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Tag Archives: Übernahme Ausbildungskosten

Aktion am Anger – 200 Soli-Unterschriften in Erfurt für Tarifbewegung am Bau

Der Aktionsworkshop der jungen IG BAU in Erfurt zeigt, wie kurz der Weg zwischen Theorie und Praxis sein kann. Der inspirierende Austausch mit dem Streik-Soli-Bündnis Leipzig veranlasste die jungen Gewerkschafter ihr neu Erlerntes direkt in die Praxis umzusetzen. Spontan begab sich ein Teil der Gruppe an den Erfurter Anger. Neben dem Aufbau einer Fotobox wurden die Erfurter auf die aktuelle Tarifrunde aufmerksam gemacht. Mit Erfolg! Innerhalb weniger Stunden konnten 200 Unterstützer für die Forderungen der IG BAU gewonnen werden. Ein starkes Zeichen der Solidarität!

Foto: S.K.

Foto: S.K.

S. K.

Foto: S. K.

Foto: S. K.

Zum krönenden Abschluss eines ergebnisreichen Tages, hat die junge IG BAU noch eine ganz klare Nachricht an die Arbeitgeber:

Text: J.K feat. T.D.

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Hör mal, wer da hämmert… die IG BAU!!! – Tapetenwechsel im Gebäude des Bauindustrieverbandes in Erfurt

Vom 21.4. bis 23.4. 2016 fand in Erfurt im Gebäude des DGB ein Aktivierungsworkshop statt. Hier wurden konkrete Aktionen der Jungen BAU geplant und im Anschluss ausgeführt. Damit weisen wir die Arbeitgeber nochmal eindringlich auf unser Motto in den Tarifverhandlungen hin: „Wir sind es wert!“.

Zwei Azubis, die von der Blockadehaltung der Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen die Schnauze voll haben, schritten zur Tat und haben mit Plakaten und Sprühkreide das Gebäude des Arbeitgeberverbandes aufgehübscht. Sie haben Forderungen von deutschlandweit einer ¾ Millionen Bauarbeiter_innen am Haupteingang angebracht und verdeutlichen somit die Ernsthaftigkeit ihres Anliegens.

Wir brauchen ein ordentliches Angebot und keine Frechheiten.

Frech sein, können wir allemal !!!

Text: F.N.

 

Foto: S.W.

Foto: S.W.

Foto: S.W.

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Azubis in Gera wollen nicht aufs Abstellgleis!

Die Gleisbauer-Azubis der Sersa GmbH und der Erfurter Gleisbau GmbH fordern eine höhere Qualität der Ausbildung:

Mehr Schotter: Nicht im Gleisbett, sondern in der Geldbörse!

Und auch nach der Ausbildung wollen die Azubis nicht aufs Abstellgleis, sondern fordern mehr Gerechtigkeit in ihrem Handwerk:

„Mit dem Mindestlohn II kommt auch die Ost-West-Angleichung in die richtige Spur.“, so die Azubis des 2.Lehrjahres aus Gera.

Text: J.K.

 

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So geht Fachkräftesicherung!

Ausbildungszentrum BIW Erfurt. „Machen statt meckern“ ist die Devise des BIW Erfurt.

Wo sich andere noch über sinkende Auszubildendenzahlen beklagen, nehmen die Erfurter ihr Schicksal selbst in die Hand und organisieren dieses Jahr am 3.Juni eine Bau-Azubimesse (Link) für ausgewählte, bauinteressierte Jugendliche. Dies ist ein großer und wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Auch die IG BAU nimmt ihre Verantwortung wahr und versucht ganz konkret an neuralgischen Punkten tarifliche Verbesserungen zur Attraktivität der Baubranche für Azubis einzuführen. Ganz konkret sind das in dieser Tarifbewegung zwei Forderungen:

  1. Übernahme der Fahrt- und Unterbringungskosten in der Berufsschulzeit
  2.  100 Euro mehr pro Monat für jeden Azubi

Du bist es wert.

Du bist Zukunft.

Text: S.W.

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Wir helfen, wenn die Tarifsäge klemmt!

Die Zimmermannslehrlinge der Firma Bennert Bausanierungs GmbH in Erfurt setzen sich gern für ihre Interessen ein. Dazu gehören Die Gründung einer JAV sowie das aktive Leben, Durchsetzen und erstreiten von Tarifverträgen.

So ist ein Plus von 100 Euro monatlich und die Fahrtkostenübernahme nur die Basis um junge Menschen für eine Ausbildung in der Bauwirtschaft zu begeistern.

Wenn da bei den Arbeitgebern die Säge klemmt, helfen wir gern nach und berichten von unserem Arbeitsalltag!

Dann wird sich die Blockadehaltung schon auflösen…

 

Text: S.W.

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Erfurter Bauazubis: „Wir empfehlen unseren Beruf gern an unsere Kumpels weiter – wenn die Rahmenbedingungen passen“

Die Straßenbauerazubis des ersten Lehrjahres in Erfurt würden gern ihre Lehrberuf uneingeschräkt an Freunde und Bekannte weiterempfehlen. Wären da nicht ein paar Hemmnisse, die es noch zu lösen gibt: Fahrtkosten und Übernachtung müssen auch in Berufsschulzeiten vom Arbeitgeber getragen werden und 100 Euro mehr im Portemonnaie bzw. gleiche Vergütung in Ost und West sind längst überlällig!

Text: S.W.

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Junge BAU in Nordhausen: „Kostenlos und nicht umsonst zur Schule! 180€ Fahrgeld für 3 Wochen Berufsschule sind zu viel“

Die Azubis des Ausbildungszentrums Nordhausen unterstützen die Tarifforderungen ihrer IG BAU ausdrücklich. Besonders hart ist der Kostendruck in Berufsschulzeiten. Hier sind es je nach Standort der Berufsschule mindestens 180 Euro für Bus und Bahn. Hinzu kommen die langen Tage: 5.30 Uhr Abfahrt des Zuges und 18.00 Uhr Ankunft des Zuges in Nordhausen. Da kann einem der Spaß an der Ausbildung vergehen. Qualität sieht anders aus!

Deshalb Arbeitgeber bewegt Euch!

Eure Azubis sind es wert!!!

Text: S.W.

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