BAU Johannes Schader

Natürlich werden auch bei dieser Baustelle besondere Anforderungen an die Qualität der Straßen, Wege und Außenanlagen gestellt, aber es wurde darüber hinaus auch eine besondere Baustellenordnung vorgeschrieben, die den religiösen Grundsätzen der Mormonen entspricht. Für die Baustellen-Mannschaft ist das kein Problem. Wohl aber die weite Anfahrt zur Baustelle. Mehr als eine Stunde braucht die Mannschaft für jeweils eine Fahrt. Das die Arbeitgeber die Anhebung des Verpflegungszuschuss ablehnen, macht die Mannschaft richtig sauer.

Wenn die Baufirmen in Zukunft noch gute Fachkräfte haben wollen, müssen sie auch ordentliche Arbeitsbedingungen schaffen.

Deshalb unterstützt die Mannschaft von STRABAG auch die Forderung ihrer Gewerkschaft.

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