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Tag Archives: Rheinland-Pfalz-Saar

Lohnprotest der Dachdecker – Schieferherzen für mehr Lohn

Mit wenigen Schlägen eine Schiefertafel zum Herz formen. Das sieht leicht aus, wenn erfahrene Dachdecker das anpacken. Mancher Passant in der Koblenzer Innenstadt versuchte sich selbst und merkte, wie viel Geschick und Übung es braucht, um ein vorzeigbares Schieferherz herzustellen. Die gestrige Aktion der IG BAU hatte einen ernsten Hintergrund: In der Lohnrunde für die bundesweit rund 96 000 Dachdecker sind die Fronten schon vor Auftakt am kommenden Mittwoch verhärtet. Die Arbeitgeber wollen eine Nullrunde. Dagegen will die IG BAU verhindern, dass Dachdecker von der Lohnentwicklung abgekoppelt werden und fordert 5,6 Prozent mehr Geld. Zum Beginn der Tarifverhandlungen machten die Dachdecker deshalb mit der Schieferherzen-Aktion auf ihre Situation aufmerksam.

Am Morgen hatten sie zudem versucht, Vertretern der Arbeitgeber vor dem Haus der Kreishandwerkerschaft eine Protestnote zu überreichen. Von der Dachdeckerinnung kam aber weder ein Vertreter hinaus noch durften die Dachdecker ins Haus. Dabei war an der Note nichts Gefährliches oder Beleidigendes. Die Dachdecker kritisieren mit ihr lediglich die Haltung des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks. „Die Vorstellung einer Nullrunde ist eine Provokation. Sie passt nicht zu vollen Auftragsbüchern. Vielmehr vergrault solch eine Forderung den dringend gebrauchten Nachwuchs“, sagte  IG BAU-Gewerkschaftssekretär Michael Köther. „Junge Menschen entscheiden ihre Berufswahl selbstverständlich auch nach Verdienstaussichten.“

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Dachdecker-Tarifbewegung 2016

Lohnprotest in Koblenz – Einladung zur Dachdecker-Aktion am 20. Juni 2016, ab 10.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

für die rund 96 000 Dachdecker in Deutschland steht die Tarifrunde kurz bevor. Zum ersten Mal überhaupt haben die Arbeitgeber ihrerseits den Tarifvertrag gekündigt. Sie verfolgen trotz guter Auftragslage und hohen Umsätzen in der Branche das Ziel, die Löhne zu drücken. Ihre Vorstellung: Die Dachdecker gehen leer aus. Das wollen sie mit einer Nullrunde erreichen. Die IG BAU fordert dagegen 5,6 Prozent mehr Lohn. Schon vor der Verhandlung am 22. Juni 2016 wollen Dachdecker in Koblenz den Arbeitgebern deutlich machen, dass sie eine faktische Lohnsenkung nicht hinnehmen. Dazu übergeben sie der Dachdeckerinnung eine Protestnote und veranstalten in der Koblenzer Innenstadt eine „Schieferherz-Aktion“. Sie sind als Pressevertreter herzlich eingeladen daran teilzunehmen:

am Montag, den 20. Juni 2016
ab 10.30 Uhr

vor dem Haus der Kreishandwerkerschaft,

Hoevelstr. 19, 56073 Koblenz

ab ca. 11.30 Uhr, „Schieferherz-Aktion“

Löhrrondel, gegenüber der Herz-Jesu Kirche

 

Für Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Michael Köther

IG BAU-Gewerkschaftssekretär

0172 9074 867

sowie Dachdecker aus der Region

 

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Druck auf dem Kessel: Bauarbeiter protestieren für mehr Lohn

Beschäftigte der Firmen Eurovia, Possehl Spezialbau und Strabag sind sich einig, die Arbeitgeber müssen hier ein besseres Angebot vorlegen, sonst läuft es auf Streik hinaus.

Die Beschäftigten am Bau sind stinksauer. Die Branche boomt wie lange nicht mehr, doch die Arbeitgeber wollen nicht teilen. Nach dem Motto „Wer weniger gibt, kann mehr behalten“ beharren sie auch nach der bereits dritten Verhandlungsrunde weiter auf ihrem Mini-Angebot von 1,3 Prozent für zwölf Monate. Mit Wertschätzung und Anerkennung der Leistung hat das nichts zu tun. So was lassen sich die Bauarbeiter nicht bieten. Mit einer Protest-Aktion gegen die Betonhaltung der Arbeitgeber machen sie ihrem Unmut Luft, denn sie wissen: „Wir sind es wert!“. Die IG BAU fordert für die Beschäftigten ein Lohn-Plus von 5,9 Prozent. Zudem soll der Chef künftig bei weit entfernten Baustellen die Unterkunft stellen und Heiligabend und Silvester sollen frei und bezahlt sein. Für Azubis fordert die IG BAU 100 Euro pro Monat und Ausbildungsjahr mehr.

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Kollegen von C. Dupré unterstützen die Forderung der IG BAU

Heute, am Tag der letzten Verhandlung melden sich auch die Kollegen der Firma C. Dupré selbst zu Wort.

„Wir wissen was für ein Tag heute ist und wir wissen das wir unsere Kolleginnen und Kollegen auf dem Bau unterstützen müssen, auf diese Unterstützung können sie zählen!“

Zusammen mit dem Gewerkschaftssekretär haben sie sich deshalb bewusst den heutigen Tag ausgesucht um Flagge zu zeigen und um die Verhandlungskommission ihrer IG BAU zu unterstützen.

 

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Große Solidarität mit dem Bauhauptgewerbe am 1. Mai in Koblenz

Die laufende Tarifrunde war wie bei vielen 1. Mai Kundgebungen auch Thema in Koblenz. Das Angebot der Arbeitgeber ist dabei nicht nur eine Erschütterung für die Kolleginnen und Kollegen, die in den Betrieben schaffen, sondern auch für ihre Familien. Daher war es nicht verwunderlich, dass gerade am 1. Mai dem Tag der Arbeit und der Solidarität für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich viele Menschen mit den Beschäftigten am Bau solidarisiert haben.

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Kollegen von Eurovia „Unterkunft muss bezahlt werden!“

Die Kollegen von Eurovia an der Baustelle der L206 in Brodenbach sind sauer, die Kürzung der Auslöse ist eine Frechheit sagen sie. Das Angebot der Arbeitgeber sieht eine Kürzung der Auslöse auf 20 € für volle Tage und nur noch 6 € für An- und Abreisetage vor, da spielen die Kollegen aber nicht mit. „Wir sind regelmäßig Unterwegs, getrennt, manchmal für Wochen, von unseren Familien wir halten die Straßen und Wege in Schuss und das ist der Dank?“ Sie verlangen das die Auslöse wie bisher um maximal 6,50 € gekürzt wird und die angemessene Unterkunft gestellt wird.

Ungerecht finden sich auch die Ungleichbehandlung gegenüber den Angestellten. Deshalb fordern sie mit Nachdruck die Arbeitgeber zum einlenken auf, der 24.12. und der 31.12. gehören bezahlt frei, das ist Fair und längst überfällig.

 

 

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Wir halten Zusammen für unsere Forderungen

Auf der Baustellenversammlung im Industriepark Kalle-Albert in Wiesbaden, kamen gleich mehrere Firmen zur Baustellenversammlung zusammen um sich über den Verlauf der Tarifverhandlungen zu informieren. Die Kollegen der Firmen Schnorpfeil, Sonntag und Dillig waren empört über die Haltung der Arbeitgeber in der aktuellen Tarifauseinandersetzung, für sie steht fest, gute Tarifverträge kommen für uns jetzt nur zustande wenn die Beschäftigten am Bau zusammenhalten. Alle waren sich einig und das die Forderungen bei der aktuellen Lage am Bau mehr als Berechtigt sind und sie wissen, dass sie es wert sind!

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Betriebsrats-Konferenz im Bauhauptgewerbe

Über 90 Betriebsräte aus dem Saarland, Rheinland- Pfalz, Nord- Baden und Hessen trafen sich am 13. April in Frankfurt zu folgenden Themen:

 Von den allgemeinen Aufgaben (§ 80 BetrVG) zur tatsächlichen Mitbestimmung
 Gestaltungsmöglichkeiten nach den BetrVG
 Öffentlichkeitsarbeit und Dialog mit der Belegschaft – ein Überblick
 Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats in der Tarifrunde
Erstaunlicher Weise sorgten die von Ass. jur Markus Meixner hervorragend und sehr plastisch dargestellten Gesetzestexte für ordentlichen Zündstoff innerhalb der Runde. Das sonst doch eher trockene Thema wurde von Markus mehr als anschaulich dargestellt und an Hand von vielen Beispielen an die Frau bzw. den Mann gebracht

Das gerade an diesem Mittwoch auch unser Verhandlungsführer der Bundestarifkommission, Dietmar Schäfers Zeit gefunden hat der Schulung eine Besuch abzustatten und uns über den Stand der Verhandlungen zu informieren war ein weiterer Glücksfall.

Während des Berichts von Dietmar über die nicht nachzuvollziehende Verhandlungsangebote der Arbeitgeber, kochte die Stimmung im Raum so richtig hoch. Da es zum Sitz des Arbeitgeberverbandes des Hessischen Handwerks nur ein paar Straßenanzüge sind, beschlossen wir ganz spontan, den selbigen eine ’netten‘ Besuch abzustatten.

Nachdem wir vor dem geschlossenen Tor ordentlich Rabatz und Radau gemacht hatten, ließen sich tatsächlich zwei der Herren hinter dem Tor sehen.

Wohlgemerkt aber hinter dem Tor. In höchster Erwartungshaltung waren wir eigentlich sicher, jetzt und hier kompetente Auskünfte über die unverständlichen Angebote der Arbeitgeber zu erhalten. Denkste!

Die Herren haben sich gedreht und gewunden und immer wieder auf die laufenden Verhandlungen verwiesen, sodass zwangsläufig der Eindruck entstand……. die wissen nix.

Eines ist sicher Kolleginnen und Kollegen, die haben genau gemerkt woher der Wind weht und dass der Unmut in unseren Gesichtern nicht gespielt war, sondern bitterer Ernst.

Das alles sieht nach langen und schwierigen Verhandlungen aus, also macht eurem Unmut über diese unterirdischen Angebote der Arbeitgeber Luft wo immer sich die Gelegenheit dazu bietet.

Nur wer laut ist wird gehört und findet Beachtung.

Wir sind mehr- Wert, viel, viel mehr!!!

Clemens Mohr

 

Fotos: Markus Andler

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Arbeitgeber müssen deutlich nachlegen

In den Augen der Kollegen von der Fa. Strabag auf der Baustelle in Ingelheim ist das Angebot keines.

Sie sagen ganz deutlich: „die Regelung der Auslösung darf nicht schlechter werden. Für die Beschäftigten der Firma Strabag wäre die neue Regelung eine Schlechterstellung, also Fingerweg!“

Auch bei der Lohnerhöhung müssen die Arbeitgeber deutlich nachlegen, die 1,3% sind indiskutabel, „da muss am 25.04. etwas vernünftiges her, sonst werden wir richtig sauer.“

 

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Wir stehen hinter unserer IG BAU

Die Kollegen von Wolf Tiefbau sind verärgert, das Angebot der Arbeitgeber kann man einfach nicht hinnehmen. Sie stehen hinter der IG BAU und den Forderungen und dafür unterschreiben sie auch.

„5,9 % sind absolut fair bei der wirtschaftlichen Lage der Baubetriebe“, sagen sie „und die bezahlten freien Tage am 24. und 31. Dezember gibt es bei den Angestellten auch.“ Deshalb ist es für sie keine Frage, „wenn wir uns organisieren und nicht spalten lassen, bekommen wir unseren Stück vom Kuchen.“

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Angebot der Arbeitgeber sorgt für Unverständnis

Am Samstag war auf der Bezirksbeiratssitzung in Koblenz-Bad Kreuznach auch die Tarifbewegung im Bauhauptgewerbe ein Tagesordnungspunkt, über den aktuellen Stand der Verhandlungen berichtete der Regionalleiter Thomas Breuer. Bei den Mitgliedern des Bezirksbeirats sorgte das Angebot der Arbeitgeber für Unverständnis, wie kann man bei der Wirtschaftslage der Branche seine Beschäftigten so geringschätzig gegenüber treten kann? „Man bereite sich auf weitere Aktionen vor, da ist auch die Branchenübergreifende Solidarität ein Thema“, so ein Mitglied des Beirats.

Die Forderungen der IG BAU stehen und da ist bei dem bisherigen Angebot der Arbeitgeber auch kein Verhandlungsspielraum.

  • 5,9% mehr Lohn
  • Wiedereinführung des Mindestlohn 2 in Ost
  • Übernahme der Kosten für die Unterkunft bei Auswärtsbeschäftigung
  • Bezahlt frei am 24. und 31. Dezember
  • 100 € pro Monat/Ausbildungsjahr bei den Azubis
  • Übernahme der Fahrtkosten und der Übernachtungskosten bei Berufsschulen und Internaten

 

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Angebot ist eine Frechheit

Die Kollegen von Strabag die an der B9 zwischen Bingerbrück und Trechtingshausen arbeiten sind alles andere als begeistert, gerade einmal 1,3% für 11 und dann noch mal 1,3% für weitere 12 Monate ist eine Frechheit.

Die Infos auf der Baustellenversammlung gab es von ihrem Gewerkschaftssekretär Michael Köther, einschwören musste er die Kollegen aber nicht. „Wenn wir gute Tarifverträge wollen machen wir das zusammen mit unserer IG BAU, das ist für uns klar, wichtig ist das sich auch die Kollegen der anderen Betriebe organisieren damit wir alle an einem Strang ziehen können,“ so die Kollegen vor Ort.

Sie sind auf jeden Fall Bereit für ihre Forderung von 5,9% einzustehen.

 

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Lachen oder Weinen? Das ist kein Angebot!

Die Kollegen von Strabag auf der Baustelle in Gau-Algesheim wissen nicht ob sie lachen oder weinen sollen. Bei soviel Unverfrorenheit verschlägt es einem die Sprache, „da werfen uns die Arbeitgeber ein paar Krümel vor die Nase, da muss man erst einmal schlucken wenn man sowas liest.“ Ernst nehmen kann man diesen Vorschlag jedenfalls nicht, sind sich die Kollegen einig, ein Angebot sieht anders aus.

 

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Mieses Wetter – Miese Stimmung

Die Straßen und Asphaltbauer der Fa. Faber Bau sind viel unterwegs um die Infrastruktur instand zu halten oder neu anzulegen. Wenn sie von dem Angebot der Arbeitgeber hören die Auslöse zu senken sind sie sauer: „Hier werden ganz deutlich Arbeitnehmer gegeneinander ausgespielt. Die Preise für Lebensmittel steigen ständig und jetzt soll die Auslöse auch noch abgesenkt werden, da müssen wir ja bald selber Geld mitbringen.“

Auch das schwache Angebot bei den Löhnen verärgert. Die Stimmung ist genauso schlecht wie das Wetter und bei dem Arbeiten sie auch oft genug. „1,3% ist kein Angebot, das ist ungerecht und kein Respekt vor unserer Arbeit.“

Der Fertiger und die Kollegen gehen jetzt erst einmal wieder auf Reisen. Um eine angemessene Lohnerhöhung zu bekommen, die gute Auslöse zu behalten und ihre Unterkunft bezahlt zu bekommen, müssen sich die Kolleginnen und Kollegen da draußen organisieren: „Weil wir es wert sind“.

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Daumen runter für das Angebot der Arbeitgeber

Das Angebot geht gar nicht sagen die Kollegen von der Firma Ehrhardt und Hellmann im Saarland. „Der Vorschlag ist nicht akzeptabel, da müssen die Arbeitgeber eine ordentliche Schippe drauflegen“ sind sich die Beschäftigten einig und das machen sie auch deutlich.

Einen Daumen hoch gibt es dafür für die Forderung der IG BAU und die Kolleginnen und Kollegen die sich organisieren, denn nur gemeinsam schaffen wir die 5,9 % und die Umsetzung der bezahlten freien Tagen am 24. und 31. Dezember.

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Ein richtiges Angebot muss her aber fix

Die Kollegen von der Firma Gleser am Stahlwerk in Völklingen erwarten mehr als das was die Arbeitgeber da abgeliefert haben. Sie sind Ofenmaurer aus Dillingen und absolut nicht begeistert, „da schafft man unter diesen schwierigen Voraussetzungen, die Unternehmen machen Gewinne, die Branche boomt und wir sollen nur 1,3% bekommen? Da haben wir kein Verständnis für.“

Auch sie stehen deutlich hinter der Forderung ihrer IG BAU und fordern endlich ein richtiges Angebot von Seiten der Arbeitgeber, „weil wir es wert sind.“

Deshalb:

  • 5,9 % mehr Lohn
  • Übernahme der Unterbringungskosten bei Auswärtsbeschäftigung
  • 24. und 31. Dezember bezahlt frei
  • Wiedereinführung des Mindestlohn 2 in den ostdeutschen Bundesländern
  • 100 € mehr für jedes Ausbildungsjahr
  • Übernahme der Fahrt und Übernachtungskosten bei Berufsschulen und Internaten
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Ofenmaurer der Firma Kafeu sind sauer

Die Kollegen der Firma Kafeu aus St. Ingbert sind sauer. Sie arbeiten in der Völklinger Hütte im Saarland und leisten dabei Schwerstarbeit unter erschwerten Bedingungen. Als sie von dem „Angebot“ gehört haben, das die Arbeitgeber ihnen und ihren Kolleginnen und Kollegen vorgelegt haben fallen sie fast vom Glauben ab. „Mit solch einem Angebot können wir dem Fachkräftemangel nicht entgegenwirken“, sagt ein Kollege „und ein faire Beteiligung an den Gewinnen der Unternehmen ist das auch nicht, da kann man wirklich sauer werden.“

Die Forderungen der IG BAU sind berechtigt und fair, wir wollen die 5,9% und die freien bezahlten Tage 24. und 31. Dezember, denn wir sind es wert!

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Firma Backes Bau – enttäuscht und sauer

„Das Angebot der Arbeitgeber ist eine Frechheit!“ Das war die gängige Meinung bei den Kollegen der Firma Backes Bau in Saarlouis. Sie bauen gerade den neuen Globus Markt und sind stinksauer. „Es ist enttäuschend, wenn man sieht wie die Unternehmen die Gewinne einstreichen und wir bleiben auf der Strecke“ sagen die Kollegen. Den Sand in den Kopf stecken ist aber keine Option, im Gegenteil. Jetzt heißt es dran bleiben. Bei der nächsten Verhandlung müssen die Arbeitgeber nachlegen und zwar noch ein ganzes Pfund. 5,9% Wir sind es wert!

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Das ist kein Angebot, das ist ein Witz! Wir stehen zu unserer Forderung

Auf der Baustelle von Wolf & Sofsky ist man unzufrieden. „Auftragswachstum, Umsatzwachstum, Fachkräftemangel und wir sollen nur mit 1,3 % abgespeist werden? Nicht mit uns!“, sind sich die Kollegen einig. „Wir sind mehr wert. Schaffen mit unserer Arbeit Werte und Qualität und sind an dem gestiegenem Umsatzwachstum maßgeblich beteiligt, jetzt wollen wir unser Stück vom Kuchen ab.“

Gerechte Beteiligung an der günstigen Situation der Bauwirtschaft, daher 5,9% mehr, eine Übernahme der Unterbringungskosten nicht durch Kürzung unserer Auslöse und bezahlte freie Tage am 24. und 31. Dezember. Wir sind es wert.

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Angebot der Arbeitgeber ist schlechter Aprilscherz

Die Kollegen von Firma Küntzler in Rheinland-Pfalz waren nicht glücklich über die Nachricht die ihnen der Gewerkschaftssekretär heute morgen brachte. „Das Angebot der Arbeitgeber kann nur ein schlechter und verspäteter Aprilscherz sein“ sagen die Kollegen. Tagtäglich sind sie am schaffen aber rüberwachsen soll für ihre Leistung nichts? Das kann und darf nicht sein!

Wir stehen weiter zu unseren Forderungen, die 5,9 % müssen her und zwar für ein Jahr und auch die freien Tage an Weihnachten und Sylvester müssen drin sein!

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Stärkung für die Tarifrunde beim Baustellenfrühstück

Ein gemeinsames Frühstück genossen die Kollegen von der Fa. Eurovia Rhein-Saar – Neuwied – Willroth, begeistert waren sie aber nicht von dem was die Arbeitgeber dazu beisteuerten. Nach kurzem Informationsaustausch mit ihrem Gewerkschaftssekretär war für die Beschäftigten klar, ein Statement abzugeben, denn die Zahlen am Bau sind positiv, „aus diesem Grund sollten die Arbeitgeber nicht soviel Tamtam machen sondern gleich Butter geben. Ein ordentliches Angebot wird für die zweite Verhandlung am 05.04.2016 erwartet“.

 

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Überbetriebliche Aktivitäten zur Tarifrunde in Montabaur

Zu einem gemeinsamen Infofrühstück trafen sich am 22. März die Beschäftigten von gleich mehreren Betrieben. Trotz der schlechten Nachricht von der ersten Tarifverhandlungsrunde und der sehr verhaltenen Reaktion der Arbeitgeber auf die Forderung der IG BAU war die Stimmung noch angenehm. Vor allem der überbetriebliche Austausch und der gemeinsame Zusammenhalt der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe sollte ein klares Signal an die Arbeitgeber sein.

Es ist Zeit für eine angemessene Tariferhöhung, die 5,9% stehen, die Bezahlung der Unterkunft bei Auswärtiger Beschäftigung ist überfällig und das es möglich ist den 24. und den 31.12. bezahlt frei zu bekommen, haben die Arbeitgeber bei den Angestellten schon unter Beweis gestellt.

Die Beschäftigten von Fa. Mogendorf und Schmitz sowie Paul Mertgen stehen hinter den Forderungen ihrer IG BAU, denn sie wissen was sie und ihre Kolleginnen und Kollegen auf den Baustellen wert sind.

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Informative Frühstückspause auf der B9

Die Kollegen von Strabag, die gerade mit dem Brückenbau der B9 beschäftigt sind, waren hocherfreut über das Baustellenfrühstück mit ihrer IG BAU.

Gar nicht glücklich waren sie verständlicherweise mit der Reaktion der Arbeitgeber bei der ersten Tarifverhandlungsrunde.

Die Forderungen die die Kollegen haben ist eindeutig, die Arbeitgeber müssen sich bewegen, die Forderungen der IG BAU sind berechtigt und eine Übernahme der Kosten für die Unterkunft bei Auswärtsbeschäftigung längst überfällig.

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Arbeitgeber müssen sich bewegen – wir sind es Wert

„Tagtäglich auf den Baustellen unterwegs schaffen wir die Infrastruktur des Landes und Wohnraum für 100.000e Menschen jedes Jahr“.

Die Auftragsbücher sind voll und jetzt wollen wir auch ein Stück vom Kuchen ab, so die Kollegen von E+H auf ihrer Baustelle in Homburg. 5,9% mehr Lohn und die Unterkünfte müssen von den Arbeitgebern gestellt werden, das ist Fair und wir haben es uns verdient!

Die Kollegen erwarten das sich die Arbeitgeber mit einem vernünftigen Vorschlag auf uns zu bewegen, denn wir sind es wert!

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Fa. Backes Bauunternehmung – die Kollegen stehen bereit

Die Kollegen von Backes Bauunternehmung in Saarlouis stehen  nicht nur für Fotoaktionen bereit. Es muss endlich Schluss sein mit dem Gejammer. Auf der einen Seite beschweren sich die Arbeitgeber über zu wenig Fachkräfte, auf der anderen wird nichts dafür unternommen den Beruf attraktiver zu gestalten!

Weihnachten und Sylvester sollen zukünftig bezahlte freie Tage sein, bei den Angestellten klappt’s doch auch so die einhellige Meinung. Die Löhne müssen auch rauf 5,9% müssen drin sein, damit nicht nur für die Kolleginnen und Kollegen mehr im Portmonee ist, sondern um auch Nachwuchs zu finden und den Job attraktiv zu machen.

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