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Tag Archives: Wir sind es wert

Mai-Fieber ist gewichen: Viele Daumen nach oben!

(Stadtverband Bremerhaven–Cuxhaven im Mai-Fieber !)

So war es entlang des Demonstrationszuges und auf der Kundgebung. Viele Demonstranten waren freudig überrascht, das dass Thema „Rente mit 67“ auch so realitätsnah dargestellt werden kann.

 

„Wir sind viele. Wir sind eins.“ Unter diesem Motto rief der Deutsche Gewerkschaftsbund zur Teilnahme an der Demonstration und Kundgebung auch in Bremerhaven auf. Der DGB wollte damit ein Signal für mehr soziale Gerechtigkeit setzen, und es geht der Gewerkschaft um eine bessere gesetzliche Rente. Genau zu diesem Thema passte unser Motto am Mai-Wagen 2017 der sehr viel Aufmerksamkeit und Bewunderung bei den Kollegen/innen des Demonstrationszuges fand.  Die Hauptrede hielt Stefan Körzell, vom DGB Bundesvorstand. Er machte deutlich dass es in Deutschland zu viele befristete Arbeitsverhältnisse gebe. „Wir sagen ganz klar: Schluss mit der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen“, mehr Mitbestimmung der Arbeitnehmer sowie ein gerechteres Steuersystem für alle.

 

ebbe-Foto’s

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Stadtverband Bremerhaven–Cuxhaven im Mai-Fieber !

Zur Gestaltung des Maiwagen 2017  trafen sich am 24.04.2017 Ehrenamtliche auf dem Hof von Helmut Arends um kräftig Hand anzulegen. Motto in diesem Jahr: Rente muss zum Leben reichen! Wir haben Angst, dass unsere Rente zum Leben und auch zum Sterben nicht auskömmlich ist:

Das gesetzliche Rentenniveau sinkt, weil die Rentenformel geändert wurde. Niedriglöhne und prekäre Beschäftigung führen dazu, dass viele nur Mini-Renten zu erwarten haben oder das Rentenalter gar nicht mehr erreichen. Seit Jahresbeginn wird die „Rente mit 67“ eingeführt, und schon an der Rente mit 70 gearbeitet.  Besonders betroffen von diesen Entwicklungen sind Arbeitnehmer am Bau und im Baunebengewerbe, in der Agrar- und Forstwirtschaft und in der Gebäudereinigung.

Um dieses etwas bildlich darzustellen leihen wir uns einen PKW-Anhänger und erstellen darauf eine kleine Kapelle mit Glockenturm (und Glocke), davor platziert, steht ein offener Sarg mit einem Skelett als Inhalt und einem Grabstein als Beigabe. Einen ersten Eindruck vom Baufortschritt seht ihr hier:

Es ist schon fast alles bereit für den “ Tag der Arbeit “ – wir werden euch davon berichten .

Und was macht Ihr so zum 1.Mai ??

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Tarifbewegung Bau 2016

WIR BAUEN FÜRs LEBEN!!

Foto: Jugor

Die Baubranche kann optimistisch in die Zukunft blicken. Experten erwarten für 2016 insbesondere im Wohnungs- und im öffentlichen Bau einen deutlichen Anstieg der Investitionen. An dieser positiven Entwicklung müssen die Beschäftigten fair beteiligt werden!

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Angebot der Arbeitgeber gehört ins Museum

Das Denkmal „Gebäude Fürstengraben 25“ in Jena wird seit 2014 von der Bennert GmbH saniert. In naher Zukunft kann das Gebäude als Institut wieder genutzt werden. Ein Fall fürs Museum ist also nur das lächerliche Angebot der Arbeitgeber.

„Wir sind mehr wert! Ein ordentliches Angebot muss her!“, so die Kollegen von Bennert am Dienstag in Jena!“

Text: J.K.

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Tarifbewegung Bau 2016

1500 Unterschriften auf dem Weg ins Verhandlungslokal

Rund 1500 Unterschriften wurden in Westfalen auf Baustellen und in Betrieben gesammelt. Diese machen sich nun auf den Weg nach Wiesbaden zu den Verhandlungsführern der Arbeitgeber. Dort werden sie an die Verantwortlichen überreicht. Sie spiegeln eindeutig den Unmut der Kolleginnen und Kollegen von der Basis wieder.

Liebe Arbeitgeber……legt heute endlich ein Verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch, sonst wird es so ungemütlich wie das Wetter heute!

Foto : H.M.

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Morgens um 9 bei Drössler in Siegen……

…..informieren sich die Kolleginnen und Kollegen bei einem Frühstück über die Tarifverhandlungen am Bau.Die Mannschaft steht geschlossen hinter den Forderungen ihrer IG BAU und lässt sich nicht mit lächerlichen „Angeboten“ der Arbeitgeber abspeisen.WIR wünschen unserer Verhandlungskommission eine gute „Runde 3“ und hoffen auf verhandlungsfähige Angebote seitens der Arbeitgeber-WIR sind mehr wert !

Fotos : H.M.

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Die Wut der STRABAG – Kollegen wird immer größer!

Auf der STRABAG Groß-Baustelle B 202/Bellin Region Nord steigt die Wut über die Arbeitgeber ins unermessliche. Das Angebot der Arbeitgeber von 1,3% ist Provokativ. Für 100% Leistung gibt es 100% Lohn, alles Andere ist unakzeptabel. Am 05. April muss von den Arbeitgebern ein Angebot mit mindestens einer 5 vor dem Komma vorgelegt werden, bei einer Laufzeit von einem Jahr, sonst muss die Arbeit ruhen!

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Tarifbewegung Bau 2016

17 km, 220000t Asphalt, 17000m Betonschutzwand, …

Fotos: Karl Bauer, IG BAU

Region Bayern – Baustelle „temporäre Seitenstreifenfreigabe“ zwischen Dreieck Holledau und Neufahrn – Hauptabschnitt 2

Auch das direkt in die Verhandlungen eingebundene Bundesvorstandsmitglied Carsten Burkhardt ließ es sich nicht nehmen die Stimmung der Kolleginnen und Kollegen vor Ort einzufangen und mit an den Verhandlungstisch zu nehmen.

Gemeinsam mit Betriebsräten von STRABAG und Max Bögl besuchte er deshalb die 17 km lange Baustelle auf der A9.

Dort werden von den „Jungs vom Bau“ Höchstleistungen erwartet. 24 Stunden an 7 Tagen die Woche soll es hier vorwärts gehen.

220 000t Asphalt müssen verbaut werden, die Betonschutzwände auf der gesamten Länge aufgebaut werden. Und das sind nur die Hauptfakten, denn auch eine Menge an Unterführungen müssen aufwendig saniert werden, der gesamte Oberbau grundhaft erneuert werden und vieles mehr.

Zeit haben die Bauarbeiter bis Oktober 2016. Also voll in der Zeit, in der die vorbeifahrenden Autos Richtung Urlaub und Süden preschen.

Klar, dass die Arbeiter über das Angebot der Arbeitgeber mehr als enttäuscht sind. „Das hat mit Wertschätzung nichts, aber auch gar nichts zu tun!“ sagte der erste Baggerfahrer, den Carsten Burkhardt informierte.

Auch der Regionalleiter Bayern Karl Bauer betonte im Gespräch: „Für diese Leistung haben sich die Männer und Frauen in den Baufirmen deutlich mehr verdient, als die angebotenen Almosen der Arbeitgeber!“

Termine, Druck, Leistung – alles Faktoren, die zusätzlich, neben der körperlichen Höchstleistung auf die Beschäftigten am Bau immer mehr einwirken – das gilt es nun auch entsprechend zu bezahlen!

„Du bist es wert! – WIR sind mehr wert!“

 

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Eine Klatsche ins Gesicht für die Leute vom Bau!

Für die Kollegen der Firma Depenbrock auf der Baustelle in Ellerau/Region Nord, ist das Angebot der Arbeitgeber von 1,3% ein Schlag ins Gesicht. Die Arbeitgeber sind doch selbst dafür verantwortlich, dass bei so einem Angebot ein Fachkräftemangel entsteht! Wer will da noch auf dem Bau malochen?

Wenn es am 25. April, seitens der Arbeitgeber kein annehmbares Angebot gibt, wird es ungemütlich!

Die Forderung steht: 5,9% für ein Jahr!

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Tarifbewegung Bau 2016

Nicht mit uns! Wir sind mehr wert!

Foto: Michael Langer

Wie hier auf der Autobahnbaustelle A3 bei Geiselwind fordern die Bauarbeiter ‎von Stolz aus Untererthal bei Hammelburg ein deutliches Lohnplus und eine klar verbesserte und eindeutige Auslöseregelung. Um eine korrekte Eingruppierung kümmert sich derzeit der Betriebsrat mit Unterstützung der IG BAU. Die ersten Erfolge konnten bereits erzielt werden.

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